Kanallobbyist Heiko Rosenthal ist happy

Die Stadt Leipzig bekommt 2020 die World Canals Conference

Für alle LeserAls der Stadtrat 2013 beschloss, die Gewässerverbindung vom Karl-Heine-Kanal zum Lindenauer Hafen zu bauen, fasste das Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal als Auftrag auf, jetzt auch noch für den kompletten Ausbau des Elster-Saale-Kanals bis zur Saale zu kämpfen. Und seither unterstützt er jede Aktivität, dieses 106-Millionen-Euro-Projekt voranzutreiben. 2020 wird es dazu den großen Lobby-Kongress in Leipzig geben.

Am Donnerstag, 15. Februar, vermeldete das von Rosenthal verwaltete Dezernat Umwelt, Ordnung, Sport, dass Leipzig als erste Stadt in Deutschland den Zuschlag für die World Canals Conference (WCC) im Jahr 2020 erhalten habe. Darüber informierte Krsta Pašković, Vorstandsmitglied des Komitees Inland Waterways International (IWI), am Donnerstag die Teilnehmer des Seenland-Kongresses auf der Messe „Beach & Boat“.

„Ich freue mich, dass unsere Bewerbung für die World Canals Conference im Jahr 2020 erfolgreich war“, erklärt dazu Leipzigs umtriebiger Kanalbürgermeister Heiko Rosenthal. „Die WCC ist eine der bedeutendsten internationalen Fachkonferenzen zum Thema Binnenwasserwege. In enger Zusammenarbeit mit der Leipziger Messe GmbH und der Europäischen Metropolregion Management GmbH und natürlich dem Grünen Ring Leipzig ist es gelungen, das Fachkomitee IWI vom enormen Potential der Wasserstadt Leipzig und seiner Umgebung zu überzeugen und die mindestens einwöchige Fachkonferenz nach Sachsen zu holen.“

Nur zur Einordnung: Das Kanalprojekt steht nicht deshalb in der Kritik, weil es neue wassersportliche Möglichkeiten schafft, sondern weil alle dazugehörenden betriebswirtschaftlichen Gutachten besagen, dass der Kanal nicht mal seine eigenen Unterhaltskosten einspielen wird. Es ist eine riesige Steuergeld-Verschwendungs-Anlage, bei der die Beteiligten hoffen, ein opulentes Schiffshebewerk würde zu einer Touristenattraktion und damit zum Geldbringer.

Der Verband, dem Krsta Pašković vorsteht, die Inland Waterways International (IWI), vermarket bisher ausschließlich Kanäle, die in der frühindustriellen Phase gebaut wurden, um preiswerte Massentransporte über das Wasser absichern zu können. Also existierende Wasserstraßen, die für den industriellen Warentransport nicht mehr gebraucht werden und deshalb einen zweiten Frühling als touristische Attraktion erleben. Etwas, was auf den geplanten Kanal zur Saale (und den Ausbau der Saalemündung in die Elbe) nicht zutrifft. Hier müssen erst dreistellige Millionensummen in Kanalbau investiert werden, die durch keinen wirtschaftlichen Warentransport gegenfinanziert sind.

Pašković umschmeichelte die mitteldeutschen Kanalträumer mit den Worten: „Die Transformation einer geschundenen Braunkohlelandschaft hin zu einer attraktiven, naturnahen Seenlandschaft ,vor der Tür‘ einer der im Moment dynamischsten Großstädte Deutschlands ist in dieser Dimension derzeit weltweit wohl einzigartig und für die IWI Grund genug, die WCC im Jahr 2020 in Leipzig auszutragen. Das enorme Potential, welches in der Wasserstadt Leipzig und dem Leipziger Neuseenland, insbesondere mit der Vision der Anbindung an das europäische Wasserstraßennetz über den Saale-Elster-Kanal, vorhanden ist, weckt seit Jahren das Interesse internationaler Binnenwasserexperten. Ein Beweis dafür ist unter anderem die hohe Resonanz auf die Leipziger Vorträge bei den letzten World Canals Conferencen.“

Nur zur Korrektur: Kein einziges der von Rosenthal beauftragten Gutachten belegt ein solches „enormes Potenzial“. Im Gegenteil: Die Gutachten behaupten dieses Potenzial einfach, um die gigantischen Kanalinvestitionen zu begründen. Darunter 3.000 neue Motorboote in der Region Leipzig/Halle, die dann eifrig durch den Kanal fahren.

Zum ersten Mal in der 30-jährigen Konferenz-Geschichte werde es also eine WCC in Deutschland geben. Federführend werde das Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig die Vorbereitung und Durchführung der World Canals Conference im September 2020 begleiten. Als Veranstaltungsort ist die Kongresshalle vorgesehen.

In Form von mehrtägigen Konferenzen, bestehend aus Vorträgen, Seminaren, Exkursionen, Ausstellungen, sollen dann von etwa 450 international hochrangigen Regierungsvertretern, Experten, Unternehmern, Tourismus-Organisationen und so weiter die neuesten Entwicklungen ausgewählter Wasser-Regionen zu Themen wie Infrastruktur, Tourismus, Wasserwirtschaft, -qualität, Naturschutz und Revitalisierung präsentiert werden.

Und für die Kanallobby im mitteldeutschen Raum heißt das: Durch die Austragung der Fachveranstaltung könnten sowohl der touristische Gewässerverbund Leipziger Neuseenland und die mitteldeutsche Gewässerlandschaft aus Expertensicht beleuchtet als auch neue Anregungen zu dessen Weiterentwicklung eingeholt werden. Des Weiteren könne der internationale fachliche Input der Konferenz die mitteldeutsche Kulturlandschaft zukünftig bereichern, indem internationale Projekte wasserbezogener Infrastruktur vorgestellt werden. Mitteldeutsche Akteure sollen von diesen Erfahrungen profitieren.

Die WCC findet seit 1988 jährlich auf einem anderen Kontinent bzw. Land statt. Im vergangenen Jahr war das US-amerikanischen Syracuse, nördlich von New York City, Ausrichter. 2018 wird die WCC im irischen Athlone und 2019 in Yangzhou (China) zu Gast sein.

Leipzigs Umweltdezernat will 2020 die Lobby-Konferenz für die Kanalvermarktung nach Leipzig holen

Elster-Saale-KanalGT
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
Ein Kommentar


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Beginn eines Forschungsprojekts zum Einfluss von Neandertaler-DNA auf die Evolution des menschlichen Gehirns
Computertomografie eines Neandertaler-Schädels (links) und des Schädels eines modernen Menschen. Grafik: Philipp Gunz

Grafik: Philipp Gunz

Für alle LeserOb ein paar Neandertaler-Gen-Sequenzen das Denken einiger Zeitgenossen beeinflussen, wissen die Forscher noch nicht. Sie versichern zwar, dass das wohl nicht der Fall ist. Aber sie sind erst ganz am Anfang dieser sehr speziellen Forschung. Denn einige Erbstücke in unseren Genen haben wohl Auswirkungen auf die Kopfform. Und die Kopfform, beeinflusst – „auf subtile Weise“ – unsere kognitiven Fähigkeiten. Leipziger Forscher wollen es jetzt wissen.
Am 26. April 2019 im Völkerschlachtdenkmal Leipzig: BELLS ECHO – Audiovisuelle Konzertreihe für experimentelle Musik, Lichktunst und Performance
Bells Echo. Foto: Alexander Klich

Foto: Alexander Klich

Am 26.04.2019 erfährt die audiovisuelle Konzertreihe Bells Echo ihre Fortsetzung. Die nunmehr vierte Ausgabe vereint im Völkerschlachtdenkmal zu Leipzig, eine Vielzahl von Musiker_innen und Künstler_innen und erzählt mit ihrer Hilfe eine dystopische Geschichte als lebendiges Wechselspiel von experimenteller Musik, Lichtkunst und Performance.
DDC goes CRZY – Die vielleicht ungewöhnlichste Tanzshow der Welt geht 2020 auf große Deutschland-Tour
DDC goes CRZY. Quelle: Semmel Concerts

Quelle: Semmel Concerts

Etwas crazy ist ganz nah an wundervoll! Das Motto der DANCEFLOOR DESTRUCTION CREW ist Programm und Versprechen ans Publikum zugleich. Denn was dieser verrückte Haufen hochtalentierter Tänzer auf die Bühne bringt, ist tatsächlich einfach wundervoll: Völlig losgelöst von bekannten Konzepten und Genre-Grenzen entstehen seit Jahren erfolgreiche Cross-over-Shows, die bereits mehr als 800.000 Menschen weltweit zu begeisterten Standing Ovations aus ihren Sitzen gerissen haben.
Stadträte fragen, Verwaltung antwortet: Waffenverbotszone, LVB-Ausfälle und „Lord of the Toys“ bei der DOK-Film +Videos
Fragestunde an den OBM: Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserIm Rahmen der Ratsversammlung am Mittwoch, den 12. Dezember, hat die Verwaltung zahlreiche Anfragen der Stadträte beantwortet. Diese betrafen unter anderem Ausfälle und Neuanschaffungen bei den LVB, die genaue Auslegung der Waffenverbote rund um die Eisenbahnstraße und die Diskussionen über den Film „Lord of the Toys", welcher den diesjährigen Hauptpreis des DOK Leipzig abräumte.
Premiere am 19. Dezember: „HOTZE. Die Weihnachtsgesellschaft.“
HOTZE. Foto Alisa Solovieva

Foto Alisa Solovieva

Früher konnte man jeden Tag in der Zeitung lesen, was für ein böser Mensch dieser Hotzenplotz war. Alle Leute hatten entsetzliche Angst vor ihm, sogar der Herr Wachtmeister Dimpfelmoser, und der war immerhin von der Polizei. Nun ist “Hotze”, wie ihn nur seine Freunde nennen dürfen, schon seit vielen Jahren kein Räuber mehr, sondern widmet sich mit voller Leidenschaft seinem Gasthaus “Zur Räuberhöhle”.
Am 05. Oktober 2019 im Haus Auensee: David Hasselhoff – „Freedom! The Journey Continues Tour“
The Hoff Official Press Photo 2019

The Hoff Official Press Photo 2019

The Hoff hat seinen Fans bereits das erste Geschenk zum Weihnachtsfest unter den Baum gelegt: 2019 wird er auf große Konzerttour gehen. DAVID HASSELHOFF startet seine Konzerte am Mittwoch, dem 2. Oktober in Hannover (Swiss Life Hall). Darauf folgen Auftritte von Berlin bis Mannheim, auch in Österreich und der Schweiz wird The Hoff gastieren. Bisher sind 13 Termine vorgesehen.
Neues Referat „Digitale Stadt“ soll 500.000 Euro im Jahr kosten
Neues Rathaus Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAm 4. Dezember stellte OBM Burkhard Jung zusammen mit Dr. Michael Schimansky, Kommissarischer Leiter des Dezernates Wirtschaft und Arbeit, die Pläne für das neue Referat „Digitale Stadt“ vor, das 2019 im Wirtschaftsdezernat angesiedelt werden soll. Tenor: Es „soll Innovationsprojekte stärken“. Aber erst einmal kostet es was: 300.000 Euro im Jahr 2019, 500.000 im Jahr 2020. Da kann man schon was machen. Aber was?
Von der umweltethischen Indifferenz der Wirtschaftsführer – Das Beispiel Glencore
Plakat an rußgeschwärzter Wand in Pödelwitz. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserMan muss die Zeitung zuweilen schon sehr genau studieren, um von aufschlussreichen Aussagen von Spitzenmanagern der Wirtschaft zu erfahren, die einem über das Denken der Unternehmensführer zu drängenden Fragen unserer Welt einen weit tieferen Eindruck verschaffen als alle Leitartikel und Kommentare von Journalisten. Oft stolpert man dann über Sätze und Aussagen, die zunächst sehr harmlos klingen und auch keine unmittelbaren Wahrheitsverdrehungen darstellen, bei näherer Betrachtung indes in ihrer Unverfrorenheit und Selbstgerechtigkeit keinen Vergleich zu scheuen haben.
Das Original-Orchester aus ‚Babylon Berlin‘ mit den Songs der Serie jetzt Live in Concert!
Moka Efti Orchestra. Quelle: Semmel Concerts

Quelle: Semmel Concerts

Das MOKA EFTI ORCHESTRA, ein 14-köpfiges Ensemble um die Komponisten Nikko Weidemann und Mario Kamien und den Saxophonisten/Arrangeur Sebastian Borkowski bringt die Musik und das Lebensgefühl der 20er Jahre zurück, lädt den Konzertbesucher buchstäblich ein ins Moka Efti, einen der Unterhaltungspaläste des Berlins der 20er Jahre und prominenter Handlungs-Schauplatz aus der Serie Babylon Berlin!
260 Seiten voller Zahlen zum Leipzig des Jahres 2017
Statistisches Jahrbuch 2018. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAuch Statistiker beschenken sich zu Weihnachten. Zum Beispiel mit so einem 260 Seiten dicken, frisch geruckten „Statistischen Jahrbuch 2018“. Das enthält zwar vor allem Zahlen bis 2017. 2018 ist nun noch nicht wirklich zu Ende. Aber dafür sind fürs Vorjahr nun so langsam alle Zahlen beisammen. Es kann endlich abgehakt werden. Ein echtes Weihnachtsgeschenk natürlich für die Freunde belastbarer Zahlen.
2019 werden im Zoo Leipzig das neue Feuerland und das alte Aquarium angepackt
Das neue Foyer im Aquarium. Visualisierung: Zoo Leipzig

Visualisierung: Zoo Leipzig

Für alle LeserDas Jahr neigt sich dem Schlussakkord zu. Alle schauen noch mal in ihre Bilanz. Auch Zoodirektor Dr. Jörg Junhold ist happy über das vergangene Jahr mit seinem sehr, sehr langen Sommer. Mit voraussichtlich 1,7 Millionen Besuchern werden rund 50.000 mehr Gäste als im Vorjahr den Zoo der Zukunft besucht haben und auch die Beliebtheit der Jahreskarten ist mit aktuell 42.000 verkauften Exemplaren in 2018 ungebrochen, konnte er am Mittwoch verkünden.
Beängstigender Überfluss: Am 1. Januar 2019 tritt in Deutschland ein neues Verpackungsgesetz in Kraft
Prof. Eugen Herzau. Foto: Robert Weinhold/HTWK

Foto: Robert Weinhold/HTWK

Für alle LeserVerpackungen sind in unserem Leben allgegenwärtig. Fast kein Produkt, so scheint es, kommt ohne sie aus. Doch für viele Menschen sind Verpackungen einfach nur Abfall, der erst Ressourcen verbraucht und danach die Umwelt belastet. Am 1. Januar 2019 tritt in Deutschland ein neues Verpackungsgesetz in Kraft. Es löst die derzeit geltende Verpackungsverordnung ab. Was ändert sich – und für wen? Dazu äußert sich Prof. Dr.-Ing. Eugen Herzau, Experte für Verpackungstechnologie an der HTWK Leipzig, im Interview.
Bundesverwaltungsgericht: Leipziger Ladenöffnung am 1. und 3. Advent 2017 im Zentrum war rechtmäßig
Wenn sich das Weihnachtskarussell dreht, darf es in Leipzig auch verkaufsoffene Sonntage geben. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSeit dem heutigen 12. Dezember hat auch die Stadt Leipzig Rechtssicherheit, wenn es um verkaufsoffene Sonntage im Zentrumsbereich der Stadt geht. Zumindest in der Weihnachtszeit dürfen die Leipziger Innenstadtgeschäfte rings um den Weihnachtsmarkt auch sonntags öffnen. Denn das Bundesverwaltungsgericht (BVG) hat heute entschieden, dass die Rechtsverordnung der Stadt Leipzig zur sonntäglichen Ladenöffnung am 1. und 3. Advent 2017 rechtmäßig und wirksam war, soweit sie den Leipziger Ortsteil Zentrum betraf.
Die Philharmonie Leipzig präsentiert: Festliche Weihnachtsmusik im Gewandhaus
Das Leipziger Gewandhaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Mit ihren traditionellen Weihnachtskonzerten an den Feiertagen ist die Philharmonie Leipzig unter der Leitung von Prof. Michael Köhler auch in diesem Jahr im Gewandhaus zu erleben. Um den Konzertmeister und Solisten Holger Engelhardt erklingen unter anderem Mendelssohns Violinkonzert d-Moll sowie das Weihnachtskonzert des italienischen Barock-Komponisten Arcangelo Corelli. Zudem Tritt Sprecherin Carolin Masur als VIP-Gast auf. Sie liest aus „Nussknacker und Mäusekönig“, dazu erklingt die Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowsky, gespielt von den Philharmonikern.
Forumtheater: „Voigt Weine – Tradition mit Zukunft“
Die sanierte Straßenfront des "Anker". Foto: "Anker" Leipzig

Foto: "Anker" Leipzig

Forumtheater stammt aus Brasilien. Die Zuschauenden werden eingeladen, gemeinsam mit den Schauspielenden zu diskutieren und nach positiven Veränderungsmöglichkeiten für die Figuren auf der Bühne zu suchen. Das Stück beschäftigt sich mit dem aktuellen Thema der immer größer werdenden, gesellschaftlichen Spaltung. Unterschiedliche Weltsichten, politische Ideen, Wünsche und Ängste prallen aufeinander.