Artikel zum Schlagwort Atommüllendlager

Wer heute noch Ja zur Atomenergie-Nutzung sagt, muss auch vorschlagen, wo Kraftwerke und Endlager stehen sollen

Foto: Michael Freitag

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat heute den Zwischenbericht Teilgebiete veröffentlicht. Darin werden anhand geologischer Kriterien möglicherweise geeignete Regionen in unterschiedlichen Gesteinsformationen (Granit, Salz, Ton) vorgeschlagen, um darin die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle vorzunehmen. Auch weite Teile Sachsens sind „im Rennen“. Weiterlesen

Atomausstieg darf nicht infrage gestellt werden

Endlager: Welche Gesteinsarten geeignet sind, ist eine wissenschaftliche und keine politische Frage

Foto: Götz Schleser

Volkmar Winkler, Sprecher für Energiepolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zum Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlager: „Der Zwischenbericht zur Endlagersuche liegt vor und stellt fest, welche Regionen prinzipiell für ein Atommüll-Endlager geeignet sind. Voraussetzung für ein akzeptiertes Endlager war eine ‚weiße Landkarte‘, also dass alle Regionen Deutschlands in Betracht kommen und dass es keine politischen Vorfestlegungen gibt.“ Weiterlesen

Es gilt das Verursacherprinzip! CDU kritisiert Atomendlagersuche in Sachsen

Foto: CDU Sachsen

Mit dem heute veröffentlichten „Zwischenbericht Teilgebiete“ der Bundesgesellschaft für Endlagerung wurden auch weite Teile Sachsens in die Endlagersuche aufgenommen. Geeignet für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle ist demnach kristallines Gestein, welches in Sachsen weit verbreitet ist. Dieses erfüllt aber nicht die gleichen Sicherheitsvoraussetzungen wie Ton oder Salze. Weiterlesen

Landrat Emanuel: Strukturwandel kann nicht in Atommüll-Lager münden

Foto: Peter Sack

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat heute (28.09.20) einen Zwischenbericht veröffentlicht, in welchem 90 Gebiete in Deutschland benannt sind, die günstige geologische Voraussetzungen für die sichere und dauerhafte Endlagerung hochradioaktiver Abfallstoffe erwarten lassen. Laut BGE handelt es sich dabei um einen Zwischenschritt in Phase I des insgesamt über drei Phasen laufenden Standortauswahlverfahrens. Auch ein Teil des Landkreises Nordsachsen gehört zu einem solchen Gebiet, in welchem es Gesteinsformationen gibt, die prinzipiell für die Atommüll-Endlagerung als geeignet erscheinen. Weiterlesen