Artikel zum Schlagwort Braunkohlebergbau

2020 – was kommt?

Das schon zwei Mal ausverkaufte Dokumentartheaterstück „Brennende Erde“

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserPremiere für das neue Dokumentartheaterstück „Brennende Erde“ ist in der Diskothek des Schauspiels Leipzig am Freitag, 17. Januar. Aber die Premiere ist schon genauso ausverkauft wie die zweite Vorstellung am 25. Januar. Für die Vorstellung am 6. Februar gibt es noch Karten. Aber das Thema ist ja nicht so schnell vom Tisch: der Kohlebergbau im Leipziger Süden, der hoffentlich in wenigen Jahren enden kann. Weiterlesen

Vortrag: „Das andere Öl. Kohle-Experten der DDR und Globalisierungsprozesse in den 50er Jahren“

Von der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts aus gesehen stehen Kohle als Energieträger, die 1950er Jahre als Zeit, und nicht zuletzt der Staatssozialismus als System, für nationale Entwicklung und Autarkie. Folgt man aber den Kohle-Experten der DDR zu dieser Zeit, waren diese an Projekten in verschiedenen Ländern im sozialistischen Lager beteiligt, standen im Austausch mit der Forschung im Westen, saßen in UN-Wirtschaftskommissionen und planten Fabriken in China. Weiterlesen

Vortrag zum Freiberger Kolloquium

Herausforderungen für das Auslaufen des Braunkohlebergbaus in Sachsen

Seit der Wiedervereinigung und einem tiefgreifenden Strukturwechsel werden die umfangreichen Hinterlassenschaften des stillgelegten Braunkohlebergbaus der DDR bis heute mit Finanzen des Bundes und des Freistaates saniert. Derzeit bauen noch drei sächsische Tagebaue, Vereinigtes Schleenhain, Nochten und Reichwalde, Braunkohle zur Verstromung ab. Nach den Revierkonzepten der beiden Bergbauunternehmen MIBRAG und LEAG würde so die Braunkohlegewinnung im Freistaat ohne Einflussnahme bis Mitte der 2040er Jahre beendet. Weiterlesen