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Demokratie braucht mehr …: „Bildungsland“ Sachsen aus Sicht einer Mutter

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    KommentarMein Kind wünscht sich einen Gehörschutz für die Schule zum Geburtstag. Ich sehe das tagtäglich am Leben meiner Tochter, dass dieses Schulsystem marode ist. Seit über drei Jahren werden die Fehler dabei meist nur bei den Eltern und Schülern gesucht. Es geht so weit, dass Kinder aufgeben und keine Motivation mehr haben, sich anzustrengen.

    Wir haben jetzt endlich eine tolle Klassenlehrerin. Es ist jedoch der dritte Klassenleiterwechsel, der Bezugserzieher verließ in der 2 Klasse die Schule und erst seit diesem Jahr in Klasse 4 haben sie eine neue Bezugsperson bekommen. Neben Mobbing und entkräfteten Lehrern haben berufstätige Eltern kaum noch Zeit, ihre Kinder stark zu machen und abzufangen.

    Es ist ein Kampf seit Jahren, auf beiden Seiten. Und die Politiker fragen sich, warum Menschen ihren Frust bei der Wahl ausdrücken? Dass da keine AfD hilft, ist jedem wachen Menschen klar. Aber meine Hoffnung auf eine nachhaltige, an unseren Kindern orientierte Bildungspolitik schwindet von Jahr zu Jahr. Dabei gibt es so viele Länder (z.B. Skandinavien), die vormachen wie es gehen könnte.

    Mir ist einmal mehr schlecht. Jedes Elternteil mit einem schulpflichtigen Kind kann bestimmt diesen Balance- und Kraftakt nachvollziehen. Was tun?

    Hier ein Beispiel für das „Bildungsland Sachsen“ im MDR (Video)

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    Zum Artikel auf L-IZ.de: Ohne den Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer wäre Sachsens Bildungssystem längst im Eimer

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    2 KOMMENTARE

    1. Was tun? Immer wieder anderen Wahlberechtigten erzählen, was man in der Schule erlebt. Die fallen aus allen Wolken. Nur so kann politischer Druck entstehen. Und fürs Kind? Keine Ahnung – man kann nur hoffen, zuhause eine bildungsfreundliche Oase schaffen, so weit wie möglich helfen, die Lehrer sensibilisieren (auch gegen Elternhausaufgaben), den Kindern vertrauen und sie möglichst nicht nach Klasse 4 auf die Resterampe Oberschule schicken.

    2. Auch das Vorbild der Gesellschaft nicht zu vergessen. Wenn Schüler schreiende und pöbelnde Erwachsene sehen, hören, lesen und das von AFD & Co. zum Normalzustand der Meinungsäußerung erhoben wird – ja, da haben es Lehrer und die anderen Eltern schwer wenigstens für den Klassenraum eine liebevolle Insel des Miteinanders zu gestalten.

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