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Dienstag, 19. Januar 2021

Thema

Doppik

Jahresabschluss 2014: Stadtrat entscheidet über die Feststellung

Auf seiner Sitzung am 13. Dezember wird der Leipziger Stadtrat über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 entscheiden. Seit der Einführung der doppelten Buchführung (sogenannte Kommunale Doppik) sind die sächsischen Gemeinden dazu verpflichtet. Der Jahresabschluss soll dabei ein Bild der tatsächlichen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln.

Das reiche Sachsen fährt seine Kommunen finanziell auf Verschleiß

Eigentlich hat Prof. Dr. Karl-Heinz Binus, Präsident des Sächsischen Rechnungshofes, die Sache mit den Sozialausgaben der sächsischen Kommunen nicht ganz so gemeint, wie es Franziska Schubert, die finanzpolitische Sprecherin der Grünenfraktion im Landtag, jetzt verstanden haben will. Aber sie ist ja schon glücklich, dass der CDU-Mann die Sozialausgaben wenigstens erwähnt hat.

Aus einem schlecht finanzierten Tante-Emma-Laden macht man keine zukunftsfähige Stadt

Die Grünen im Leipziger Stadtrat versuchen einen Spagat. Sie haben einmal versucht, aus dem riesigen doppischen (Doppel-)Haushalte die Produkte herauszusortieren, die für sie wichtig sind, Schlüsselprodukte also. Aber bitteschön: Ist Leipzigs Haushalt denn ein Tante-Emma-Laden? Irgendein Laden jedenfalls scheint es zu sein.

Sächsischer Rechnungshof bemängelt fehlende Abschlüsse und schlägt die alten Rezepte zur Besserung vor

Am Dienstag, 15. November, hat der Sächsische Rechnungshof wieder eine seiner sinnfreien Meldungen veröffentlicht. Der 2. Band des Jahresberichtes 2015 liegt nun vor. Und nicht nur Landtagsabgeordnete fassen sich an den Kopf: Denn während viele Kommunen Probleme haben, ihre Einnahmen zu generieren, spielen Staatsregierung und Rechnungshof das Tennis-Doppel um die Doppik, die auch noch teurer ist als die alte Kameralistik.

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