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Umfrage für die Magic Cities: Leipzigs Bürger stehen dem Tourismus positiv gegenüber

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    Es darf wieder gereist werden. Darüber freuen sich auch Leipzigs Touristiker, denn das Corona-Jahr 2020 hat auch in Leipzig die Übernachtungszahlen einbrechen lassen. Und während zu viel Touristen anderswo für einen spürbaren Unmut der Einheimischen sorgen, ist Leipzig ja immer noch in der Entwicklung, um mal in die Spitzengruppe der deutschen Reiseziele zu kommen. Und so freuen sich die Leipziger/-innen auch eher auf die Gäste aus aller Welt als etwa die Bewohner anderer deutscher Großstädte.

    Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Magic Cities aus dem Winter 2020/2021.

    Neben neun weiteren deutschen Großstädten – Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart – gehört Leipzig dem Städtebündnis „Magic Cities Germany e. V.“ an. Dabei handelt es sich um eine Marketing Organisation, die es sich seit ihrem Zusammenschluss in den 1950er Jahren zur Aufgabe macht, die größten deutschen Städte in ausgewählten Überseemärkten zu vermarkten.

    Im Auftrag der Magic Cities führte das Deutsche Institut für Tourismusforschung (DITF) der FH Westküste vom 2. Dezember 2020 bis 8. Januar 2021 eine Hybrid#Befragung durch und ermittelte die Tourismusakzeptanz der Wohnbevölkerung in den zehn Magic Cities. Anhand verschiedener Erhebungsmethoden wurden mindesten 400 Einwohner pro Stadt befragt.

    Zu den zentralen Marktforschungsinhalten zählten die Tourismusakzeptanz bezogen auf den Wohnort und persönlich, die Einstellung zur Anzahl und Art der Touristen im eigenen Wohnort sowie die positiven und negativen Effekte des Tourismus auf den Wohnort.

    Die Ergebnisse der Studie wurden den beteiligten Magic Cities vor kurzem mitgeteilt. Als Resultat der Befragung ist die Tourismusakzeptanz in Leipzig am größten. Mit einem Tourismusakzeptanzsaldo (TAS) in der Wohnbevölkerung von +60 ist Leipzig Spitzenreiter unter den Magic Cities, wobei der durchschnittliche TAS unter den zehn Städten bei +43 liegt. 41 Prozent der Leipziger bewerten die Auswirkungen des Tourismus auf die Stadt als überwiegend positiv und rund 31 Prozent als eher positiv.

    Auf die Frage, wie sich der Tourismus aus persönlicher Sicht auswirkt, bewerteten 44 Prozent der befragten Leipziger die Auswirkungen als überwiegend bzw. eher positiv. Damit befindet sich Leipzig ebenfalls auf Position 1 unter den Magic Cities. 73 Prozent der Leipziger sind der Ansicht, dass der Tourismus ganzjährig die lokale Wirtschaft fördert und für ein positives Image sorgt. Dabei handelt es sich um den Spitzenwert unter den Magic Cities bei einem Mittelwert von 65 Prozent.

    Lediglich 7 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ganzjährig zu viele Touristen zur selben Zeit am selben Ort sind, während 38 Prozent das zeitweise bzw. in der Saison so sehen. Damit weist Leipzig den niedrigsten Wert unter den Magic Cities auf.

    Wie aus der Befragung hervorgeht, überwiegen die wahrgenommenen positiven Effekte des Tourismus in Leipzig und liegen meist deutlich über dem Mittelwert der Magic Cities. Hinsichtlich der negativen Effekte des Tourismus wie Verteuerung von Waren, Abhängigkeit von touristischen Einnahmen oder Übertourismus liegt Leipzig generell deutlich unter dem Durchschnitt. Verhältnismäßig kritisch sehen die Leipziger lediglich die Verkehrsprobleme in der Stadt: Laut 21 Prozent der Befragten vergrößert der Tourismus ganzjährig die Verkehrsprobleme.

    Volker Bremer, Geschäftsführer der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, freut sich über das Ergebnis der Befragung: „Die hohe Tourismusakzeptanz in Leipzig ist eine sehr gute Basis für unser touristisches Marketing. Leipzig besitzt eine über 850-jährige Messetradition. Diese ist auch heute in der weltoffenen Atmosphäre der Stadt spürbar, mit der wir Gäste aus der ganzen Welt willkommen heißen.“

    Zur Erhebung der Daten entwickelte das DITF den Tourismusakzeptanzsaldo (TAS) als zentrale Kenngröße, um unter anderem den Status Quo sowie eine vergleichende Messung zur Tourismusakzeptanz zu entwickeln und relevante Einflussgrößen, Muster und Zusammenhänge zu identifizieren. Die Skala zur Messung reicht von –100 (überwiegend negativ) bis +100 (überwiegend positiv). Der TAS berechnet sich aus der Subtraktion der TOP 2 Prozent (überwiegend positiv) von den LOW 2 Prozent (überwiegend negativ).

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