Wir eröffnen unsere Reihe ARBEIT/SCHAFFEN mit einer großen Wiederentdeckung und dem einzigen Dokumentarfilm im Programm: 1994 begleiteten Regisseurin Serap Berrakkarasu und Kamerafrau Gisela Tuchtenhagen (Akkord-)Arbeiterinnen in einer Lübecker Fischfabrik. Die Arbeit wird dort ausschließlich von türkischen Gastarbeiterinnen und mecklenburgischen Frauen verrichtet, die nach der Wende keine andere Arbeit finden konnten und am Fließband stehen.

Ein einfühlsamer und noch immer zu selten repräsentierter migrantischer Blick, der auf zutiefst berührende Weise von Sehnsüchten und Realitäten erzählt. Vom Leben, das die Frauen leben und von dem, das ihnen verwehrt bleibt.

Im Anschluss: Gespräch mit Dipl. Phil. Kadriye Karcı, Projektmanagerin beim Programm sozialer Zusammenhalt (Berlin).

Eine Veranstaltung mit Unterstützung der GEW Sachsen, Kreisverband Hochschule und Forschung Leipzig.

So, 1.5. / 19:00 Cinémathèque in der naTo mit Diskussion

ARBEIT/SCHAFFEN
EKMEK PARASI – GELD FÜR’S BROT
BRD 1994, Serap Berrakkarasu, 100 Minuten, OmeU (Deutsch mit englischen UT)

Für den Besuch sind aktuell folgende Informationen wichtig:

Eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske besteht beim Betreten der Innenräume (nicht aber am Platz). Die Kontaktnachverfolgung ist durch Formulare und in der Corona-Warn-App möglich. Es wird weiterhin individuell und mit Abstand persönlich platziert.

Eintritt: 7,00 €, ermäßigt 5,50 €, mit Leipzig-Pass, Schwerbehinderten-Ausweis, Ehrenamts-Pass 3,50 €, Filme ab 130 min Länge: + 1,00 €

Die Abendkasse öffnet momentan 45 Minunten vor Filmbeginn.

Tickets/Reservierungen online: www.cinematheque-leipzig.de

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