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SC DHfK Leipzig vs. TBV Lemgo 32:27 – Die geduldigen Mentalisten

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    Es ist eine Momentaufnahme zum Einrahmen: Nach ihrem Heimsieg gegen den zweifachen Deutschen Meister TBV Lemgo sind die Handballer des SC DHfK Leipzig am Sonntagabend auf den 5. Platz der Bundesliga-Tabelle geklettert. "Wir tun gut daran, nicht auf die Tabelle zu schauen", bremste Trainer Christian Prokop eventuell aufkeimende Träumereien. Dass er mit den Grün-Weißen trotzdem noch viel vor hat zeigt die Tatsache, dass er seinen Vertrag in Leipzig bis 2021 verlängerte.

    Ein bisschen Luxus ist es schon, bereits im zweiten Bundesliga-Jahr als Favorit in ein Punktspiel gehen zu müssen. Um so spektakulärer, wenn das gegen einen so klangvollen Namen wie den TBV Lemgo der Fall ist. Der Meister von 1997 und 2003 dümpelt in diesem Spieljahr bisher in südlicher Tabellenregion umher und war in fremder Halle noch ohne Punkte geblieben. DHfK-Trainer Christian Prokop hatte großen Respekt vor dieser Begegnung und erwartete  „ein richtungsweisendes Spiel auf Augenhöhe“.

    Genau ein solches entwickelte sich dann auch vor 3.641 Zuschauern in der Leipziger Arena. Bis zur 26. Spielminute hatte es überhaupt nur dreimal eine Zwei-Tore-Differenz zwischen beiden Kontrahenten gegeben (9:7/ 10:8/ 11:9) – jeweils zugunsten der Gastgeber. Durch drei Treffer innerhalb von 81 Sekunden setzte sich Leipzig kurz vor der Pause erstmals auf plus Drei ab und nahm den Vorsprung per 15:12 auch mit in die Kabine.

    Multitasking: Der Lemgoer Anton Maier bearbeitet Aivis Jurdzs und Benjamin Meschke gleichzeitig. Foto: Jan Kaefer
    Multitasking: Der Lemgoer Anton Maier bearbeitet Aivis Jurdzs und Benjamin Meschke gleichzeitig. Foto: Jan Kaefer

    Angetrieben vom treffsicheren Kapitän Lukas Binder (6 Tore) und dem immer wieder bravourös haltenden Keeper Jens Vortmann – beide erhielten hinterher ein Sonderlob vom Coach – bauten die Grün-Weißen ihren Vorsprung nach Wiederanpfiff langsam aber unaufhaltsam weiter aus: 17:13 (32.), 19:14 (35.), 23:17 (44.), 28:21 (53.), 30:22 (55.). Zum Ende glitt die Konzentration ein wenig weg, so dass die Partie beim Stand von 32:27 abgepfiffen wurde.

    „Heute haben wir ein bisschen Anlaufzeit gebraucht, haben in der ersten Hälfte sowohl vorne als auch hinten viele unnötige Fehler gemacht. Zur Schlussphase der ersten Halbzeit konnten wir uns aber ein kleines Polster verschaffen und es in der zweiten Hälfte noch ausbauen“, lautete das Fazit von Torhüter Vortmann. „Zehn Minuten vor dem Ende hatten wir es eigentlich sicher, sind dann aber ein bisschen zu fahrlässig gewesen. Insgesamt können wir aber sehr stolz darauf sein, dass wir heute die zwei Punkte geholt haben“.

    Was die Abwehr der Grün-Weißen noch durchließ, fischte häufig Keeper Jens Vortmann weg. Foto: Jan Kaefer
    Was die Abwehr der Grün-Weißen noch durchließ, fischte häufig Keeper Jens Vortmann weg. Foto: Jan Kaefer

    Trainer Prokop sprach auf der anschließenden Pressekonferenz von „immens wichtigen Punkten“. Vor allem die mentale Stärke und die Geduld seines Teams hätten den Ausschlag zum Erfolg gegeben. Bis zum Jahr 2021 hat sich der Erfolgstrainer an den SC DHfK gebunden. „Das ist ein Verein, wie ich ihn noch nie erlebt habe. Ich habe großes Vertrauen in die Arbeit, die in und um den Verein gemacht wird und möchte weiter dazu beitragen, Bundesliga-Handball in Leipzig zu etablieren“, schildert er seine Beweggründe dafür.

    Auch die beiden Torhüter Milos Putera (bis 2019) und Jens Vortmann (bis 2020) bleiben Leipzig langfristig treu, wie Geschäftsführer Karsten Günther nach dem Bundesligaspiel feierlich über das Hallenmikrofon verkündete.

    Platz 5 nach acht Spieltagen in der stärksten Liga der Welt - die DHfK-Handballer dürfen mit sich zufrieden sein. Foto: Jan Kaefer
    Platz 5 nach acht Spieltagen in der stärksten Liga der Welt – die DHfK-Handballer dürfen mit sich zufrieden sein. Foto: Jan Kaefer

    Die Statistik zum Spiel:
    www.dkb-handball-bundesliga.de/de/s/spiele/2016-2017/…

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