1.6 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Thema

VW

Die auffällige Rolle des Automobilbaus: Sachsens Industrie hat im ersten Halbjahr wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht

Am Mittwoch, 13. Oktober, veröffentlichte das Statistische Landesamt eine scheinbar recht unscheinbare Meldung mit der Überschrift: „Industrieumsatz im Landkreis Zwickau nahezu fünfmal so hoch wie im Landkreis Leipzig“. Was aber eigentlich nichts Neues ist, seit das Gebiet des Landkreises Leipzig fast völlig von Industrie entblößt wurde. Viel eher zeigt die Meldung, wie abgängig Sachsen vom Automobilbau ist.

Musterfeststellungsklage gegen VW: Welche Optionen haben Diesel-Fahrer nun?

Die Katze ist aus dem Sack: Gegen die Volkswagen AG wird am 1. November 2018 Musterfeststellungsklage erhoben. Damit können rechtzeitig vor Eintritt der Verjährung grundsätzliche Fragen im Dieselskandal allgemeinverbindlich geklärt werden – und zwar für alle, die ihre Ansprüche rechtzeitig anmelden.

Automobilland Sachsen soll zukunftssicher werden

Der Volkswagen-Konzern hat heute sein „Zukunftspakt“ präsentiert. 23.000 Stellen sollen sozialverträglich bis zum Jahr 2020 in Deutschland wegfallen, um den Konzern neu ausrichten zu können. Alle Werke von VW sind von dem Umbauprogramm betroffen.

Statement von Wirtschaftsminister Martin Dulig zur Einigung zwischen VW und Zulieferern

„Ich bin erleichtert, dass sich beide Parteien auf eine gemeinsame Lösung verständigt und ihren Streit beigelegt haben. Das ist wichtig für die vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und natürlich für den Automobilstandort Sachsen. Die Produktion wird wieder zeitnah aufgenommen werden. Der sächsische Standort lebt auch und ganz besonders vom Vertrauen und der belastbaren Beziehungen der Automobilfirmen und der Zulieferer untereinander. Jetzt ist es wichtig, dieses Vertrauen nachhaltig zu untersetzen und wieder zu stärken. Zum wirtschaftlichen Wettbewerb gehört Fairness.“

SPD fordert schnelle Beilegung des Konflikts zwischen VW und sächsischen Zulieferern

„Der Konflikt zwischen dem Volkswagenkonzern und den sächsischen Zulieferbetrieben Car Trim und ES Automobilguss darf nicht weiter eskalieren. Im Gegenteil: Im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss der Streit so schnell wie möglich beigelegt werden und eine für alle Seiten faire Lösung her,“ fordert Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag heute in Dresden.

Aktuell auf LZ

- Advertisement -