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Pressemitteilung der PD Leipzig

Polizeibericht: Versammlungsgeschehen um LEGIDA am 9. Januar 2017

Auch am Montag, den 9. Januar 2017, wurde Leipzig wieder zum Schauplatz umfangreicher Demonstrationen und Proteste. Während sich am ehemaligen Zentralstadion die Teilnehmer des Legida e. V. versammelten, mobilisierte der Gegenprotest insgesamt fünf Versammlungen in der Innenstadt, deren Aufzüge sich vereinten und gemeinsam bis zum Waldplatz liefen, um dort in Sicht- und Hörweite zum vorbeilaufenden Demonstrationszug von „Legida“ zu protestieren.

Etwa gegen 17:30 Uhr startete der Aufzug unter dem Titel „A Monday without you“ am Connewitzer Kreuz in Richtung des Richard-Wagner-Platzes. Entgegen der ursprünglichen Anmeldung der Versammlungsleiterin erhöhte sich die Teilnehmerzahl um ein Vielfaches, sodass durch die Versammlungsbehörde entschieden wurde, den Aufzug, nicht wie angemeldet durch die Innenstadt, sondern über die Westseite des Ringes zu leiten. Weitere Versammlungen und Aufzüge starteten ab 18:00 Uhr am Augustusplatz, am Nikolaikirchhof und in der Feuerbachstraße.

Um 19:00 Uhr begann die Versammlung des Legida e. V. am Sportforum. Dort hatten sich erheblich weniger Teilnehmer als bei den Gegenversammlungen eingefunden. Ab 20:00 Uhr begaben sich die Demonstrationsteilnehmer um „Legida“ auf die angemeldete Route durch das Waldstraßenviertel. Gegen 21:45 Uhr wurde die Versammlung beendet.

Darüber hinaus wurden der Polizei im Einsatzverlauf (Stand: 23:00 Uhr) neun Straftaten bekannt. Dies waren konkret drei versuchte gefährliche Körperverletzungen, eine Körperverletzung, drei Widerstände gegenüber Polizeibeamten, ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz und eine Sachbeschädigung.

Durch das Demonstrationsgeschehen des Abends kam es im Bereich Connewitz, Südvorstadt, Innenstadtring und dem Waldstraßenviertel zu kurzzeitigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Der heutige Einsatz wurde durch die Polizeidirektion Leipzig mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Sachsen und dem Polizeiverwaltungsamt durchgeführt. Darüber hinaus waren auch Einsatzkräfte aus Thüringen und Brandenburg im Einsatz.

Legida/PegidaPolizeiMelderNoLegida
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VerlosungMit Schwung in den Frühling! Ob mit oder ohne Gesang – die Musiker der Big Band Kameleon heißen am 16. April den Frühling mit swingigen Klängen im Haus Leipzig willkommen. Hier gibt es Tickets zum Mitswingen.
Schaufensterausstellung der Buchwissenschaft widmet sich zur Buchmesse dem Verlag Volk und Welt
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Es gibt sie noch, die Leipziger Buchwissenschaftler, auch wenn sie eher im Stillen vor sich hin arbeiten und Bücherwelten erforschen. Dazu gehören auch die Bücherwelten aus DDR-Verlagen. Sie sind nicht vergessen, auch wenn die Namen der Verlage oft genug verschwunden sind und damit oft auch ihr unverwechselbares Verlagsprofil. Selbst ein Verlag wie der 1947 gegründete Verlag Volk und Welt war unverwechselbar.
Georg-Schumann-Straße präsentiert zur Buchmesse ein eigenes Leseprogramm
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Selbst abgehärteten Lesern ist das Leipziger Lesefest „Leipzig liest“, das parallel zur Buchmesse stattfindet, meist viel zu viel. Allein das Veranstaltungsbuch ist 300 Seiten dick. Man könnte irre werden, weil gleichzeitig an allen Ecken der Stadt Lesungen mit spannenden Autoren und Büchern stattfinden. Da wirkt so ein Tipp aus dem Nordwesten wie ein Rettungsring: Einfach mal um die Ecke gehen.
Leipziger Forscher will die Zahl der Wassertropfen in den Wolken ganz genau wissen
Forscher ermitteln Zahl der Wolkentröpfchen. Foto: Institut für Meteorologie der Universität Leipzig

Foto: Institut für Meteorologie der Universität Leipzig

Wie viele Wassertropfen befinden sich in einer Wolke? Das ist eine Frage, die nicht nur Kinder interessiert, sondern auch Wissenschaftler. Erst recht die aus Leipzig. Denn Leipzig ist – so stellt es die Universität Leipzig mal ganz trocken fest – das „internationale Zentrum der Wolkenforschung“. Grund dafür ist das Institut für Troposphärenforschung. Und einer will es jetzt ganz genau wissen: Prof. Dr. Johannes Quaas von der Uni Leipzig.
Goethebrücke und Oetzscher Brücke sollen ab Juni saniert werden
Die Oetzscher Brücke über der verockerten Pleiße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Na ja. Über die Benennung dieser Brücke hätte sich Goethe ganz bestimmt nicht gefreut. Und eine romantische Benennung wie Goethesteig hätte er wohl eher mit Stirnrunzeln quittiert. Denn romantisch ist gar nichts an diesem Straßenbauwerk im Leipziger Süden, das die B2 und die Pleiße überspannt. Die beiden Brücken sind noch gar nicht so alt, aber sanierungsbedürftig.
Nur so kann aus Sicht von NuKLA eine komplette Schließung des Floßgrabens verhindert werden
Mäander des Floßgrabens. Foto: Dr. Mathias Ladusch

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Der Frühling ist eingezogen, das Wetter verlockt zu allerlei sportlichen Aktivitäten, auch zum Bootfahren. - Und wie jedes Jahr um diese Zeit geht die Stadt Leipzig in die Öffentlichkeit, um zu verkünden, dass alles auf den Leipziger Gewässern gut sei, erst recht im Floßgraben. Bezug genommen wird dabei auf das Eisvogelmonitoring 2016, das höchst erfolgreiche Bruten dokumentiert.