Am Holzberg und am Gaudlitzberg in den Hohburger Bergen darf (wieder) geklettert werden

Für alle LeserGanz geklärt ist die Zukunft des Kletterparadieses Holzberg bei Böhlitz noch lange nicht. Aber die Kletterfreunde des Deutschen Alpenvereines Landesverband Sachsen e. V. (DAV) sind erst einmal froh, dass sie hier erst einmal weiter im ehemaligen Steinbruch klettern dürfen. Das Landratsamt hat am Donnerstag, 24. September, über die Klettererlaubnis informiert.
Anzeige

„Der Steinbruch Holzberg (Böhlitz) untersteht derzeit noch dem Bergrecht, sodass das Betreten nur mit Zustimmung des Eigentümers möglich ist“, betonte das Landratsamt des Landkreises Leipzig.

„Eine Vereinbarung des Deutschen Alpenvereines Landesverband Sachsen e. V. (DAV) mit dem Eigentümer ermöglicht es den Kletterern des DAV und ihren Gästen, den Holzberg zu betreten. Sofern die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes berücksichtigt werden, bestehen hier keine Einwände. Für die Dauer der Vereinbarung ist der Holzberg ausschließlich für diesen Personenkreis nutzbar. Ein allgemeines Betretungsrecht für Jedermann besteht nicht.“

Bereits im Februar hatte der Landesverband Sachsen des Deutschen Alpenvereins (DAV) für die im Landschaftsschutzgebiet Hohburger Berge gelegenen Klettergebiete Holzberg, Gaudlitzberg und Zinkenberg einen Antrag auf Nutzung für den naturverträglichen Klettersport gestellt. Im August erfolgte bereits die Zulassung für den Gaudlitzberg, die jetzt vom Landratsamt noch einmal offiziell bestätigt wurde.

„Der nördliche Teil des Landkreises Leipzig ist seit Jahren ein beliebtes Klettergebiet. Nicht immer kann diesem Hobby uneingeschränkt nachgegangen werden. Neben dem Naturschutzrecht sind auch das Bergrecht und Eigentumsrechte zu beachten. Für die Hohburger Berge hat sich der Deutsche Alpenverein Landesverband Sachsen e. V. (DAV) um eine Klettererlaubnis in den Steinbrüchen Gaudlitzberg (Röcknitz), Holzberg (Böhlitz) und Zinkenberg (Röcknitz) bemüht“, betonte das Landratsamt.

Zum Gaudlitzberg ist die Regelung nun geklärt: „Im Ergebnis kann nun allgemein und mit Rücksicht auf die Belange des Naturschutz und Landschaftsschutzes im Gaudlitzberg geklettert werden. Der Gaudlitzberg als abgeschlossener Steinbruch unterliegt nicht mehr dem Bergrecht. Auch der Freistaat Sachsen als Eigentümer hat dem Landkreis Leipzig gegenüber keine Einwände hiergegen erhoben.“

Solche Genehmigungen für den Holzberg und den Zinkenberg wurden jedoch mit Hinweis auf eine ablehnende Stellungnahme des Sächsischen Oberbergamtes nicht erteilt. Nunmehr waren intensive Nachverhandlungen erfolgreich, sodass die Genehmigung auch für den Holzberg erteilt werden konnte, betont der Deutsche Alpenverein.

Vereinbarung zum Holzberg geschlossen

Der entsprechende Bescheid wurde am Donnerstag, 24. September, vom Landkreis Leipzig einem Vertreter des DAV übergeben. Im Gegensatz zum Zinkenberg war für den Holzberg letztlich ausschlaggebend, dass es sich beim Holzberg nicht, wie ursprünglich von den Behörden unterstellt, um einen aktiven Bergbaubetrieb handelt, sondern dass dort der Rohstoffabbau schon jahrzehntelang eingestellt ist. Nur das Bergrecht gilt noch offiziell, obwohl seit Jahrzehnten keine Steine mehr gebrochen werden.

In den letzten 20 Jahren hat sich parallel zum ausgeübten Klettersport im Holzberg ein Naturraum herausgebildet, der über eine Vielzahl von nach deutschem und europäischem Recht streng geschützten Arten verfügt. Dass sich diese Artenvielfalt neben der Nutzung als Klettergebiet bilden konnte, macht den Holzberg zu einem Präzedenzfall dafür, dass es sich beim Klettersport um eine besonders naturverträgliche und nachhaltige Sportart handelt. Dass die Arten vom Klettersport nicht beeinträchtigt werden, hatte zuletzt auch ein wissenschaftliches Gutachten unterstrichen. Daher bestanden auch aus naturschutzfachlicher Sicht keine Gründe, die beantragte Klettergenehmigung nicht zu erteilen.

Zuletzt stand das Klettern im Holzberg jedoch auf der Kippe, weil der neue Eigentümer, der den Holzberg im Jahr 2017 erworben hatte, einen bestehenden Nutzungsvertrag im Frühjahr 2020 außerordentlich kündigte. Hintergrund waren divergierende Ansichten zur umweltrechtlichen Schutzbedürftigkeit des Gebietes, die im Rahmen der geplanten Teilverfüllung des Holzberges durch den Eigentümer an den Tag traten. Letztendlich konnte jedoch im Rahmen eines gerichtlichen Vergleiches im Juni 2020 die außerordentliche Kündigung aufgehoben und die Zustimmung des Eigentümers zur Klettergenehmigung erlangt werden.

Schlingnatter am Holzberg. Foto: Bürgerinitiative Böhlitz

Schlingnatter am Holzberg. Foto: Bürgerinitiative Böhlitz

„Dass nunmehr mit der Erteilung der Klettererlaubnis die letzte Voraussetzung zur Umsetzung des gerichtlichen Vergleiches vorliegt und ab sofort der Holzberg als größtes und bedeutendstes Klettergebiet in Nordsachsen unseren Mitgliedern und deren Gästen wieder zugänglich gemacht werden konnte, stimmt uns sehr froh“, freut sich Lutz Zybell vom DAV-Landesverband Sachsen.

Toni Werner, der 1. Vorsitzende der hiesigen DAV-Sektion Leipzig, ergänzt dazu: „Wir hoffen zudem, dass auch über die immer noch im Raum stehende ordentliche Kündigung mit dem Eigentümer eine einvernehmliche Lösung erzielt werden kann. Alles andere wäre für die Region Hohburger Berge eine Zumutung. Die hieraus resultierenden Kapazitätsprobleme in den weiteren Klettergebieten haben wir in der Zeit, in der der Holzberg gesperrt war, leider schon sehen müssen.“

Der Deutsche Alpenverein will sich weiterhin dafür einsetzen, den sanften, nachhaltigen und naturverträglichen Klettersport in Zukunft in den Hohburger Bergen und insbesondere auch im Holzberg ausüben zu können. Zu beachten ist hierbei, dass der Holzberg lediglich zum Klettern betreten werden darf. Klettern dürfen ausschließliche Mitglieder des Alpenvereins und Mitglieder der IG Klettern und Naturfreunde Mittelsachsen. Dieser Aspekt wurde in einer Nutzungsvereinbarung zwischen der Firma Kafril, dem DAV und der IG Klettern festgehalten.

Der Wermutstropfen: Der Zinkenberg (Röcknitz) kann derzeit nicht als Klettergebiet zugelassen werden, teilte das Landratsamt mit. In diesem aktiven Steinbruch gilt das allgemeine bergrechtliche Betretungsverbot. Aber für die Zukunft gibt es zwischen der Basalt-Actien-Gesellschaft und dem Deutschen Alpenverein die Vereinbarung, dass das Areal Zinkenberg nach Ende der Bergaufsicht als Klettergebiet genutzt werden kann, wenn eine privatrechtliche Regelung getroffen wird. Bis zum Ende der Bergaufsicht in voraussichtlich mehr als 30 Jahren besteht freilich im Steinbruch Zinkenberg Kletterverbot.

Die Bürgerinitiative Böhlitz lädt KAFRIL jetzt zum Einlenken am Holzberg ein

Hinweis der Redaktion in eigener Sache

Seit der „Coronakrise“ haben wir unser Archiv für alle Leser geöffnet. Es gibt also seither auch für Nichtabonnenten unter anderem alle Artikel der LEIPZIGER ZEITUNG aus den letzten Jahren zusätzlich auf L-IZ.de über die tagesaktuellen Berichte hinaus ganz ohne Paywall zu entdecken.

Unterstützen Sie lokalen/regionalen Journalismus und so unsere tägliche Arbeit vor Ort in Leipzig. Mit dem Abschluss eines Freikäufer-Abonnements (zur Abonnentenseite) sichern Sie den täglichen, frei verfügbaren Zugang zu wichtigen Informationen in Leipzig und unsere Arbeit für Sie.

Vielen Dank dafür.

Landkreis LeipzigHolzbergDeutscher AlpenvereinHohburger Berge
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Corona-Hilfe: Wie setzt Leipzig die Unterstützung der Obdachlosen in der kalten Jahreszeit fort?
Wohnadresse: Parkhäuschen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie geht Leipzig mit seinen Bürgern um, die aus den verschiedensten Gründen obdachlos geworden sind? Und die seit Ausbruch der Corona-Pandemie unter verschärften Bedingungen leben. Denn wo ist ihr Zuhause, wo sie bleiben können? Leipzig hat zwar auch in ihrem Sinn Hilfsmaßnahmen beschlossen. Aber ausgerechnet jetzt vorm Winter sind sie ausgelaufen.
BWE kritisiert Staatsminister: Sachsens Regionalministerium wird zum Bremsklotz der Energiewende
Strommasten und Windräder westlich vom BMW Werk Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wird noch scheppern in der schwarz-grün-roten Koalition in Sachsen. Denn sie ist mit einem Baufehler gestartet, der schon ein Jahr nach Start der Koalition zeigt, dass damit alle Modernisierungsversuche aus den kleineren Parteien abgeblockt werden können. Die Gründung eines Ministeriums für Regionalentwicklung war ein genialer Schachzug der CDU, könnte man sagen. Wenn es für Sachsens Klimazukunft nicht eine ausgemachte Katastrophe wäre. Das thematisiert einmal mehr der zunehmend frustrierte Landesverband WindEnergie.
Hase und Igel in der Luft: Die Stadt Leipzig hat keinen Einfluss auf die Polizeihubschraubereinsätze überm Stadtgebiet
Polizeihubschrauber im Einsatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVielleicht ist es ja dank Corona etwas leiser geworden über der Stadt. Der EU-China-Gipfel wurde abgesagt, größere Demonstrationen gibt es nicht mehr und auch Fußballspiele finden mit kleinstem Publikum statt. Also müssen auch nicht ständig Polizeihubschrauber überm Stadtgebiet fliegen. Aber auch vor dem Shutdown im März war es nicht zu begreifen, warum gerade in den Nachtstunden schweres Gerät über Leipzig dröhnen musste. Kann die Stadt das nicht koordinieren? Eine mehr als hilflose Antwort auf eine Stadtratsanfrage.
Lesung: Was würdest du tun, wenn du plötzlich Grundeinkommen hättest?
Foto: Christian Stollberg

Foto: Christian Stollberg

Nicht wenige Menschen sehen das bedingungslose Grundeinkommen als Vision für eine Gesellschaft, die fair und gerecht den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begegnet. Mein Grundeinkommen e.V. will wissen, was Grundeinkommen mit Menschen macht.
Eine Eselgie oder Das Tier in mir
© Frank Schletter

© Frank Schletter

Eine Eselgie ist … … wenn ein Esel so melancholisch wird, dass er sich zu träumen anschickt, zu sprechen beginnt, zudem noch einen Menschen sein Eigen nennt, dem er die Welt zeigt … oder war es umgekehrt, wer ist denn nun der Esel? Platero heißt jedenfalls einer von beiden, wahrscheinlich sind jedoch einer wie der andere Esel. Das ist ein Kompliment.
Semperoper Dresden: Erste Opernpremiere nach Lockdown
Semperoper in der Dämmerung © Matthias Creutziger

© Matthias Creutziger

Am 1. November 2020 feiert in der Semperoper Josef E. Köpplingers Neuinszenierung von Mozarts „Die Zauberflöte“ Premiere. Mit Omer Meir Wellber am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden und einer exquisiten Besetzung, u.a. mit René Pape als Sarastro und Nikola Hillebrand in ihrem Debüt als Königin der Nacht, erwartet das Dresdner Premierenpublikum wieder der gewohnte Operngenuss.
„Nach dem Eingesperrtsein“ – Lesung und Lieder mit Stephan Krawczyk und Utz Rachowski
Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Nachdem coroanabedingt die für den Welttag der politischen Gefangenen geplante Veranstaltung im Literaturhaus Leipzig nicht stattfinden konnte, gibt es nun „nach dem Eingesperrtsein“ einen neuen Termin. Dieser Termin gilt auch als ein Zeichen der Solidarität, um die durch die monatelange Schließung betroffenen Gastronomie zumindest partiell zu unterstützen.
Montag, der 19. Oktober 2020: Sachsen sieht rot
Der Leipziger Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr etwas anders aussehen. Archivfoto: L-IZ.de

Archivfoto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenIn Sachsen sind mittlerweile fünf Landkreise sogenannte Risikogebiete. Leipzig ist zwar noch im grünen Bereich, aber auch das könnte sich bald ändern. Für den Weihnachtsmarkt und das kommende Spiel von RB Leipzig haben die steigenden Zahlen bereits Konsequenzen. Außerdem: In Thüringen gibt es Diskussionen über den Termin für die nächste Landtagswahl. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 19. Oktober 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Vom Bürstenroboter zum Musikautomaten: Industriekultur interaktiv erleben
Ausstellung „WerkStadt Leipzig.200 Jahre im Takt der Maschinen“ © SGM, Julia Liebetraut

© SGM, Julia Liebetraut

Die aktuelle Sonderausstellung WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen im Haus Böttchergäßchen erzählt auf anschauliche Weise von Maschinen und Menschen in der vielgestaltigen Industriegeschichte Leipzigs. Im Herbstferienprogramm des Stadtgeschichtlichen Museums werden speziell Kinder und Familien angesprochen, Leipzig zur Zeit der Industrialisierung auf aktive Weise zu erkunden und dabei auch kreativ tätig zu werden.
GlobaLE: Kolonialgeschichte & Kritik am BAYER-Konzern
Plakat zum GlobaLE Filmfestival 2020. Grafik: GlobaLE

Grafik: GlobaLE

Am Mittwoch, 21. Oktober ist die Bildungsreihe um 20 Uhr im Ost-Passage Theater (Konradstraße 27) im Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld zu Gast. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Der lachende Mann - Bekenntnisse eines Mörders“ (DDR / 1966) der beiden Dokumentarfilmer Walter Heynowski und Gerhard Scheumann.
Leipzig soll endlich anfangen, das Straßenbegleitgrün insektenfreundlich zu machen + Video
Blühstreifen 2019 im Palmgarten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch, 14. Oktober, kam auch ein Antrag des Jugendparlaments zur Abstimmung, in dem die jungen Leute gewünscht hatten, dass bis 2026 mindestens ein Drittel des Leipziger Straßenbegleitgrüns ökologisch bewirtschaftet werden soll. Ein Antrag, den das Dezernat Stadtentwicklung und Bau gern unter der Rubrik „Machen wir doch schon“ abgehakt hätte. Aber da hat das Dezernat nicht mit der Jugendlichkeit des Stadtrates gerechnet.
Wirklich Zahlen zum Nutzen mobiler Blitzer liefert auch das Leipziger Ordnungsdezernat nicht
Einer der drei angeschafften „Enforcement Trailer“. Foto: Stadt Leipzig

Foto: Stadt Leipzig

Für alle LeserEine nur zu berechtigte Einwohneranfrage stellte zur letzten Ratsversammlung der Leipziger Christoph Meißner. Nicht nur die Polizei, auch die Leipziger Polizeibehörde stellt ja Messstellen für mobile Geschwindigkeitskontrollen auf und veröffentlicht die Standorte im Voraus über die lokalen Medien. Oder besser: In ausgewählten lokalen Medien. Das Rathaus ist da seltsam eigen, was die Auswahl der Medien betrifft. Aber Christoph Meißner zweifelte aus ganz anderen Gründen.
Zwei Minuten für ein Votum im Stadtrat: Schlachthofbrücke wird für 3,9 Millionen Euro gebaut und Bahn soll zu Radweg gefragt werden + Video
Bus auf der Schlachthofbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDass Entscheidungen im Stadtrat auch ganz schnell fallen können, wenn im zuständigen Ausschuss gut vorgearbeitet wurde, das zeigte am Mittwoch, 14. Oktober, die zweite Entscheidung zum Neubau der Schlachthofbrücke. In der ersten Entscheidung ging es ja darum, wie sie gebaut werden soll. Da wurde der Wunsch der LVB, hier die Gleise demontieren zu dürfen, zum heißen Thema. Diesmal ging es um den Radweg, der irgendwie vergessen worden war.
Tempo bitte! Stadtrat hat am 14. Oktober die Planungen zu Streckenerweiterungen der LVB beschlossen + Video
Straßenbahn abends in der Jahnallee. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzigs Straßenbahnnetz wird erweitert. Das ist seit Mittwoch, 14. Oktober, nun Beschluss. Da stand die Vorlage der Verwaltung zum Bau von drei Erweiterungen im LVB-Netz im Stadtrat auf der Tagesordnung. Und anders als noch in vergangenen Jahren gab es keine Gegenrede. Nach über zehn Jahren hat sich das Bild völlig gewandelt. Und es geht trotzdem nicht schnell genug.
Great Again? Dreizehn Reportagen aus den USA des Jahres 2020
Julia Kastein, Sebastian Hesse-Kastein: Great again? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich fuhren Julia Kastein und Sebastian Hesse-Kastein vor einem Jahr in die USA, um das zerrissene Land im Jahr der Präsidentschaftswahlen zu erkunden und herauszubekommen, warum es so zerrissen ist. Was ist noch übrig vom „Sehnsuchtsland der Freiheit“? Oder haben wir in Europa einen völlig falschen Blick auf die Supermacht und ihre Bewohner? Aber dann kam ja bekanntlich Corona dazwischen.