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AMI-Promisofa: Christina Surer - Das Model mit dem Bleifuß

Jan Kaefer
Christina Surer auf der AMI.
Christina Surer auf der AMI.
Foto: Jan Kaefer
Sie ist Model, sie ist Moderatorin und rast als einzige Frau im Seat Leon Supercopa vielen ihrer männlichen Konkurrenten davon. Christina Surer wurde zudem von Shell zu deren Kraftstoff-Botschafterin ernannt. Am Wochenende verkündete sie ihre Botschaften auf dem AMI-Promisofa.

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„Motorsport ist meine Leidenschaft“, sagte die 36-jährige Schweizerin. Entfacht wurde diese Leidenschaft durch ihren Ex-Mann Marc Surer. Der ehemalige Formel-1-Pilot ließ sie einst einige Runden im Go-Kart drehen. "Da wollte ich gar nicht mehr aussteigen.", erinnerte sie sich. Ihr Talent blitzte gleich bei diesem ersten Mal auf. Dies war der Beginn eines neuen Hobbys, aus dem durch diszipliniertes Training eine ernst zu nehmende Rennsport-Karriere wurde. Seit 2004 startet Christina Surer im Seat Leon Supercopa.

Christina Surer auf dem Promisofa im Gespräch mit Moderator René Kindermann.
Christina Surer auf dem Promisofa im Gespräch mit Moderator René Kindermann.
Foto: Jan Kaefer
Vor drei Jahren erkämpfte sie sich in dieser Rennserie sogar einmal den Start von der Pole-Position. "Ein Highlight!", strahlte Christina Surer, "Die Herren haben mich danach gefragt, wie ich das gemacht hätte. Da habe ich geantwortet: Meistens mit dem rechten Fuß!" Nun arbeitet die sympathische Rennpilotin daran, dieses Kunststück zu wiederholen.

Das ist nicht ganz einfach, denn auch Missgeschicke gehören zum Rennfahrerleben. Über eines konnte Christina Surer auf dem Promisofa inzwischen herzlich lachen. Auf der Nordschleife des Nürburgrings ging ihr einmal der Kraftstoff aus und sie blieb mit ihrem Wagen am hinteren Ende der 25 Kilometer langen Schleife liegen. Um schnell wieder ins Fahrerlager zurück zu kommen, versuchte Surer, zu Fuß eine Abkürzung durch den Wald zu finden, was gründlich misslang. Die Folge: "Ich war zwei Stunden nicht mehr auffindbar." Schließlich versuchte sie es per Anhalter und gelangte so mit einiger Verspätung in Lager zurück.

Surer: "Motorsport ist meine Leidenschaft!"
Surer: "Motorsport ist meine Leidenschaft!"
Foto: Jan Kaefer
Auch heute spielt das Thema Kraftstoff eine besondere Rolle in Christina Surers Leben. Seit dem vergangenen Jahr ist sie Kraftstoff-Botschafterin von Shell. Die Message lautet: Clever sein und Sprit sparen! Mit dem neuen FuelSave-Kraftsstoff von Shell soll das angeblich wie von selbst gehen. Pro Tankfüllung, so die Schweizerin, spart man damit einen ganzen Liter. Wie weit man mit diesem gesparten Liter zusätzlich kommen könnte, wird in regelrechten Wettbewerben ausgefahren. Beim sogenannten Shell-Eco-Marathon traten dazu im letzten Jahr auf dem Lausitzring immerhin 200 Teams aus 20 verschiedenen Ländern gegeneinander an.

Der Wettkampf wird mit selbstgebauten Vehikeln ausgetragen. "Die Fahrzeuge werden selbst gebaut, das sind keine normalen Autos. Das muss man einfach gesehen haben. Ich war fasziniert, die arbeiten wie verrückt, das ist hochprofessionell.", erklärte Christina Surer, die mit ihrem Liter ganze 17 Kilometer bewältigte. "Ich behaupte, dass ich heute besser wäre!", schickte sie gleich eine Kampfansage hinterher. Am 6. Mai kann sie es bei einer Neuausgabe des Shell-Eco-Marathons beweisen.

17 Kilometer mit nur einem Liter Kraftstoff.
17 Kilometer mit nur einem Liter Kraftstoff.
Foto: Jan Kaefer
Wenn Christina Surer heute in ihren PKW steigt, achtet sie bewusst darauf, spritsparend unterwegs zu sein. "Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich so früh hochschalte wie ich es in meinem Leben noch nie gemacht habe - und ich fahre auch defensiver.", verrät sie ihr Rezept.

Da es durch das 120 km/h-Tempolimit auf den Schweizer Autobahnen etwas gemütlicher zugeht, hat Surer ein neues persönliches Hobby entdeckt. "Ich habe das Hobby zu schauen, wie weit ich mit einer Tankfüllung komme." Dabei bleiben auch überraschende Erkennntnisse nicht aus: "Ich habe gelernt, dass ich weniger verbrauche, wenn ich schnell auf das Tempo beschleunige, das ich fahren will und dann die Geschwindigkeit halte - anstatt ständig ein bisschen Gas zu geben."

Doch Christina Surer ist bei weitem nicht nur auf Kraftstoff und Rennsport zu reduzieren. Die 36-Jährige scheint vielmehr eine Art Multitalent zu sein. Mit 10 Jahren stand sie zum ersten Mal für einen Modekatalog als Model vor der Kamera und zierte unterdessen auch die Titelseite der "Fashion Avenue". Zunehmend ist sie auch als Moderatorin zu erleben - zum Beispiel auf Sport 1.

Um Sprit zu sparen fährt Christina Surer defensiv und schaltet sehr früh hoch.
Um Sprit zu sparen fährt Christina Surer defensiv und schaltet sehr früh hoch.
Foto: Jan Kaefer
Außerdem ist die gelernte Arzthelferin auch Botschafterin für das Schweizerische Rote Kreuz (SRK). Als solche flog Surer auch nach Kambodscha, wo sie Hilfsprojekte des SRK besuchte. "Das war ziemlich heftig, aber ich wollte unbedingt dahin.", zeigte sich die 36-Jährige von dieser Reise noch immer beeindruckt. "Ich war in diesen Dörfern, wo es wirklich nichts gibt, habe dort auch mit dem Dorfältesten gesprochen. Die waren alle sehr dankbar für unsere Hilfe." Jetzt soll dort ein neues Krankenhaus entstehen, für dessen Bau das SRK um Spenden bittet. Ein Anliegen, das Christina Surer mit ihrer Popularität gern unterstützt.

Am 24. und 25. April wird sie jedoch wieder als Rennfahrerin am Start sein. Im Rahmen der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) wird sie im Seat Leon Supercopa über den Hockenheimring heizen. "Da wird es wieder ganz schön krachen", vermutet Surer, "Ich hoffe aber, nicht bei mir!".

Homepage von Christina Surer:
www.christinasurer.com



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