Artikel zum Schlagwort Marginale Beschäftigung

Erwerbstätigenentwicklung 2015

Einführung des Mindestlohns kam 2015 am stärksten den marginal Beschäftigten in Leipzig zugute

Grafik: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Manchmal spielen auch Sachsens Statistiker den Schelm. Am Dienstag, 9. Mai, meldeten sie für das Jahr 2015 so Erstaunliches wie: „Arbeitsplatzgewinne in Meißen, Dresden und Zwickau“. Und Leipzig? Ist nicht Leipzig nun seit Jahren die Job-Lokomotive in Sachsen? Das Stichwort Mindestlohn fehlt in der Meldung. Statistiker sind manchmal Schelme. Sie sagen den Politikern nicht immer gleich dazu, wie Zahlen zu interpretieren sind. Anmelden und weiterlesen.

Zweites Quartal 2016: Erwerbstätigenzahl wächst

Der Abbau der marginalen Beschäftigung in Sachsen geht munter weiter

Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Am Donnerstag, 20. Oktober, veröffentlichte das Sächsische Landesamt für Statistik gleich zwei Meldungen – eine zur Beschäftigung im Jahr 2015 und den verblüffenderweise sinkenden Beschäftigtenzahlen. Und gleich dazu die Statistik zum 1. Halbjahr 2016: Der Beschäftigungsaufbau geht (wieder) weiter. Es ist schon erstaunlich, wie der Mindestlohn wirkt. Anmelden und weiterlesen.

Auch die Reserve der marginal Beschäftigten ist bald aufgebraucht

Sachsens Erwerbstätigenzahl wuchs im ersten Quartal 2016 wieder deutlich

Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Der Mindestlohn hat gewirkt. Und wie. Und sogar richtig. Denn genau das steckte ja hinter dem nur scheinbar sonderbaren Effekt des Jahres 2015, als ausgerechnet in Ostdeutschland im Allgemeinen und in Sachsen im Speziellen die Erwerbstätigenzahl deutlich zurückging. Ein Effekt, den es in Sachsen seit dem Frühjahr 2010 nicht mehr gegeben hatte. Nun steigt sie wieder. Auch das war zu erwarten. Anmelden und weiterlesen.

Erwerbstätige in Sachsen 2015

Mindestlohn hat besonders bei Leiharbeit und am Bau tausende marginale Jobs beendet

Karte: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Warum das Leipziger Einkommensniveau so deutlich niedriger ist als in anderen Teilen Sachsens, macht eine Veröffentlichung sichtbar, die das Landesamt für Statistik jetzt vorgelegt hat. Es ist die erste ausführlichere Statistik mit den Beschäftigtenzahlen für Ende 2015. Seit 2005 steigt diese ja bekanntlich kontinuierlich. 2015, so wurde ja schon gemeldet, gab es so etwas wie eine Delle. Anmelden und weiterlesen.

Eine leicht geschrumpfte Erwerbstätigenzahl

2015 war das Jahr des Gezeitenwechsels für prekäre, marginale und verliehene Jobs in Sachsen

Foto: Ralf Julke

700 Jobs weniger zum Jahresende 2015? Fast 5.000 im Jahresschnitt weniger? Kann das sein? - Sachsens Statistiker jedenfalls formulierten ihre Überschrift zur Beschäftigtenzahl 2015 mit einigem Stirnrunzeln: „Erwerbstätigenzahl im vierten Quartal 2015 fast unverändert – im Jahresdurchschnitt leichter Rückgang gegenüber Vorjahr“. Wie Zahlen doch trügen können. Anmelden und weiterlesen.

Kleine IWH-Bilanz zum Mindestlohn

Mindestlohn hat im Osten vor allem zu Lohnerhöhungen und einem Wegfall von Mini-Jobs geführt

Grafik: IWH

Ein dreiviertel Jahr ist herum seit der offiziellen Einführung des Mindestlohns in Deutschland und auch die näheren Wirtschaftsinstitute können jetzt feststellen, dass die erwartete Katastrophe ausgeblieben ist. Und die Katastrophe hieß damals - etwa aus Sicht des ifo Instituts: massiver Verlust von Arbeitsplätzen. Das ist sichtlich nicht passiert. Dafür hat's die marginalen Jobs erwischt. Anmelden und weiterlesen.

Langsames Ende einer langen Durststrecke?

Beschäftigung in Sachsen auf neuem Höchststand seit 1992

Foto: Ralf Julke

Früher mal, so um 1990 rum, versprachen diverse Politiker in Ost wie West, es würde 15 Jahre dauern, dann wäre nicht nur die Deutsche Einheit vollzogen, sondern es wären auch die Lebensverhältnisse angeglichen. Wie jeder weiß, war das 2005 ganz und gar nicht der Fall, da führte man lieber "Hartz IV" ein. Mit dramatischen Folgen bis heute. Aber jetzt sind ja schon 25 Jahre herum. Anmelden und weiterlesen.

Deregulierte Massenarbeit oder kreative Akkumulation?

Friedrich-Ebert-Stiftung hinterfragt den Sinn der Schröderschen „Arbeitsmarktreformen“

Foto: Ralf Julke

Hat sich in der SPD so langsam herumgesprochen, dass Gerhard Schröders "Agenda 2010" eine Lebenslüge war? Augenscheinlich nicht. Die Partei tut sich schwer mit diesem Erbe, das ihr 2005 nicht nur die Macht gekostet hat, sondern bis heute verkauft wird als Instrument, Deutschland wettbewerbsfähig zu machen. Doch nicht einmal das stimmt. Das Gegenteil ist der Fall, stellt die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung fest. Anmelden und weiterlesen.

Sachsens Wirtschaft im Jahr 2014

Zahl der Selbstständigen und marginal Beschäftigten nimmt in Sachsen drastisch ab

Cover: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Nicht nur zu den Beschäftigtenzahlen von 2013 legte das Sächsische Landesamt für Statistik in dieser Woche Zahlen vor. Das Jahr 2014 gibt es durchaus schon - wenn auch erst einmal nur mit vorläufigen Werten. Aber wenn die Erwerbstätigenzahl 2013 um rund 10.000 wuchs, so waren es nach diesen vorläufigen Zahlen 2014 auch wieder 12.000 Erwerbstätige mehr. Nachzulesen ist das in der Ausgabe "Wirtschaft in Sachsen, Ausgabe 2015". Anmelden und weiterlesen.