Was Gerichte unserer Kindheit alles über Heimat, Zuhause und Familie erzählen

Für FreikäuferWir kochen wieder. Und das ist gut so. Anders lässt sich der Boom der Kochbücher, die die Küchen unserer Heimat, unserer Kindheit und unserer Großeltern wieder zum Leben erwecken, nicht erklären. Jetzt hat man alles mal durchprobiert, was die Fertiggerichteregale hergeben, hat sich durch Fastfood und Slimfood geschaufelt. Und doch wurde man das Gefühl nicht los, dass das alles nichts Reelles ist.

Dass das alles auch mit Essen nichts mehr zu tun hat. Es hat kein Flair, keinen Biss, keine Erinnerungen. Es verbindet sich nichts damit. Kein vertrauter Geruch, kein Wohlbehagen, kein Schauer, wie man ihn erlebt, wenn Omas Eierschecke auf dem Tisch steht – so vertraut, dass man sich nur noch wundert über die seltsame Welt der eigenen Gefühle, wo doch Oma schon lange nicht mehr da ist. Aber ihr Rezept lebt weiter. Und das ganz und gar nicht Frappierende an diesem Buch ist: In vielen Familien leben diese Rezepte weiter. Nicht nur weil sie meist mit einfachen Zutaten jederzeit gekocht, gebacken und gebraten werden können, sondern weil sich damit für viele Menschen das Gefühl von Zuhause, Kindheit und Familie verbindet.

Was einen schon verblüfft, wo doch die erregten Bürger derzeit über völlig andere Dinge reden und von einer „Leitkultur“ schwadronieren, von der man nur das ungute Gefühl hat, dass die viel mit Lederstiefeln, Koppeln und Verbotsschildern zu tun hat.

Vielleicht, liebe Mitbewohnerinnen auf Erden, sollten sie diesen grimmigen Kälbern den Ausgang streichen und ihnen daheim am Mittagstisch erst einmal erklären, wie Familie gemacht wird und wer sich dafür jeden Tag abrackert? Die Männer sind es meistens nicht. Auch wenn man in diesem Buch einige Ausnahmeexemplare trifft, die es natürlich gibt. Heißen doch nicht alle Männer Harvey (Weinstein) oder Donald (Trump) und überlassen das Kochen den Dienstboten oder den Frauen.

Aber meistens sind es eben doch die Rezepte der Omas und Mütter, die den Menschen in Erinnerung bleiben und den Befragten zuerst einfallen, wenn sie sich an die Gerichte ihrer Kindheit erinnern – meist intensiv verbunden mit Erlebnissen, Erfahrungen, den so wichtigen Belehrungen fürs Leben, von denen zwar nicht alle stimmten. Aber eigentlich ging es auch nie darum. Die meisten Botschaften, die irgendwann dieses Gefühl von Zuhause ergeben, sind nonverbal. Sie verbinden sich mit der Mühe, die sich eben doch meist Frauen gaben und geben, um die ganze Kinderschar und den schwer arbeitenden Mann auch noch satt zu bekommen. Was in der Kindheit der meisten Sächsinnen und Sachsen, die sich für dieses Buch erinnern, gar nicht so einfach war. Meist war man auf ein sehr karges Angebot im Lebensmittelladen angewiesen, die simplen Dinge, die es immer ausreichend gab. Und die jahreszeitlichen Produkte aus dem Garten und vom Feld.

So dass es fast alles sehr einfache Gerichte sind, die in den Erinnerungen eine Rolle spielen – aber durch die Erfindungsgaben vieler sorgender Frauen verfeinert, mit ein paar Nuancen unverwechselbar gemacht. So schmeckte es eben nur in dieser Familie. Und aufmerksame Schwiegermütter begutachteten die künftige Schwiegertochter wohl zu Recht nach ihrer Fähigkeit, ob sie gut kochen und backen konnte. Eben weil gerade diese Fähigkeit ganze Familien zusammenschweißt, Männer treu macht, Kinder glücklich und – nicht zu vergessen: richtig ernährt.

Denn auch das fällt beim Lesen auf: Die meisten Gerichte sind gesund und sehr ausgewogen. Manche stammen auch – das wird an einer Stelle auch benannt – aus der emsigen Aufklärungswelt des Verlags für die Frau (heute Buchverlag für die Frau), der sogar Experimentierküchen betrieb, um wissenschaftlich fundierte Kochbücher herauszugeben, von denen einige längst Klassiker sind und heute in keiner ostdeutschen Küche fehlen. Im Vorwort fällt das Wort deftig, was einen an satte Fleischbraten und lukullische Soßen denken lässt. Aber wer genau hinschaut, merkt, dass die sächsische Küche, die hier ins Bild kommt, zwar herzhaft und wohlschmeckend war und ist. Aber deftig eher nicht. Nicht in dem Sinn, in dem man das Wort oft verwendet. Auch wenn man sich mit Abernklitschern, Eierkuchen und Quarkkeulchen regelrecht vollstopfen kann, ohne aufhören zu können.

Ich glaube, dafür hat noch niemand ein Wort erfunden, was passiert, wenn Gerichte so lecker werden, dass man selbst dann immer noch Nachschlag nimmt, wenn man kurz vorm Platzen ist. Wenn Kirschpfannen, gefüllte Paprikaschoten, Hefeklöße und Szegediner Gulasch so gut gelungen sind, dass man die Köchin von der Stelle weg heiraten würde, wenn man sie noch nicht hat.

Oder den Koch oder Bäcker. Denn die paar Beispiele im Buch, in denen Männer zu Blech und Backform greifen, zeigen, dass die Kunst erlernbar ist, wenn man sich nur richtig reinkniet und einige Gerichte zum Kunstwerk entwickelt, zur Meisterschaft. Natürlich kommen auch ein paar echte Bäcker- und Fleischermeister zu Wort, deren Spezialitäten sich zum Beispiel die Großzschocherschen auch im Laden kaufen können. Manch eine und manch einer erinnert sich auch an vergangene Schlachtfeste, bei denen alle anpackten – auch die Nachbarn. Und dafür durften dann auch alle mitessen, wenn die ersten Gaben vom Schwein sich in Suppe verwandelt hatten.

Es kommt eine andere Welt zum Vorschein, die scheinbar nur noch wenig mit unserer heutigen Fastfood-Welt zu tun hat. Aber es sind in vielen Fällen die Kinder und Enkel, die hier erzählen, die sich nicht nur an das große Können der Mütter und Großmütter erinnern, aus wenigem jeden Tag etwas Wohlschmeckendes zu zaubern und selbst am Monatsende, wenn das Geld zur Neige ging, noch pfiffige Ideen hatten, etwas Unverwechselbares aufzutischen. Sie erinnern sich nicht nur – sie haben auch die Rezepte bewahrt wie einen Schatz und haben meist selbst erlebt, dass der Zauber nicht verflogen ist. Auch die Enkel und Urenkel begeistern sich für diesen Küchenschatz, der ja das Wissen und die Erfahrung von Frauen bewahrt, die genau wussten, wie viel vom Familienglück von ihnen und ihrem Einfallsreichtum am Herd abhing.

Das ist eine Kunst, die heute auch Männer lernen. Nicht die Donalds und Harveys, die sind dazu viel zu eitel. Aber die anderen, die wissen, dass auch Frauen fasziniert sind, wenn Männer ein Händchen fürs Kochen entwickeln. So kann man gemeinsam Familie erschaffen. Denn Familie ist etwas, was gemeinsam entsteht – nicht durch die Produktion von Kindern, sondern dadurch, dass alle sich bemühen, das Gemeinsame mit Leben zu erfüllen. Und das Kochen gehört dazu.

Zu jedem Rezept gibt es eine kleine Erinnerung, die auch ein wenig die Welt der Kindheit wieder lebendig macht. Immerhin einer Kindheit in etwas kargeren Tagen. Und – einige Fotos zeigen das – mit richtigen alten Grudeherden, auf denen gekocht wurde. Wer hinterher immer noch den blöden Spruch drauf hat „Es gab ja sonst nüscht“, der ist ganz sicher in der falschen Familie aufgewachsen. So etwas nennt man Pech. Da fehlen dann einfach die richtigen Nudeln mit Tomatensoße in der Erinnerung oder die richtige Sächsische Kartoffelsuppe, von der man immer so viel gekocht hat, dass man am nächsten Tag auch noch was hatte.

Ethel Scheffler; Sylke Tannhäuser Gerichte unserer Kindheit, Wartberg Verlag, Gudensberg 2017, 16,90 Euro.

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