Artikel zum Schlagwort Wasserqualität

Policy Briefs bieten Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger

Wie sich in Europa die Wasserqualität verbessern lässt

Bild: André Künzelmann / UFZ

Giftstoffe aus Landwirtschaft, Industrie und Haushalten gefährden die Wasserqualität in Europa - und damit Ökosysteme und die menschliche Gesundheit. Im Projekt SOLUTIONS haben mehr als 100 internationale Wissenschaftler*innen über fünf Jahre Methoden und praktische Lösungen erarbeitet, mit denen Schadstoffe erkannt und das Risiko von Chemikaliencocktails bewertet werden können. Das soll dazu beitragen, die Schadstoffbelastung in Fließgewässern zu reduzieren. Wie die Politik diese wissenschaftlichen Ergebnisse umsetzen kann, haben die Forscher in 15 Policy Briefs beschrieben, die nun auch im Fachmagazin Environmental Sciences Europe veröffentlicht wurden. Weiterlesen

Beratung zu Trinkwasser im Umweltinformationszentrum

Am Dienstag, 18. Oktober, werden im Umweltinformationszentrum der Stadt Leipzig (UiZ) von 15 bis 17 Uhr kostenlose und individuelle Beratungen zur Qualität von Leitungs- und Brunnenwasser angeboten. Erläutert werden die Einflüsse der Hausinstallation auf die Trinkwasserqualität und die Bedeutung der Härtegrade. Zudem können gegen eine Schutzgebühr von 10 bis 29 Euro Wasserproben zur Untersuchung abgegeben werden. Diese sollten nach Möglichkeit frisch und randvoll abgefüllt sein. Weiterlesen

Wasserqualität in sächsischen Flüssen

Auch die Pleiße kommt über eine Note 4 nicht hinaus

Foto: Ralf Julke

Ein bisschen ergrimmt zeigte sich Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) dann doch, als ihm der Grünen-Abgeordnete Wolfgang Günther in einer Nachfrage unterstellte, dass er die "Fragen nach der ökologischen und chemischen Gewässergüte der sächsischen Oberflächengewässer nicht für die Pleiße beantwortet" habe. Im Oktober hatte Günther nach der Wasserqualität der sächsischen Flüsse gefragt. Die Antwort war eh schon deprimierend. Weiterlesen

EU-Wasserrahmenrichtlinie

Noch immer sind 96 Prozent der Flüsse und Seen Sachsens erheblich mit Chemie belastet

Foto: Ralf Julke

Es könnte sein, dass das 21. Jahrhundert mit seinen fatalen Folgen einmal als das Zeitalter der Alibi-Politik bezeichnet wird. Immer größere Teile der Politik sind mit Reden gefüllt, die jeder sachlichen Grundlage entbehren, aber voller Versprechungen und Zusagen sind - die dann trotzdem nicht eingehalten werden. In der Umweltpolitik wird es besonders deutlich. Thema: Wasserqualität der sächsischen Flüsse. Weiterlesen

Schmidt: "Weitere Anstrengungen nötig, um auch die strengen EU-Kriterien zu erreichen"

Sachsens Gewässer in deutlich verbessertem Zustand

Der Zustand der Gewässer in Sachsen hat sich in den vergangenen 25 Jahren deutlich verbessert. Diese Bilanz zieht Umweltminister Thomas Schmidt kurz vor dem Ende des aktuellen Bewirtschaftungszeitraumes der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). "Auch wenn in der Gesamtwertung die meisten Gewässer noch nicht den geforderten ‚guten' Zustand erreichen, sind die Erfolge für jeden sichtbar, der mit offenen Augen durch das Land geht", so der Minister. Weiterlesen

Hälfte des sächsischen Grundwassers in schlechtem chemischen Zustand

Grüner Landtagsabgeordneter kritisiert Überdüngung der Äcker in Sachsen

Foto: Gernot Borriss

Nicht nur in Flüssen und Seen in Sachsen ist die Nitratbelastung zu hoch, auch im Grundwasser. Die Ursache dafür sind vor allem zu hohe Düngermengen, die in der industrialisierten Landwirtschaft auf die Felder gebracht werden. Ein Thema, das eigentlich der Bund endlich besser regulieren wollte. Doch der hat noch nicht einmal die Vorstufe für einen Gesetzentwurf fertig, kritisierte am 14. Juli der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Weiterlesen