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Montag, der 28. Juni 2021: Angst vor Delta, Corona-Bußgelder und Fahndungserfolg in Dresden

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    Das Coronavirus könnte in nächster Zeit wieder stärker die Schlagzeilen bestimmen, als es zuletzt der Fall war. Grund ist die sich ausbreitende Delta-Variante, die auch in Leipzig immer mehr ein Thema wird. Heute wurden auch Zahlen bekannt, in welcher Höhe in Sachsen bislang Bußgelder im Zusammenhang mit Corona verhängt wurden. Außerdem: Von den 20 mutmaßlichen Dynamo-Randalierern, die per Öffentlichkeitsfahndung gesucht werden, haben sich bereits acht gestellt. Die LZ fasst zusammen, was am Montag, dem 28. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

    Es ist noch lange nicht vorbei. Obwohl mittlerweile mehr als ein Drittel der Deutschen vollständig geimpft wurde und die 7-Tagen-Inzidenz in vielen Landkreisen fast bei Null liegt, sorgen sich aktuell viele – vor allem Ungeimpfte –, dass der Sommer doch nicht ganz so schön wird wie erhofft. Das böse Wort lautet: Delta-Variante.Unabhängig davon, ob es Armin Laschet begreift oder nicht, breitet sich diese immer stärker aus. Deutschland ist aktuell noch nicht so stark betroffen wie beispielsweise Großbritannien, weshalb derzeit vor allem der Tourismus im Fokus steht. Wer darf wohin fliegen und wer darf unter welchen Bedingungen wieder einreisen? Ob die Delta-Variante die Urlaubspläne durchkreuzt, hat sich heute unter anderem tagesschau.de gefragt.

    Appell an Reiserückkehr/-innen

    Das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig richtete heute einen „Appell“ an Rückkehrer/-innen aus Risikogebieten wie Portugal und Russland. Diese sollten sich vorsorglich in Selbstquarantäne begeben und schnellstmöglich einen PCR-Test machen. Aktuell seien in Leipzig rund zwei Dutzend Infektionen mit der Delta-Variante nachgewiesen.

    Ob ein Appell allein reichen wird, um die Ausbreitung zu verhindern, muss sich zeigen. Die vergangenen Erfahrungen mit „Appellen“ sprechen eher nicht dafür. Erinnert sei beispielsweise an den wochenlangen „Appell“ der Bundesregierung an Firmen, ihren Arbeiter/-innen Homeoffice zu ermöglichen. Letztlich musste es dann doch ein Gesetz regeln.

    Manchmal reicht aber selbst das nicht. Seit Beginn der Coronakrise haben sächsische Landkreise und Kreisfreie Städte rund 3,5 Millionen Euro an Buß- und Verwarngeldern verhängt, hat eine Umfrage der DPA ergeben (via MDR). Besonders viel Geld dürften Maskenverweiger/-innen und andere Regelumgeher/-innen in Leipzig blechen. Die Stadt fordert mehr als 600.000 Euro. Ob alle das auch zahlen oder Gerichte einiges davon aufheben, ist nicht erfasst.

    Reaktion auf Fahndung von Dynamo-Fans

    Teuer könnte es auch für einige Personen werden, die sich im Mai an den Ausschreitungen rund um das Aufstiegsspiel von Dynamo Dresden beteiligt haben. 20 von ihnen, die der Polizei als „Rädelsführer“ gelten, werden seit einigen Tagen per Öffentlichkeitsfahndung gesucht. Und diese läuft offenbar erfolgreich: Acht der 20 Personen haben sich mittlerweile gemeldet; zu allen anderen lägen zumindest Hinweise vor, teilte die Staatsanwaltschaft Dresden heute mit.

    Eine weitere Reaktion auf die Öffentlichkeitsfahndung hat derweil nicht lange auf sich warten lassen. Unbekannte veröffentlichten ein Plakat, das 20 Personen zeigt – überwiegend nicht zu identifizierende Polizist/-innen, aber auch Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU). Diese würden allesamt ebenfalls gesucht. Das Plakat erinnert an eine ähnliche Aktion durch Linke nach dem G20-Gipfel.

    Nicht mit allzu viel Ruhm haben sich auch Fans des Chemnitzer FC bekleckert, als sie am Wochenende bei einem Spiel in Tschechien mit Naziparolen und Hitlergrüßen aufkreuzten. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art in der Fanszene des CFC. Von verantwortlichen Stellen bei Verein und Stadt gab es heute Reaktionen auf den Vorfall. Der MDR hat diese zusammengefasst.

    Stadtrat, Jüdische Woche und Tod im Zoo

    Worüber die LZ heute berichtet hat: über Klimaneutralität in Leipzig, über Straßen, die wohl nicht für Freisitze gesperrt werden, und über Änderungsbedarf beim Sozialreport. Das alles war Thema im Stadtrat in der vergangenen Woche.

    Was heute außerdem wichtig war: Noch bis zum Sonntag finden Veranstaltungen im Rahmen der Jüdischen Woche statt. Weitere Informationen finden Sie hier. Außerdem: Der Elefantenbulle Kiran ist an den Folgen einer Infektion gestorben. Das zeige der pathologische Befund, teilte der Zoo heute mit. Zudem gab es heute eine Bombendrohung im Technischen Rathaus. Später gab es Entwarnung.

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