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Zwangsarbeit

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Gedenkstele am ehemaligen KZ-Außenlager „HASAG Leipzig“

Die Stadt Leipzig und die Gedenkstätte Zwangsarbeit Leipzig laden alle Leipzigerinnen und Leipziger zur Einweihung der Gedenkstele am ehemaligen KZ-Außenlager „HASAG Leipzig“ in der Kamenzer Straße ein. Zur Enthüllung am Dienstag, 12. Juli, um 15 Uhr sprechen Oberbürgermeister Burkhard Jung, Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, und Anja Kruse von […]

Rundgang zu Stätten der NS-Zwangsarbeit in Connewitz

Im Rahmen des Connewitzer Straßenfestes bietet die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Leipzig einen Stadtteilrundgang zum Thema „Stätten der NS-Zwangsarbeit“ im Leipziger Süden, speziell in Connewitz an. Der Rundgang wird von dem Historiker Mirko Koch geführt und stellt sechs ausgewählte Orte vor, an denen sich Lager und Arbeitsstellen […]

Die Kamenzer Straße 12, ehemaliges Zuhause des rechtsextremen Imperium Fight Teams. Foto: LZ

Ehemaliges HASAG-Außenlager: Stadt würde Kamenzer Straße 12 kaufen, wenn der Eigentümer einlenkt

Seit einigen Jahren sorgen die Umtriebe von Rechtsradikalen auf dem ehemaligen Gelände des HASAG-Außenlagers an der Kamenzer Straße für reichlich Ärger. Es wirkt, als trampelten sie noch immer auf den Schicksalen der einst hier eingepferchten Zwangsarbeiter/-innen herum. Weshalb die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig hier im Januar eine Petition startete. Darauf erfolgte jetzt eine positive Reaktion […]

Gebäude der Baumwollspinnerei. Archivfoto: Gernot Borriss

Kolonialzeit, Zwangsarbeit, schlimme Arbeitsbedingungen: Jugendparlament fordert mehr Vergangenheitsaufarbeitung für die Spinnerei

Die jungen Leute im Leipziger Jugendparlament verfolgen sehr aufmerksam, was so in Sachen Kolonialismus in Leipzig alles bekannt wird. Es ist ja sowieso schon verblüffend, dass die Aufarbeitung der Leipziger Kolonialgeschichte mit 100-jähriger Verspätung begonnen hat. Was natürlich einen Grund hat: Sie ist im öffentlichen Stadtraum so gut wie nicht sichtbar. Doch als es um billige Produkte aus den Kolonien ging, waren auch Leipziger Unternehmen wie die Baumwollspinnerei mit dabei.

Cornelia Lotter: Schweigeort. Foto: Ralf Julke

Schweigeort: Drei Frauenschicksale und der Leipziger Unort Riebeckstraße 63

Denn das Grauen siehst du nicht. So könnte man nicht nur Thriller betiteln, sondern auch historische Romane über unsere jüngere Geschichte. Romane, wie sie die Leipziger Autorin Cornelia Lotter jetzt schreibt. Krimileser/-innen kennen Sie noch als Autorin von Thrillern wie „Gottesgericht“, ein Buch, das sie unter dem Titel „Blutangst“ gerade überarbeitet. Aber Thriller lassen uns so leicht vergessen, dass es in der Regel keine „Einzeltäter“ sind, die das Grauen in unsere Welt bringen.

Zahava Szász Stessel: Schneeblumen. Foto: Ralf Julke

Schneeblumen: Das große Erinnerungsbuch an das Zwangsarbeitslager Markkleeberg neu aufgelegt

Seit einigen Jahren gibt es den Schneeblumen-Gedenkweg, der im April jeweils die Anfangsetappe jenes Todesmarsches nachempfindet, auf dem die im Buchenwald-Außenlager Markkleeberg einst zur Zwangsarbeit eingesperrten jungen Frauen aus Ungarn, Frankreich und Polen noch in den letzten Kriegstagen Richtung Theresienstadt laufen mussten. Benannt ist er nach Zahava Szász Stessels Buch, das 2009 erstmals unter dem Titel „Snow Flowers“ auf Englisch erschien.

Orte der Zwangsarbeit in und um Leipzig. Karte: Erinnern an NS-Verbrechen in Leipzig e. V.

Jugendparlament überarbeitet Antrag: Digital lassen sich die Verbrechen der NS-Zeit in Leipzig deutlich besser zeigen

Das Jugendparlament hat einen seiner Anträge noch einmal überarbeitet. Aber nicht, weil die Verwaltung ihn abgelehnt hätte, sondern weil es vielleicht doch gar keine gute Idee war, einfach weiter neue Tafeln ins Stadtgebiet zu hängen. Vielleicht lassen sich ja deutlich bessere Formen der Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit finden, die im Stadtbild tatsächlich kaum zu erkennen sind.

Auf dem Pfad der Erinnerung in der Gedenkstätte für Zwangsarbeit

Am Samstag, den 26.09.2020 bietet die Volkshochschule Landkreis Leipzig eine kostenfreie Exkursion in die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig. Die Führung beinhaltet einen Rundgang durch die Dauerausstellung der Gedenkstätte sowie einen Geländerundgang über das ehemalige Firmengelände der HASAG.

Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig an der Permoser Straße. Foto: L-IZ.de

Offentliche Führung durch die Gedenkstätte für Zwangsarbeit

In Leipzig-Schönefeld hatte die Hugo-Schneider-Aktiengesellschaft (HASAG), einer der größten Rüstungsproduzenten und Profiteure des nationalsozialistischen Zwangsarbeitssystems, ihren Hauptsitz. Hier mussten ca. 10.000 Menschen, vorwiegend aus Polen und der Sowjetunion, Panzerfäuste, Munition und andere Rüstungsgüter herstellen.

Ausschnitt aus der digitalen Karte zur Zwangsarbeit. Screenshot: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Am 30. August wird die digitale Karte zur „NS-Zwangsarbeit in Leipzig“ in der Feinkost vorgestellt

Das Ende des 2. Weltkrieges jährt sich 2020 zum 75. Mal. Und damit auch das Ende eines finsteren Kapitels, das eher selten thematisiert wird: die Verschleppung von Millionen meist junger Menschen aus den von der Wehrmacht besetzten Gebieten nach Deutschland, wo sie Zwangsarbeit leisten mussten und unter primitivsten Bedingungen meist in Barackenlagern leben mussten. Es gibt keine deutsche Stadt, die nicht eine Karte der Zwangsarbeit zeichnen könnte. Leipzig bekommt jetzt eine.

Veranstaltungen zum April 1945 – Kriegsende in Leipzig

In diesem Monat jährt sich das Kriegsende in Leipzig zum 74. Mal - am 18. April 1945 besetzten US-amerikanische Truppen die Stadt und befreiten Zehntausende Zwangsarbeiter_innen und KZ-Häftlinge aus den Lagern. Einige Tage vorher hatte die SS bereits begonnen, die KZ-Außenlager aufzulösen und Tausende Häftlinge auf sogenannte Todesmärsche zu schicken. Viele überlebten diese Fußmärsche nicht, auf Fliehende und Zurückbleibende wurde geschossen. Die Todesmärsche waren das letzte nationalsozialistische Gesellschaftsverbrechen.

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