Hans liebt Männer. Das ist verboten im Deutschland der Nachkriegszeit. Der berüchtigte §175, in der NS-Zeit verschärft und danach unverändert übernommen, stellt Homosexualität weiter unter Strafe.

Gerade dem KZ entkommen, wird Hans wieder und wieder zu Gefängnis verurteilt. Im Lauf der Jahre trifft er dort wiederholt auf Viktor. Aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich eine Verbindung gegenseitigen Respekts. Eine Schicksalsgemeinschaft, verbunden durch eine unstillbare Sehnsucht nach Freiheit und Leben.

123 Jahre lang kriminalisierte der §175 homosexuelle Männer, legitimierte Überwachung, Diskriminierung und Folter. Sebastian Meises vielfach ausgezeichneter Film nimmt sich dem Thema auf eindrückliche und zutiefst bewegende Weise an.

GROSSE FREIHEIT
BRD 2021, 116 Min., Sebastian Meise, OV (Deutsch)
mit Franz Rogowski, Georg Friedrich, Anton von Lucke, Thomas Prenn
Do, 10.2. / 19:00 Cinémathèque in der naTo

Für den Besuch sind aktuell folgende Informationen wichtig:

Es gilt 2G+: Wer nicht dreifach geimpft (geboostert) oder innerhalb der letzten drei Monate genesen ist (Infektionsnachweis mit einem positiven PCR-Test 28 Tage bis 3 Monate nach Abnahme), bringt bitte zu jeder Vorstellung einen zweifachen Impfnachweis sowie einen tagesaktuellen, negativen Test mit (keine Selbsttests!).

Eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske besteht beim Betreten der Innenräume (nicht aber am Platz). Die Kontaktnachverfolgung ist durch Formulare und in der Corona-Warn-App möglich. Es wird weiterhin individuell und mit Abstand persönlich platziert.

Die Abendkasse öffnet momentan 45 Minunten vor Filmbeginn.
Tickets/Reservierungen online: www.cinematheque-leipzig.de

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