Wie weiter mit der Fußballsaison? Wieso Abbruch und „Weiter so“ nicht so einfach sind

Für alle LeserEgal ob Bundesliga oder Kreisklasse: Der Ball ruht bis auf Weiteres. Niemand weiß, wann es weitergeht und vor allem weiß niemand, was passiert, wenn es nicht weitergehen kann. Eine solche Situation kennt der deutsche Fußball nicht, die Unwissenheit quält auch die Fußballklubs in Sachsen und in Leipzig. Was wird aus den Früchten der bisherigen Arbeit? Verschiedene Möglichkeiten sind denkbar, aber bei allen würden die Beteiligten gegen Wände laufen.

Der Leipziger (Spitzen-)Fußball ist dreigeteilt. Keine neue Erkenntnis, aber sie lässt sich auch auf die derzeitige Situation anwenden. Bundesligist RB Leipzig will die aktuelle Saison unbedingt zu Ende bringen, zur Not auch mit Geisterspielen. „Keiner möchte Spiele ohne Zuschauer. Aber ich glaube, in der jetzigen Situation ist das kein Wünsch-Dir-Was, sondern es geht darum, dass es nicht dazu führt, dass viele Clubs in die Insolvenz müssen“, sagte RB-Leipzig-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am Montag der Bild-Zeitung.

Die Regionalligisten 1. FC Lok und BSG Chemie Leipzig schließen Geisterspiele aus. Im Gegensatz zur Bundesliga leben die Klubs ab der 3. Liga vorwiegend von den Eintritts- und nicht von den Fernsehgeldern, wie etwa der Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg Mario Kallnik dem MDR am Wochenende sagte.

Den Bundesligisten würden die Zahlungen aus der TV-Vermarktung fehlen, sollte die Saison abgebrochen werden. Für mehrere Klubs bedeutete dies akute Insolvenzgefahr, wie mehrere Medien bereits berichteten. Lok und Chemie fehlten nicht die TV-Gelder, sondern bis zu 50 Prozent der kalkulierten Einnahmen aus Ticketverkäufen.

Geisterspiele würden da nicht helfen, denn die Einnahmen blieben dennoch aus, zur Absicherung des Spieltags müssten aber dennoch Stadionmiete, Sicherheitskräfte und nicht zuletzt auch die Schiedsrichter bezahlt werden. Energie Cottbus, Konkurrent um den Aufstieg in die 3. Liga, würde bei Geisterspielen 70.000 Euro Minus machen – pro Spiel. Das erklärte Präsident Matthias Auth ebenfalls im MDR.

Chemie und Lok unterscheiden sich in ihren Ansichten trotz der gemeinsamen Ablehnung von Geisterspielen. Lok will die Saison sportlich zu Ende spielen, Chemie nicht. Chemie-Präsident Frank Kühne unterstützt das Lager derer, die Planungssicherheit für ihre Vereine wünschen, denn wenn die Saison als offiziell für beendet erklärt wird, ist klar, dass beispielsweise die Kaderplanung für die kommende Saison vorangetrieben werden kann.

Ist nicht klar, was aus der aktuellen Saison wird, kann sich dahingehend nichts tun. Chemie steht als Aufsteiger in die Regionalliga derzeit im unteren Tabellen-Mittelfeld. Durch den Rückzug von Rot-Weiß Erfurt ist ein Abstiegsplatz fest vergeben.

Ob weitere Vereine absteigen werden, hängt davon ab, ob Mannschaften aus dem Nordosten aus der 3. Liga absteigen und der Tabellenführer der Regionalliga Nordost in die 3. Liga aufsteigen wird. Ein Saisonabbruch käme den Teams gelegen, die derzeit noch in Abstiegsgefahr schweben, aber auf keinem Abstiegsplatz sind.

Maximal würden vier Teams absteigen, die BSG Chemie ist als Tabellen-Zwölfter derzeit sicher in der kommenden Regionalliga-Saison dabei. Ob es aber zu einer Saisonfortsetzung oder einem Abbruch kommt – und wenn ja, wie die Saison gewertet wird, ist derzeit vollkommen offen. Für alle Varianten gibt es Hürden zu überwinden.

Szenario 1: Die Saison wird zu Ende gespielt

Der Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbands (NOFV) Erwin Bugar könne sich vorstellen, noch bis „Juli oder August“ zu spielen, sagte er im MDR-Videotelefonat. Allerdings wird das von den behördlichen Vorgaben abhängen, denn die Vereine in der Regionalliga votierten gegen Geisterspiele, wollen mit Zuschauern spielen.

Lok-Sportdirektor und Cheftrainer Wolfgang Wolf unterstützte den Gedanken, weiterzuspielen. „Gerecht wäre, wenn wir die Saison zu Ende spielen. Ich verstehe nicht, wo das Problem ist. Wir können im Juli, August und September spielen“, sagte Wolf im Spio-Talk am Montagmorgen.

Dem gegenüber steht die Forderung anderer Vereine, Planungssicherheit zu schaffen und vor allem die Frage, wann überhaupt wieder gespielt werden und ob der Spielbetrieb von Dauer sein wird. Was passiert, wenn ein Spieler oder Offizieler positiv auf Corona gestetet wird? Wird dann der Spielbetrieb erneut unterbrochen, weil eine gesamte Mannschaft in zweiwöchige Quarantäne muss?

„Es kann kein Sonderrecht allein für Fußballvereine geben“, erteilte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann diesbezüglichen Gedankenspielen über Sonderregelungen für Bundesliga-Vereine eine Absage. Herrmann ist dahingehend mächtig, weil sich in seinem Bundesland immerhin der Branchenprimus FC Bayern München den Regelungen, die die Landespolitik trifft, unterwerfen muss.

Erst wenn geklärt ist, wie mit infizierten Beteiligten umgegangen wird, kann eine Fortsetzung des Spielbetriebs geplant werden. Derzeit ruht dieser offiziell im Gebiet des NOFV bis auf Weiteres. Mit einer Frist von 14 Tagen soll die Wiederaufnahme angekündigt werden. Ungeklärt ist daher auch, wie fit die Akteure nach wochenlanger Pause sein werden. Alle Vereine behelfen sich mit Individual-Training, Bundesligisten trainieren mittlerweile sogar in Kleingruppen, Regionalliga-Vereine allerdings nicht.

Erst wenn die Kontaktbeschränkung gelockert ist, ist wieder an Mannschaftstraining zu denken. Eine mindestens drei- bis vierwöchige Vorbereitungszeitung im Mannschaftstraining sollte es daher geben. Schon jetzt ist die Regionalliga-Saison fünf Wochen unterbrochen. Dies entspricht genau der Sommerpause des letzten Jahres, an die sich eine fünf- bis sechswöchige Saisonvorbereitung der Klubs angeschlossen hat. Auf die Trainer würden so oder so große Aufgaben hinsichtlich der Belastungssteuerung zukommen.

Aber so weit muss es erstmal kommen. Schon Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Alexander S. Kekulé, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg, sagte im Aktuellen Sportstudio des ZDF am Samstag auf die Frage, wann wieder mit Zuschauern gespielt werden kann – was ja die Bedingung für die Regionalliga-Klubs ist: „Im Moment sieht es nicht so aus, als könnten wir dieses Jahr so etwas noch ernsthaft in Betracht ziehen.“

Gewiss: Kekulé wurde nach 1. und 2. Bundesliga gefragt. Rein technisch würde aber zu einem Aufstiegsspiel, was es zwischen dem Meister der Regionalliga West und der Regionalliga Nordost geben wird, kein Unterschied bestehen.

Sollte beispielsweise Rot-Weiss Essen die Aufstiegsspiele erreichen, ist mit einem ausverkauften Stadion zu rechnen. 20.650 passen in das Stadion Essen. Sollten Energie Cottbus (22.528) oder Lok Leipzig (10.800) diese Spiele erreichen, wäre die Verhältnismäßigkeit ähnlich. Zum Vergleich: Das Stadion von Bundesligist SC Paderborn fasst nur 15.000 Zuschauer. Der NOFV könnte nicht auf ein Aufstiegsspiel zwischen der VSG Altglienicke und dem SC Verl, was bei weitem nicht so zuschauerträchtig wäre, zocken, um eine Fortsetzung zu rechtfertigen.

Zudem ist ohnehin mit großer Fußballsehnsucht in allen Stadien zu rechnen, sollte es wieder losgehen. Erst recht, wenn Teams um den Aufstieg spielen. Regionalliga-Spiele per se mit Zuschauern stattfinden zu lassen, wäre daher nicht vermittelbar.

Scheinbar wäre eine teilweise Lockerung der Beschränkung und einer Deckelung der Zuschauerzahl auf 1.000 Zuschauer eine Lösung. Allerdings hätten dann Klubs, die mehr als 1.000 Dauerkarten verkauft haben, schon ein Problem. Einlasskontrollen wären eine logistisch große Herausforderung und es würden wohl zahlreiche Zuschauer probieren, irgendwie ins Stadion „hineinzuschlüpfen“. Ergo: Es würden wieder sehr viele Menschen auf einem Platz zusammenkommen, was bekanntermaßen tunlichst vermieden werden soll.

Mit dem Spielplan müsste es nicht unbedingt Probleme geben, da der DFB in der Anpassung der Spielordnung beschlossen hat, die Verlängerung der Saison über den 30. Juni hinaus zu erlauben. Es wäre also genügend Zeit, die noch ausstehenden neun Spieltage und auch den Sachsen-Pokal, derzeit stehen die Halbfinalspiele an, zu spielen. Allerdings könnte der Sachsenpokal ein Problem werden – ganz egal, wie und ob die Saison weitergeht.

Szenario 2a: Saisonabbruch mit Wertung

„Wir wollen sportlich nach einem fairen Wettkampf aufsteigen und auch den Pokal holen“, unterstrich Lok-Vizepräsident Alexander Voigt gegenüber L-IZ.de. Die Frage ist: Ist ein sportlicher Pokalsieg derzeit noch möglich? Hermann Winkler, Präsident des Sächsischen Fußball-Verbands (SFV), würde gern immerhin die Pokalwettbewerbe zu Ende spielen. Aber auch da gibt es offene Fragen: Derzeit sind mit dem Chemnitzer FC (3. Liga), dem 1. FC Lok (4. Liga) sowie dem FC Eilenburg und dem FC Inter Leipzig (5. Liga) Teams aus drei verschiedenen Ligen im Pokal.

Die Drittliga-Klubs befürworteten einen Abbruch ihrer Saison, in der 4. Liga hängt eine Fortsetzung mit Zuschauern an sehr vielen Parametern. Offenbar am einfachsten scheint die Saison in der 5. Liga, der Oberliga, abzubrechen zu sein. Die Vereine erhalten keine TV-Gelder und die Zuschauereinnahmen sind auch gering.

Aber was passiert, wenn die Saison in der 5. Liga abgebrochen wird, die 3. und 4. Liga aber weitergeht? Die Pokalspiele könnten möglicherweise kurz nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs ausgetragen werden, um dort Chancengleichheit zu gewähren. Der FC Inter hat im Viertelfinale den Drittligisten FSV Zwickau eliminiert, Eilenburg den Viertligisten BSG Chemie. Im Pokal ist ohnehin vieles möglich. Was also, wenn ein (oder zwei?) Oberligist(en) das Finale erreicht, seine Saison aber dann schon lange beendet sein wird?

Der Fall, dass eine Saison abgebrochen werden muss, ist in den Spielordnungen des DFB bisher nicht geregelt. Die Sportgerichte und sportlichen Entscheidungsträger, beispielsweise im Präsidium des NOFV, können also nicht auf Paragraphen zurückgreifen. Es muss in dem Falle eine einheitliche Regelung getroffen werden.

Einheitlich auch in dem Sinne, dass der deutsche Fußball einheitlich regeln muss, wie im Falle eines Abbruchs mit Auf- und Abstiegsrecht umgegangen wird. Pauschal zu sagen, dass dann eben alle auf dem Aufstiegsplatz aufsteigen und alle auf dem Abstiegsplatz ab, ist aus mehreren Gründen nicht möglich.

Beispiel Bundesliga und 2. Liga: Der Tabellen-16. der Bundesliga und der 3. der 2. Liga spielen am Ende der Saison seit der Saison 2008/2009 eine Relegation. Diese müsste dann wegfallen, der Erstliga-Klub, derzeit Fortuna Düsseldorf, wäre benachteiligt. Was wäre, wenn 1. Bundesliga und 2. Liga die Saison mit Geisterspielen zu Ende bringen, die 3. Liga aber nicht?

Denn eigentlich gibt es diese Relegation auch zwischen dem 16. der 2. Liga und dem Dritten der 3. Liga. Auch hier würde der Zweitliga-Klub benachteiligt – weil er runter muss und weil sich ein Verein auf einem Relegationsplatz wiederfinden könnte, der dort im Gegensatz zum Drittligisten aktuell noch nicht steht. Kaum vorstellbar, dass die bloße Berücksichtigung von Auf- und Abstiegsrechten so eintreten wird.

Interessant ist diese Frage auch für die 4. Liga. Mit der Neuregelung des Aufstiegs in die 3. Liga im vorvergangenen Jahr steigen derzeit drei Regionalliga-Meister direkt auf, die zwei anderen tragen Aufstiegsspiele aus – in diesem Jahr die Vertreter des Nordostens und des Westens.

Wer würde an diesen Aufstiegsspielen teilnehmen? Die Mannschaft aktuell in der Pole-Position? Wenn ja, wer ist das im Nordosten? Lok Leipzig und die VSG Altglienicke sind punktgleich an der Tabellenspitze, Altglienicke hat aber ein um neun Tore besseres Torverhältnis, jedoch auch ein Spiel mehr absolviert. Die Teilung Punkte durch Spiele würde Lok vorn sehen.Geklärt werden müsste aber noch, ob wirklich der aktueelle Tabellenstand verwendet wird. Denkbar ist auch die Tabelle nach der Hinrunde anzulegen.

Im Westen wäre der Teilnehmer an den Aufstiegsspielen nach aktueller Tabelle der SC Verl. Aber wem nützt das, wenn diese Spiele ohnehin wohl nicht mit Zuschauern und wenn überhaupt stattfinden könnten (siehe oben). Gerade ein Ausschluss der Zuschauer würde hier Lok wegen der zu erwartenden hohen Zuschauerzahl klar benachteiligen, ordnungspolitische Maßnahmen in Größenordnungen erzwingen (viele Fans würden wohl versuchen, in Stadionnähe zu kommen) und dann ist da auch noch der ungeklärte Umgang mit infizierten Spielern.

 

Varianten, diesem Szenario zumindest in der 4. Liga zu entgehen, gibt es. So könnten die Aufstiegsspiele wegfallen und beide Klubs aus dem Westen und Nordosten direkt aufsteigen und die 3. Liga dann aufgestockt werden. Durch ein Mehr an Spielen in der kommenden Saison könnte auch der finanzielle Verlust an Zuschauereinnahmen kompensiert werden.

Rot-Weiss Essen und Kickers Offenbach haben in der vergangenen Woche sogar eine zweigeteilte 3. Liga ins Spiel gebracht, um die Struktur der 3. und 4. Liga zu reformieren. So würden die ambitionierten Viertligisten in die 3. Liga aufsteigen und die Klubs, die die Bedingungen zum Aufstieg nicht erfüllen, in der 4. Liga verbleiben.

Für Offenbach und Essen, die bei einem Saisonabbruch keine Aufstiegschance hätten, auf jeden Fall eine charmante Variante, den Aufstieg durch die Hintertür zu ermöglichen. Andererseits kennt Offenbachs Sportdirektor Thomas Sobotzik die Strukturen in der 3. und 4. Liga durch seine Zeit beim Chemnitzer FC bestens.

Eine Aufstockung würde es allerdings nur geben, wenn die Teams auf den Abstiegsrängen der 3. Liga in der Liga verbleiben würden. Eine Aufstockung oder Zweiteilung klingt aus Klubsicht erstmal interessant. Jeder Verein würde wohl einen weiteren in der unmittelbaren Nähe dazugewinnen, der ihm mehr Zuschauereinnahmen durch das direkte Duell verschaffen würde. Jedoch würden auch die Fahrtkosten der Drittligisten bei einer Aufstockung steigen.

Eine zweigeteilte Liga, etwa Nord/ Süd mit 12 Teams würde das umgehen, bräuchte aber einen gesonderten Modus mit Auf- und Abstiegsrunde nach der gemeinsamen Runde, analog zur zweigeteilten 2. Liga Anfang der 90er Jahre. Andererseits war die eingleisige 3. Liga 2008/ 2009 mit dem Ziel eingeführt worden, die Leistungsdichte für den Unterbau der 2. Liga zu erhöhen. 24 Teams würden dies verwässern.

Und dann wäre noch die Frage nach den TV-Rechten? Diese sind nur für eine eingleisige 3. Liga vertraglich geregelt. Wie würde man diese Frage beantworten? Heutzutage scheint auch eine zügige Verhandlung einer Vertragsänderung möglich.

Mit den Kickers Offenbach hat sich der erste Verein offiziell vorbehalten, Einnahmenverluste beim Ausrichter einzuklagen. Ob dieses Beispiel Schule machen würde, ist nicht abzuschätzen.

Szenario 2b: Saisonabbruch ohne Wertung

Dieses Szenario steht im Raum, obgleich sich noch kein Vertreter ernsthaft öffentlich dazu geäußert hat. Es gilt als unwahrscheinlichstes Szenario, weil es Erfolge nicht anerkennen und Misserfolge belohnen würde. Carl Zeiss Jena, derzeit Tabellen-Letzter der 3. Liga, würde etwa mit 18 Niederlagen in 27 Spielen die Klasse halten und der SV Waldhof Mannheim, derzeit Zweiter, mit nur drei Niederlagen nicht aufsteigen dürfen.

Dass sich die Fußballklubs, die aufsteigen könnten und nach zwei Dritteln der Saison auf einem entsprechenden Platz und teilweise mit entsprechendem Vorsprung (1. FC Saarbrücken in der RL Südwest +6, Türkgücü München +9) das gefallen lassen würden, ist unwahrscheinlich. Eine Klagewelle wäre wohl die Folge. Aber wer sagt schon, dass bei Szenario 2 nicht geklagt würde? Bei den Landespokalen müsste bei einem Saisonabbruch auch die Frage beantwortet werden, wer dann das Startrecht im DFB-Pokal erhalten würde.

Betrachtet man alle drei Szenarien, so steht fest, dass jedes Szenario Vor- und Nachteile und teilweise unüberbrückbare Hürden mit sich bringen wird. Logisch scheint nur, dass es eine einheitliche Regelung für alle Ligen geben müsste. Einen Sonderfall könnte sich der Fußball wohl nur an der Schnittstelle zwischen 2. und 3. Liga erlauben. Die Unterschiede zwischen den Bedingungen in den Profiligen mit reichlich TV-Geld und der 3. Liga und 4. Liga, die deutlich stärker auf Zuschauereinnahmen angewiesen sind, scheinen zunächst unüberbrückbar.

Oder die dynamische Situation ändert sich derart, dass doch schon wieder Mitte/ Ende Mai gespielt werden könnte…

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