Artikel zum Schlagwort Solidaritätszuschlag

Leipziger Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe freut sich über weitgehende Soli-Abschaffung

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Der Bundestag hat gestern das Gesetz zur Rückführung des Solidaritätszuschlags mit den Stimmen der Regierungsparteien beschlossen. Damit hält die Regierung ein zentrales Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ein: der Solidaritätszuschlag (Soli) wird in einem ersten Schritt für rund 90 Prozent aller bisherigen Zahlerinnen und Zahler ab 2021 abgeschafft. Weitere 6,5 Prozent profitieren von der sogenannten Milderungszone, in der der Soli zukünftig nur zum Teil zu zahlen sein wird. In voller Jahreswirkung zahlen die Steuerzahlerinnen und - Zahler von 2021 an voraussichtlich rund 10 Mrd. Euro weniger, bis 2024 steigt der Betrag auf rund 12 Mrd. Euro. Weiterlesen

Henning Homann: Mehr Netto vom Brutto für Normalverdiener

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Sachsens SPD-Generalsekretär Henning Homann zum Beschluss des Bundestags, den Solidaritätszuschlag für rund 90 Prozent der Zahler abzuschaffen: „Die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für Normalverdiener ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden deutlich entlastet. Sie bekommen mehr Netto vom Brutto.“ Weiterlesen

Mutlose Soli-Teilabschaffung verpasst Chance auf echte Entlastung – Sächsischer Mittelstand zahlt weiter

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Der Deutsche Bundestag hat heute eine teilweise Abschaffung des Solidaritätszuschlags („Soli“) im Jahr 2021 beschlossen. Ein Gesetzentwurf der FDP-Bundestagsfraktion, der eine Komplettabschaffung des Soli zum Jahresbeginn 2020 vorsah, wurde abgelehnt. Dazu erklärt der sächsische Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst: „Der schwarz-roten Koalition fehlt weiterhin der Wille und der Mut zu einer echten steuerlichen Entlastung, und zwar sofort und nicht irgendwann.“ Weiterlesen