Artikel zum Schlagwort Zeitzeugengespräch

Bürgerkomitee Leipzig gestaltet Friedensgebet in der Nikolaikirche und lädt zu Ausstellungseröffnungen in den Brühl

Quelle: Bürgerkomitee Leipzig e.V.

Die Friedliche Revolution 1989 erreichte im Dezember einen weiteren Höhepunkt: Wie in vielen Städten wurde auch in Leipzig mit der Besetzung der Stasi-Bezirksverwaltung die Aktenvernichtung gestoppt und damit ein Grundstein zur späteren Aufarbeitung der SED-Diktatur in der DDR gelegt. In der gleichen Nacht bildeten die mutigen Besetzer das Bürgerkomitee Leipzig. Weiterlesen

Erste genehmigte Kundgebung des „Neuen Forums“ – Vortrag und Zeitzeugengespräch am 18. November

Foto: L-IZ.de

Demokratische Strukturen in der DDR einzuführen, war eine Kernforderung der Montagsdemonstranten im Herbst 1989. Mit der Zulassung des Neuen Forums erfüllte sich diese. Zehn Tage später, am 18. November 1989, veranstaltete die Gruppe vor dem ehemaligen Reichsgericht, dem heutigen Simsonplatz, die erste genehmigte Protestkundgebung in Leipzig. Weiterlesen

Am 25. September 2019 in den Promenaden Hauptbahnhof Leipzig

Vor 30 Jahren: Erste Montagsdemonstranten auf dem Ring – Vortrag und Zeitzeugengespräch

Foto: Ralf Julke

Am Mittwoch vor 30 Jahren liefen die Montagsdemonstranten der Friedlichen Revolution im Jahr 1989 das erste Mal um den Ring, vorbei am Leipziger Hauptbahnhof. Da dieser ein zentraler Schauplatz der Revolution war, lädt das Bürgerkomitee Leipzig e.V. als Träger der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ in Zusammenarbeit mit den Promenaden Hauptbahnhof Leipzig zu einer Veranstaltung seiner Zeitzeugenreihe „Heute vor 30 Jahren: Leipzig auf dem Weg zur Friedlichen Revolution“ in den Bahnhof ein. Weiterlesen

Vortrag und Zeitzeugengespräch

Vor 30 Jahren: Kirchentag, Statt-Kirchentag und die Demonstration für Demokratie

Foto: Ralf Julke

Als vom 6. bis 9. Juli 1989 in Leipzig der Kirchentag der Evangelischen Landeskirche stattfand, wurde die Stadt zum Zentrum der Opposition. Durch die Ausgrenzung politischer Themen organisierten politisch engagierte Gruppen einen Statt-Kirchentag, an dem etwa 2.500 Personen teilnahmen. Die anwesenden Vertreter bundesdeutscher Menschenrechtsorganisationen, Parteien und Medien konnten sich dabei erstmals ein umfassendes Bild von den oppositionellen Kräften in der DDR sowie deren Aktionen und Zielen machen, darunter auch den Protesten gegen das Massaker an der friedlichen Demokratiebewegung in China oder die Fälschung der Kommunalwahl. Weiterlesen