Montag, 10. Dezember 2018 ist Warnstreik bei der Deutschen Bahn

EVG-Bahnstreik: Auswirkungen auch in Leipzig und Sachsen + Update

Für alle LeserVideoNach dem Abbruch der Verhandlungen am gestrigen 8. Dezember zwischen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Deutschen Bahn (DB AG) steht nun ab Montag, 10.12., zwischen 5 und 9 Uhr ein erster Warnstreik ins Haus. Nach anfänglichen Meldungen, dieser bliebe wohl auf Nordrhein-Westfalen begrenzt, sind nun deutschlandweite Beeinträchtigungen zu erwarten, denn die EVG hat ihre Mitglieder nun zum deutschlandweiten Ausstand aufgerufen. Kunden der Bahn müssen morgen mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen, auch in Leipzig und Sachsen. Man sollte das Infoportal der DB nutzen.

Einmal, weil es in der Natur der Sache liegt, dass ein in Köln, Dortmund oder Düsseldorf nicht startender ICE auch in Leipzig nicht ankommen kann. Zudem mehrten sich am heutigen Abend Medien-Meldungen zur Streikbereitschaft unter dem Zugpersonal auch in Bayern. Im Weiteren, weil die Gewerkschaft EVG zum deutschlandweiten Warnstreik aufgerufen hat, aber keine wirklichen Schwerpunkte benannte (L-IZ.de hat bereits bei der EVG-Vertretung in Leipzig nachgefragt, eine Antwort steht noch aus).

Und so „muss mit erheblichen Beeinträchtigungen des Zugverkehrs im gesamten Bundesgebiet gerechnet werden“, so die EVG heute Abend. „Wir sind allein unseren Mitgliedern verpflichtet und vertreten ausschließlich deren Interessen“, machte Bundesgeschäftsführer Torsten Westphal in einem Statement zum Ausstand heute deutlich (siehe Video).

„Es sind unsere Kolleginnen und Kollegen, die rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, versuchen, den Personen- und Güterverkehr in Deutschland zu gewährleisten. Und dies trotz permanentem Personalmangel, vielen Überstunden, einer reparaturbedürften Infrastruktur und zum Teil eingeschränktem Wagenmaterial“, erklärte er.

Für gewöhnlich verschieben sich auch nach Warnstreiks weitere Zugfahrten im Laufe des Tages, da es auch nach dem Ende der Streikmaßnahmen eine Weile dauert, bis sich die Taktungen wieder normalisieren.

Infos bei der Bahn

Derzeit reagierte die Deutsche Bahn mit einem Ausbau der Informationsmöglichkeiten. So heißt es am heutigen Abend, 20:30 Uhr: „Weiterhin keine Informationen zu betroffenen Bereichen und Regionen. Nach dem Statement der EVG ist klar: Auch weiterhin gibt es keine Informationen zu schwerpunktmäßig betroffenen Bereichen oder Regionen. Die Auswirkungen lassen sich nach derzeitigem Stand daher auch im Verlauf der Nacht nicht genauer abschätzen oder eingrenzen.“

DB-Konzernsprecher Achim Stauß äußerte in einem Audio-Statement zur Haltung der DB AG Unverständnis für den Streik und betonte ein „attraktives Angebot“ von Arbeitgeberseite.

Betroffene Fahrgäste können sich ab sofort unter 08000 99 66 33 kostenlos informieren, aktuelle Informationen finden Kunden der DB auch auf bahn.de/aktuell

Reisende, welche die Möglichkeiten haben, sollen laut DB die Reise auf Dienstag, den 11.12.2018 verschieben. „Alle Fernverkehrstickets für Fahrten am Montag, 10. Dezember, können auch am Dienstag, 11. Dezember, zur Fahrt genutzt werden“, so die Bahn auf ihrer Internetseite.

Weiter heißt es. „Für Reisende mit Flexpreis- und Sparpreistickets mit Gültigkeit am Montag wird die Tages- und Zugbindung aufgehoben und die Tickets können auch am Dienstag flexibel genutzt werden. Reisende, die von Ihrer Reise zurücktreten möchten, finden das entsprechende Erstattungsformular für online gebuchte Fahrkarten.“

EVG-Bundesgeschäftsführer Torsten Westphal zur Warnstreikentscheidung. Quelle: EVG

Die Gründe des Ausstandes aus Sicht der EVG

„Der Arbeitgeber hat uns nur Angebote vorgelegt, die nicht den Forderungen unserer Mitglieder entsprachen“, machte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba deutlich. „Wir haben bis in den Samstagmorgen um 5:38 Uhr verhandelt und mehrfach unsere Bereitschaft erklärt, bei einem entsprechenden Angebot einen Abschluss am Verhandlungstisch erzielen zu wollen; wir haben uns mehrfach bewegt, am Ende fehlte aus unserer Sicht 1 Prozent mehr angesichts der vom Arbeitgeber angebotenen längeren Laufzeit“, so die EVG-Verhandlungsführerin. „Dass die DB AG nicht noch mal nachgebessert hat, sondern lieber Warnstreiks in Kauf nimmt, ist für uns unverständlich“, machte Regina Rusch-Ziemba deutlich.

„Wir haben mehrfach deutlich gemacht, dass es in der vierten Verhandlungsrunde zu einer Entscheidung kommen muss. Insofern waren wir überrascht, dass sich der Arbeitgeber jetzt vertagen und erst am nächsten Dienstag weiterverhandeln wollte. Das kam für uns nicht in Frage“, so die EVG-Verhandlungsführerin.

Der Kern der Auseinandersetzung für die Löhne der DB-Angestellten aus Sicht der EVG: „Zum 1. März 2019 wollte die DB AG nur 2,5 Prozent statt der von uns geforderten 3,5 Prozent mehr bezahlen, zudem sei die Laufzeit von 24 auf 29 Monate verlängert worden, das ist für uns kein abschlussfähiges Angebot. Die Laufzeit ist zu lang, die Prozente sind daran gemesssen zu niedrig“, stellte Regina Rusch-Ziemba fest.

Update 22:30 Uhr: Unsicherheit bei ersten Regionalstrecken in Mitteldeutschland

Die Deutsche Bahn weist auf einige Umstände zum anstehenden Streikgeschehen hin, welche für sie und die Reisenden die Lage ab Montag 5 Uhr bis um 9 auch im Nahverkehr Mitteldeutschlands so unabschätzbar machen. So sei die Gewerkschaft „EVG ist – anders als die GDL, in der schwerpunktmäßig Lokführer und Zugbegleitpersonal organisiert sind – in sehr vielen Berufsgruppen im Konzern vertreten. So können zum Beispiel Fahrdienstleiter oder Mitarbeiter in den Werken von der EVG zum Streik aufgerufen werden.“

Durch Streikgeschehen, etwa in Leitstellen oder im Kundenservice, könnten es auch auf Strecken von Unternehmen wie beispielsweise Abellio oder Transdev (ua. Mitteldeutsche Regiobahn) Ausfälle und Verspätungen geben (die Streckenkarte mit den Verbindungen zwischen Leipzig, Chemnitz, Döbeln, Dresden und Zwickau, PDF, Quelle MRB).

So teilt auch Abellio Mitteldeutschland, welche unter anderem Strecken zwischen Halle, Jena, Erfurt, Leipzig und Saalfeld bis nach Kassel betreibt, heute Abend mit: „Auch wenn es sich um einen Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn und der EVG handelt, kann unter Umständen auch der Verkehr bei Abellio Rail Mitteldeutschland beeinträchtigt werden, sofern Stellwerke und Fahrdienstleitungen bei DB Netz bestreikt werden. Leider können wir momentan noch keine näheren Infos geben.“

Ein Befund, der aktuell auch für alle anderen Regionalanbieter gelten dürfte. Am Sonntagnachmittag formulierte übrigens GDL-Chef Claus Weselsky Kritik am Streik der Konkurrenzgewerkschaft und versprach via Tagesspiegel, dass es auch bei einem negativem Ergebnis für die Zugführergewerkschaft in dieser Woche zu keinen Streiks vor Weihnachten kommen würde.

StreikDeutsche Bahn
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Klares Bekenntnis gegen Antisemitismus und Antiromaismus
Abstimmung am 26. Juni 2019 im Interimssaal. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserIn einer umfangreichen Erklärung hat sich der Stadtrat am Mittwoch, den 26. Juni, „gegen jeden Antisemitismus“ positioniert. Fast alle Stadträte stimmten einem gemeinsamen Antrag von SPD, CDU, Grünen und Freibeutern zu. Auch ein Antrag unter dem Titel „Kein Platz für Antiromaismus in Leipzig“ wurde angenommen. Die AfD stimmte beiden Anträgen zu, relativierte in einer Rede jedoch den Antisemitismus im Nationalsozialismus.
Der Stadtrat tagt: Aufstellung Sozialer Erhaltungssatzungen beschlossen
Ein kleiner Unterschied zwischen Aufstellungsbeschluss und Erhaltungssatzung. Mathias Weber (Die Linke). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Stadtrat hat die Aufstellung einer Sozialen Erhaltungssatzung für zahlreiche Untersuchungsgebiete in Leipzig beschlossen. Betroffen sind unter anderem Plagwitz, Lindenau, Kleinzschocher, Leutzsch, Gohlis-Süd und Teiles des Ostens und Südens. Im Oktober soll die Verwaltung dem Stadtrat rechtssichere Satzungsentwürfe vorlegen.
Der Stadtrat tagt: Jugendparlament setzt Impulse bei Radstation und Mülltrennung
Annegret Janssen vom Jugendparlament Leipzig und Burkhard Jung beim kurzen Grübeln. Foto L-IZ.de

Foto L-IZ.de

Für alle LeserDer Stadtrat hat am Mittwoch, den 26. Juni, zwei Anliegen des Jugendparlaments unterstützt, die das Innenstadtgebiet betreffen. Zum einen soll unter anderem mittels Bürgerbeteiligung die Eröffnung einer Radstation am oder im Hauptbahnhof angestrebt werden. Zum anderen möchte die Stadt darüber verhandeln, die Papierkörbe an LVB-Haltestellen durch Mülltrennungssysteme zu ersetzen.
Noch Karten für Sommertheater erhältlich
Logo Markkleeberg

Logo Markkleeberg

Die Stadtverwaltung Markkleeberg holt das Theatergenre in den agra-Park zurück. Ende Juni, Anfang Juli wird hier „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare gezeigt. Insgesamt fünf Vorstellungen sind vorgesehen.
Der Stadtrat tagt: 10-Punkte-Hitze-Antrag der Grünen unterliegt
Sozialdezernent Thomas Fabian. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser„Heiße und trockene Sommer sind keine Ausnahme, sondern werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zur Regel. Schnellstmöglich braucht es Maßnahmen, mit denen sich Leipzig an sommerliche Extremwetterlagen anpassen kann. Alle Leipziger haben das Recht auf sommerliche Lebensqualität in kühlen Nachbarschaften“, schrieben die Grünen in ihrem Antrag zu einem „10-Punkte-Programm gegen Hitze im Stadtgebiet“.
Der Stadtrat tagt: Die Juni-Sitzung im Livestream
Während der Ratssaal saniert wird: Das Interim des Leipziger Stadtrates ab Juni 2019. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserBei der heutigen letzten Ratsversammlung des „alten“ Stadtrates wird es gleich mehrfach ungewohnte Bilder geben. Zum einen finden die monatlichen Beratungen ab heute für zirka ein Jahr lang im Nebensaal des eigentlichen Hauptsaales statt. In diesem wurden bereits die alten Sitze entfernt, Wandvertafelungen entfernt und so auch die alten Seitengalerien des eigentlichen Saales offengelegt.
Der Stadtrat tagt: Keine Hunde in Leipziger Amtsstuben

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserMachen Hunde im Büro zufriedener? Ja, hört man aus anderen Städten. „,Bürohunde‘ können zu einem besseren Betriebsklima sowie Zusammengehörigkeitsgefühl führen und senken die Ausfälle durch Krankheit aufgrund der stressreduzierenden Wirkung“, schrieben die Freibeuter in ihren Stadtratsantrag, auch in Leipzigs Verwaltung Bürohunde zuzulassen. Der Antrag kam zur Stadtratssitzung am Mittwoch, 26. Juni, zur Abstimmung.
Der Stadtrat tagt: Auwaldstation erhält weitere zehn Jahre Gelder
Oberbürgermeister Burkhard Jung. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserGelegen im Schlosspark Lützschena ist die Auwaldstation Ausgangspunkt von Exkursionen und bietet viele Veranstaltungen. Bis Dezember 2019 bestand ein Vertrag über jährliche Förderung mit der Stadt Leipzig, die Ratsversammlung stimmte jetzt für die Verlängerung. Bis 2029 erhält die Station weiterhin 50.000 Euro pro Jahr aus dem städtischen Haushalt. Der Antrag des Ortschaftsrates Lützschena auf Erhöhung der Mittel scheiterte dagegen.
Der Stadtrat tagt: Mehr Geld für die Bahnhofsmission
Linke-Stadträtin Juliane Nagel. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Stadtrat hat am Mittwoch, den 26. Juni, mehrere Maßnahmen beschlossen, die die Situation am Hauptbahnhof verbessern sollen. Anlass war ein Antrag der Linksfraktion, die einen Verlust von Rückzugsräumen und Schlafmöglichkeiten für wohnungslose Menschen befürchtet.
Das Programm zur medizinischen Versorgung Sachsens ist auf die letzten paar Wochen gar nicht mehr umsetzbar
Rettungswagen auf der Karl-Liebknecht-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie aktuelle Wahlperiode in Sachsen geht zu Ende. Und sie geht so zu Ende, wie es manche Landtagsabgeordnete befürchtet hatten: Wichtige Projekte, die der regierenden CDU nicht wichtig erschienen, wurden entweder völlig ausgebremst oder so lange auf die lange Bank geschoben, bis sie gar nicht mehr in Regierungshandeln umgesetzt werden konnten. Das betrifft auch das brisante Thema der medizinischen Versorgung in Sachsen.
Am 29. Mai in der Red Bull Arena: RAMMSTEIN Europa Stadion Tour 2020
RAMMSTEIN Europa Stadion Tour 2020 © Jens Koch

© Jens Koch

Wenn es noch an Beweisen fehlte, dass Rammstein zu den momentan größten Bands der Welt gehören, sollte die Sache nach der Veröffentlichung von „Rammstein“, dem 7. Album der Band, und dem ersten Teil der Stadiontour endgültig klar sein. Denn da gab es: seitenweise Feuilleton-Diskussionen, der Sprung auf Platz 1 der Albumcharts in vielen europäischen Ländern, begeistertes Fan-Feedback auf das Album und beeindruckende Kritiken zur Tour, die in Rekordzeit ausverkauft war.
Neue Ausstellung im Leipziger Stasi-Unterlagen-Archiv : „30 Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Mauerfall“
Einst Stasi-Sitz in Leipzig: die heutige Gedenkstätte Runde Ecke Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Seit 1970 bis in die Gegenwart hinein malt die Künstlerin Diana Achtzig immer wieder Motive, die persönliche Schicksale und gesellschaftliche Prozesse aufgreifen. Dazu gehören szenische Bilder über die Flucht von DDR-Bürgern in den Westen, die Diktatur der DDR, die Stasi, die friedliche Revolution, den Mauerfall und die Einheit Deutschlands im Oktober 1990. „Ich interessiere mich für Brüche in Biografien von Menschen, die in diesem diktatorisch und ideologisch geprägten DDR-Staat lebten.“, so die DDR-Künstlerin.
Eine Studioausstellung im Böttchergässchen erzählt die Geschichte der Familie von Raphael Chamizer aus Leipzig
Familie Moritz Chamizer mit den Eltern Agnes und Moritz und den Geschwistern Betti, Lucie, Ephraim und Raphael, 1899. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserDie Geschichte einer Stadt erzählt sich über die Menschen, die darin wohnen, ihre Schicksale und Lebenswege. Und dabei geht es nicht nur um die berühmten Bürgermeister, Handelsherren und Musiker. Es geht auch um Menschen wie den Arzt und Künstler Raphael Chamizer. Ihm und seiner Familie ist jetzt eine Ausstellung im Studio des Stadtgeschichtlichen Museums gewidmet.
Nicht alle Leipziger Teiche können mit Grundwasser befüllt werden
Der Rosentalteich am 20. Juni. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserNoch stand in der vergangenen Woche ein bisschen Wasser im Rosentalteich. Aber er wird auch in diesem Jahr austrocknen. Fische sind eh keine mehr drin. 2018 hat das Amt für Stadtgrün und Gewässer das Thema der austrocknenden Teiche noch nicht so deutlich thematisiert. Aber nach dem viel zu trockenen Winter hat auch der Sommer 2019 viel zu wenig Wasser. Und nur wenige Teiche können mit Grundwasser befüllt werden.
Jugendtheaterpremiere beim 10. KAOS-Kultursommer EskalationWeekender – Escape!
Escape Jugendtheater. Foto: Maria Schüritz

Foto: Maria Schüritz

Mit „Romeo & Julia“ begeisterten die TheaterTeens im vergangenen Jahr das Publikum in der Kulturwerkstatt KAOS – Ein Projekt der KINDERVEREINIGUNG Leipzig e.V. in drei ausverkauften Vorstellungen. Am 27.6., 20 Uhr feiert nun ihr erstes selbst entwickeltes Theaterstück Escape! Premiere. Stück und Inszenierung entstehen gemeinsam mit der Theaterschauspielerin und Theaterpädagogin Nina Ronneburg. Der Parkplatz hinter der alten Villa in der Wasserstraße 18 verwandelt sich dafür in eine Arena.