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ARCHIV

Tägliches Archiv: 10. Januar 2015

Legida & Pegida: Leipziger Religionswissenschaftler zum Positionspapier

Das Religionswissenschaftliche Institut der Universität Leipzig hat lange zugeschaut, die Positionen bezüglich der religiös ausgerichteten Forderungen der Demonstranten in Dresden und nun auch die Positionierung der Leipziger Bündnisses "Legida" beobachtet. Das Urteil ist aus religionswissenschaftlicher Sicht verheerend. Die Wissenschaftler um Prof. Dr. Christoph Kleine (Geschäftsführender Direktor) attestieren der Bewegung Abwertungen anderer Menschen, eindeutig islam- bzw. muslimenfeindliche Haltungen und auch Antisemitismus. Mit den gerade in Leipzig noch stärker betonten Begriffen wie "Kriegsschuldkult", "Lügenpresse" oder "Volksverräter" finde Legida überdies einen rhetorischen Anschluss an bekannte (Neo-)Nazi-Propaganda.

Legida trifft auf NoLegida: Zutritt und Blockieren verboten?

Die Demonstration auf dem Stadionparkplatz an der Friedrich-Ebert-Straße und die sieben Gegenveranstaltungen werden zu erheblichen Verkehrseinschränkungen im gesamten Gebiet rings um das Waldstraßenviertel in Leipzig führen. Anwohner stehen die gewohnten Parkplätze ganztägig nicht zur Verfügung und weitere Halteverbotszonen werden entlang der Aufzugsrouten durch die Polizei eingerichtet werden. Dies teilte das Ordnungsamt auf Anfrage der L-IZ mit. Desweiteren sei "absichtliches Blockieren" verboten, so die Behörde und man möchte offenbar eine Art Verbotszone errichten.

Das letzte Gerüst fällt im April, am 9. Mai 2015 wird die Kirche geweiht

Am 9. Mai 2015 soll die neue Katholische Propsteikirche in Leipzig geweiht werden. Das Wetter im Winter hat bisher gut mitgespielt. Die Arbeiten am Umfeld der Kirche sind weit gediehen. Im Frühjahr sollen die letzten Pflastersteine gelegt und der letzte Teil der Porphyr-Fassade gemauert sein. Auch der Innenausbau ist weiterhin in vollem Gang, teilt die Katholische Propsteipfarrei St. Trinitatis mit.

Wenn’s knirscht im Winterwald: Die L-IZ feiert jetzt Advent

Heute ist ein bisschen Advent auf der L-IZ. Ganz klassischer Advent, wie er früher einmal war, als der Weihnachtsmann noch alle (kaputten) Spielsachen einsammelte, damit sie zur Bescherung wieder heil und wie neu die Kinderherzen klopfen ließen: "Alle Puppen sind verschwunden, hab nicht mal mal den Bär gefunden ..." Bei uns sind es nur Artikel. Aber Bescherung ist ja gleich. Es handelt sich nur noch um Stunden, 48 oder so. Das ist die schönste Zeit im Advent: Man hat endlich mal Zeit, zur Besinnung zu kommen.

Das Sportcenter an der Leipziger Straße wird jetzt saniert

Am Markranstädter Sportcenter tut sich etwas, teilt die Stadtverwaltung von Markranstädt mit. Der jahrelange Rechtsstreit um Baumängel an der Halle wurde Ende vergangenen Jahres beigelegt. Durch die gütliche Einigung war es der Stadt bereits 2014 möglich, die Arbeiten am undichten Dach in den wichtigsten Bereichen vorzunehmen. Im Frühjahr soll auch der feuchte Boden behoben werden.

Tanz der Zitronen (2): Warum Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Deutschland derart schlecht geworden ist

Eine Frage, die die Drehbuchautorin Nicole Joens in ihrem Buch "Tanz der Zitronen" umtreibt, ist eine, die durchaus mit einem mittlerweile undurchschaubaren Gewirr der abhängigen Firmen und Auftragnehmer im Umfeld von ARD und ZDF zu tun hat: Warum tauchen einige Produktionsfirmen immer wieder mit millionenschweren Produktionsaufträgen auf?

Topf & Quirl: Heute kommt Fisch auf‘ n Tisch! – Lachs mit zitroniger Marinade

Tagein, tagaus immerzu Gemüse zu futtern ist an sich ja eine feine Sache und natürlich mehr als gesund. Aber ab und an kann dann auch mal etwas Abwechslung auf den Tisch, die dann gern auch wichtige Inhaltsstoffe liefern darf. Ein Stück Lachs enthält unter anderem eine Menge Omega-3-Fettsäuren und ergänzt somit prima all die Vitamine und Nährstoffe, mit denen uns unser tägliches Gemüse so versorgt.

Lesung am 14. Januar 2015 im Ringcafé in Leipzig: So Ehrlich wie möglich

Klaus Ehrlich, bekannt aus Fernsehsendungen wie "Mode mal Ehrlich" und "ARD-Ratgeber Reise", blickt zurück: Die Modeerfahrungen zur Zeit der DDR verbinden sich dabei mit intimen Einblicken seiner prominenten Freunde und Auszügen aus einer Kindheit, die in Aschersleben begann. Ehrlich erzählt fesselnd und unterhaltsam von Pariser Mode und Karl Lagerfeld, von abenteuerlichen Reisen nach Kuba und Russland, von Safari-Mode in der DDR, die am Plattenbau gedreht wurde, von Hildegard Knef, die sich in Mode versuchte, oder von Nina Hagen, die für einen Modefilm sang: "Ich bin gepresst wie eine Leberwurst".

Männerstammtisch am 14. Januar: Erotisch shoppen – geheimnisvoll und doch alltäglich

1962 eröffnete Beate Uhse den ersten Erotikshop. Trotz des Internets sind Frauen und Männer, oft auch Paare, weiterhin Kunden von örtlichen Erotik-Shops. Als Orte zwischen geheimen sexuellen Phantasien und spezialisiertem Fachgeschäft befriedigen sie alltägliche, aber auch außergewöhnliche erotische Bedürfnisse - ein Balanceakt zwischen strikt zu wahrender Anonymität und konkreter, auf die Ware bezogener Beratung. Erotisch shoppen - kein gewöhnlicher Gesprächsabend.

Albrecht Pallas (SPD): Angriff auf Polizei schnell aufklären – menschenverachtende Grundhaltung

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zum Angriff auf den Polizeiposten in Leipzig-Connewitz: "Der offenbar gut geplante Angriff durch militante Linke entsetzt uns zutiefst", so Albrecht Pallas. "Gewaltstraftaten, insbesondere Angriffe gegen Polizeibeamte, dürfen kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Dass niemand verletzt wurde, ist ein Glücksumstand. Den betroffenen Beamten muss jetzt jede Unterstützung zuteil werden. Wir hoffen, dass Hintergründe und Umstände des Angriffs schnell aufgeklärt werden."

Tanz der Zitronen (1): Warum Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Deutschland derart schlecht geworden ist

Das Buch hat Nicole Joens 2013 geschrieben und veröffentlicht. Mit Wut im Bauch und Schalk im Nacken. Sie sitzt schon am nächsten und das wird nicht weniger bissig werden. Und es beschäftigt sich ebenfalls wieder mit einem System, das man in Deutschland "Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk" (ÖRR) nennt. Auch wenn das Buch auf den ersten Blick wirkt wie ein exotischer Roman. Bei den "Zitronen" geht es nicht um Zitrusfrüchte.

Tillich ruft zu Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog auf

Auf der heutigen Veranstaltung "Für Dresden, für Sachsen - für Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog im Miteinander", zu der Ministerpräsident Stanislaw Tillich gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Helma Orosz aufgerufen hat, würdigte Tillich das tägliche Engagement der übergroßen Mehrheit der Sachsen, sich für ihre Heimat einzusetzen.

ver.di: Leipzig ist und bleibt bunt – wir zeigen Gesicht!

Die mehr als einhundert Teilnehmer/Innen der 3. Ordentlichen Landesbezirksfachbereichskonferenz des Fachbereiches Gesundheit, soziale Dienste, Kirchen und Wohlfahrt der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) lehnen jegliche Formen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit - egal ob in Dresden, Erfurt, Leipzig, Magdeburg, Hoyerswerda oder sonst wo auf der Welt - ab.

Schweinevogel von Schwarwel (242): Charlie ist tot – es lebe Charlie

Interessante Überlegung: Mit Waffen gegen eine Meinung, eine Haltung oder eine Idee vorzugehen. Irgendwie ist das, wie Geister der Vergangenheit mit einer Handgranate jagen. Und falls dies nicht gelingt, das Gestern zu ermorden oder den Morgen zu meucheln. Was bleibt bei all diesen sinnlosen Versuchen: Der Charlie ist tot - es lebe der Charlie.

Schwarwels Fenster zur Welt: Bei Pegidas zu Haus

Schatz? Schatz! Schaaahaatz!!! Ja. Wo hast Du meine Glock gelassen? Na da, an Deinem Arm. Man bist Du ein dämliches Weib, ich meine die Pistole. Sei doch nicht immer so - im Nachtschrank glaube ich. Schlimm genug, dass Du sie immer überall rumliegen lässt. Ja und, was soll ich denn mit dem Ding im Stahlschrank, wenn der Ali über die Terrasse kommt.

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