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Tag: 9. September 2019

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Frank Pasic. Foto: privat

Endlichkeitsfestival „Stadt der Sterblichen“: Ein Interview mit Frank Pasic von der Funus Stiftung

„Gestorben wird immer …“ kalauert man gern, wenn es um die Menschen geht, die sich längst nicht mehr nur Bestatter und schon gar nicht „Totengräber", sondern zu Recht Trauerbegleiter nennen. Wo der Tod mit dem Leben das Wertvollste kostet, ist es um so wichtiger, was in diesem stattfand, welche Gedanken es hinterließ, vielleicht sogar, warum es so gelebt wurde. Ein Festival in Leipzig hat sich in diesem September aufgemacht, dem Tod ins Gesicht zu sehen und Frank Pasic von der veranstaltenden Funus Stiftung weiß, wie „wichtig und sinnstiftend der Umgang mit dem Tod sein kann“.

Blick von der Festung auf dem 200 Meter hohen Sigiriya-Felsen hinunter ins Tal. © Sascha Bethe

Heute hier, morgen dort (3) Sri Lanka: Zwei Busse, ein Tanklaster und eine Kurve

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 70, seit 23. August im HandelUnd ich hatte gedacht, Zugfahren in Sri Lanka wäre bereits ein Abenteuer gewesen. Weit gefehlt! Nun, da es nach unseren Tagen in Kandy weiter gen Norden der Insel gehen sollte, standen wir in der ohnehin vollgestopften Stadt auf einem Platz, den wir in Deutschland als zentralen Busbahnhof bezeichnen würden. Doch dieser Begriff hat, zumindest in meinem Verständnis, etwas von Ordnung, suggeriert Busstände, die ausweisen, wohin es geht, und Fahrtkartenschalter oder -automaten.

Das Barock-Ensemble Combo CAM. © Bach-Museum Leipzig/Victoria Knobloch

So fremd, so nah – eine musikalische Reise mit Anna Magdalena Bach

Das Barock-Ensemble Combo CAM, Sopranistin Viola Blache und Schauspielerin Doris Meeresbüchner lassen am Sonntag, dem 15. September, 15 Uhr, die »Hof Cantatrice« Anna Magdalena Wilcke-Bach auferstehen. Im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig erklingen virtuose Werke, die zum Repertoire der gefeierten Sängerin gehört haben könnten. Zudem berichtet Musikwissenschaftlerin Dr. Christiane Hausmann aus dem Leben der zweiten Frau Johann Sebastian Bachs. Tickets für dieses Konzert sind an der Tageskasse erhältlich.

Quelle: CINEPLEX Leipzig

3F Frauen-Film-Frühstück: Filmvergnügen mit Kaffee-Flat

Am Donnerstag, den 12.09, lädt das Cineplex Leipzig 9:00 Uhr erstmals zum „3F Frauen-Film-Frühstück“ und begrüßt die Damen (und Männer die sich trauen) mit einem Glas Sekt bevor diese ein kleines Frühstück genießen können. Werbefrei startet dann um 10:00 Uhr die Verfilmung des Mega-Bestsellers von Daniel Glattauer „Gut gegen Nordwind“.

Inselbühne „Zack, Zack, Zack“. Foto: Danilo Riedl

»Zack, Zack, Zack« –Temporeiches Satire-Stück zurück auf der Bühne

Am 13. September kehrt die INSELbühnen-Produktion »Zack, Zack, Zack« unter Regie von Volker Insel mit dem ersten von fünf Terminen auf die Bühne der naTo zurück. Der Titel ist Programm. So erwartet das Publikum ein temporeiches, schrilles Stück, das vor allem eines schafft: gute Laune.

Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Wochenprogramm INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Die Cinémathèque in der naTo legt in dieser Woche eine Spielpause ein. In unserem neuen INTERIM stehen indes Fortsetzungen auf dem Programm: Wir präsentieren den nächsten Teil der Reihe Point of No Return – Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst, die wir in Kooperation mit dem MdbK zeigen. Außerdem setzen wir unseren dreiteiliger Marathon mit Mario Llinás gewaltigem Projekt LA FLOR fort: Dreizehneinhalb Stunden geballtes Filmerlebnis laufen bei uns als Serie für die Leinwand.

Die Angst-Hitliste Platz 1 bis 10. Grafik: R+V

Zeigt die R+V-Panelstudie tatsächlich die Ängste der Deutschen oder nur die Folgen medialer Angstproduktion?

Am Donnerstag, 5. September, veröffentlichte die R+V Versicherung die neueste Erhebung zu ihrer Langzeitstudie zu den „Ängsten der Deutschen“. Etliche Medien übernahmen dann auch gleich die frohe Botschaft, dass das Angstniveau seit Jahren nicht so niedrig war. Aber kann das so eine Befragung überhaupt erfassen? Wohl eher nicht. Viel eher merkt man, wie es die Mainstream-Themen der Medien sind, die bei den Deutschen die Angst-Wahrnehmung dirigieren.

Park der Vielen. Grafik: jmh

Mit Straßenfest und #EASTPARKFICTION wirbt Volkmarsdorf für einen Park der Vielen

Wie langsam mittlerweile in Leipzig viele Entscheidungsprozesse ablaufen, zeigt auch das Beispiel „Stadtteilpark Volkmarsdorf“. 2014 wollte die Stadt das dazu vorgesehene Grundstück an der Schulze-Delitzsch-Staße von der Deutschen Bahn kaufen. Doch weil kurzfristig Wagenleute einen Teil der Fläche besetzt hatten, verweigerte die Stadt den Kauf. Und als die Linke-Stadträtin Juliane Nagel 2016 nachfragte, bestätigte die Stadtverwaltung diese seltsame Haltung.

Frank Rudkoffsky: Fake. Foto: Ralf Julke

Fake: Frank Rudkoffskys Roman über das Drama von Liebe und Menschlichkeit in einer gnadenlos gewordenen Welt

Man staunt eigentlich, dass das Drama des niedergehenden Journalismus in Deutschland so wenig Aufmerksamkeit auch in Film und Literatur findet. Vielleicht hat es ja damit zu tun, dass die Menschen, die noch versuchen, irgendwie unabhängigen Journalismus zu machen, wie die Hamster im Laufrad rennen müssen, um überhaupt das Lebensnotwendige zu verdienen. So wie Jan in Frank Rudkoffskys Roman „Fake“.

Quelle: Stiftung Bürger für Leipzig

Ein letztes Mal für 2019: Bürgersingen im Johannapark

Die Stiftung Bürger für Leipzig feiert am Mittwoch, 11.9. um 17 Uhr den Saisonabschluss des Bürgersingen im Johannapark. Eine Stunde lang werden gemeinsam Volkslieder gesungen. Zum Abschluss der Saison bringen die Sängerinnen und Sänger oft etwas zum Picknick mit und verweilen noch gemeinsam auf der Wiese. Liederhefte gibt es vor Ort, der Eintritt ist wie immer frei.

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