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HC Leipzig vs. Nellingen 34:25 – Hinten ist die Ente fett

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    Am Ende steht ein klarer Sieg zu Buche. Doch gegen den Drittletzten aus Nellingen hatten die Handballerinnen des HC Leipzig mehr Mühe, als das Resultat vermuten lässt. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber beim 13:16 sogar noch mit drei Toren in Rückstand, doch drehten nach der Pause und kurz vor dem Ende eindrucksvoll auf - und verbleiben zwei Spieltage vor Saisonende auf dem fünften Tabellenplatz.

    Von der Papierform her ging Leipzig natürlich als Favorit in die Partie. Allerdings gab es bei den Blau-Gelben personell erneut einige Sorgen. So fiel Kreisspielerin Hildigunnur Einarsdottir wegen einer Blinddarm-Operation aus. Außerdem hatten sich Alexandra Mazzucco, Nele Reimer sowie Joanna Rode einen grippalen Infekt eingefangen, gaben aber dennoch auf der Platte ihr Bestes.

    Zunächst schien vor 788 Zuschauern in der Arena Leipzig auch alles nach Plan zu laufen – die Gastgeber führten nach fünf Minuten mit 4:2. So ging es jedoch nicht weiter, denn der HCL schluderte nun mit den Chancen und Nellingen fand oft zu leicht den Weg durch die Leipziger Abwehr. Dann drehten die Gäste das Resultat auf 5:6 (13.), ihre erste Führung im Spiel.

    Luisa Sturm (HCL) kämpft mit der Ex-Leipzigerin Roxana-Alina Ioneac (Nellingen) um den Ball. Foto: Jan Kaefer
    Luisa Sturm (HCL) kämpft mit der Ex-Leipzigerin Roxana-Alina Ioneac (Nellingen) um den Ball. Foto: Jan Kaefer

    Trotz eines von Trainer Norman Rentsch sofort einberufenen Timeout, fand der HCL bis zur Halbzeit keine passende Antwort. Ganz im Gegenteil, Nellingen baute seinen Vorsprung aus, auf 7:10 (18.) und 8:12 (20.). Daraufhin folgte der zweite Leipziger Timeout, der abermals ohne sichtbaren Effekt blieb. Zumindest versprach der 13:16-Halbzeitstand eine interessante zweite Hälfte.

    Und es sollte sie geben, denn Leipzig kam entschlossen aus der Kabine zurück, packte vier Tore aus und holte sich innerhalb von vier Spielminuten die Führung zurück – 17:16 (34.). Es blieb allerdings weiterhin eng, denn weiter als zwei Tore vermochten die Sachsen auch jetzt nicht abzusetzen.

    Lea Guderian von HCL-Juniorteam half wieder einmal im Bundesliga-Kader aus. Foto: Jan Kaefer
    Lea Guderian von HCL-Juniorteam half wieder einmal im Bundesliga-Kader aus. Foto: Jan Kaefer

    Zehn Minuten vor Schluss drohte die Partie sogar wieder zu kippen, als Nellingen mit 23:24 (50.) in Führung gehen konnte. Doch plötzlich drehte der HCL zu einem furiosen Endspurt auf und erzielte in den fünf folgenden Minuten gleich sieben Tore am Stück (30:24/ 55.). Damit hatten die Blau-Gelben die Entscheidung erzwungen und gewannen schließlich mit 34:25.

    Das nächste Spiel führt die Leipzigerinnen am 13. Mai nach Metzingen (20 Uhr), bevor sie zum Saisonabschluss am 20. Mai (18 Uhr) in eigener Halle die Damen aus Göppingen empfangen.

    Shenia Minevskaja verwandelte alle vier Siebenmeter und war am Ende mit 9 Toren erfolgreichste Werferin der Partie. Foto: Jan Kaefer
    Shenia Minevskaja verwandelte alle vier Siebenmeter und war am Ende mit 9 Toren erfolgreichste Werferin der Partie. Foto: Jan Kaefer

    Die Statistik zum Spiel

    HC Leipzig vs. TV Nellingen 34:25 (13:16)
    1. Bundesliga (Frauen), 24. Spieltag

    HC Leipzig: Kurzke, Roth – Mazzucco (6), Bösch (1), Hubinger (7), Reimer (3), Minevskaja (9/4), Sturm (2), Urbicht (3), Rode (3), Guderian. Trainer: Norman Rentsch.
    TV Nellingen: Grob, Bocka – Schoeneberg, Wolf (3/1), Blanke (6), Tuc, Ioneac (3), Kolasinac (4/1), Winger, Namat (2), Padutsch (7), Issifou, Stockhammer, Hagen. Trainer: Pascal Morgant.

    Schiedsrichterinnen: Susann Kruska/ Sarah Lange. Siebenmeter: HCL 4/4 (Minevskaja 4/4), Nellingen 5/2 (Wolf 3/1, Kolasinac 1/1, Blanke 1/0). Zwei-Minuten-Strafen: HCL 3x (Minevskaja, 2x Sturm), Nellingen 2x (Kolasinac, Namat). Zuschauer: 788 in der Arena Leipzig.

    Mehr zur Frauen-Bundesliga:
    www.hbf-info.de

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