Eine kleine Auswahl ganz im Stil der „Arche“

Kleines Tucholsky-Buch: Die blitzgescheiten Wahrheiten eines Menschenfreundes über Menschen, Patrioten und andere Wirbeltiere

Für alle LeserSo ein richtig rundes Jubiläum feiert Kurt Tucholsky zwar nicht in diesem Jahr. Aber bei einem wie ihm muss man nicht auf Jubiläen warten. Er ist auch im Alter von 129 Jahren hochaktuell. Man kann aus seinen Büchern nach wie vor herrliche Filme machen und aus seinen kleinen Texten lauter umwerfende Kabarett-Programme. So wie am Erfurter Kabarett „Arche“.

Dort sah der Chef der Verlagsgruppe Grünes Herz, zu der der Rhinoverlag gehört, das von Ulf Annel zusammengestellte Tucholsky-Programm. Und war entzückt. Und da Annel auch selber Autor ist, lag die Frage auf der Hand: Machen Sie uns ein Tucholsky-Buch?

Im Vorwort stöhnt Annel ein bisschen. Nicht weil er so etwas nicht könnte, sondern weil man den ganzen Tucholsky eigentlich nicht in so ein kleines Buch bekommt. Allein die Tucholsky-Gesamtausgabe „Texte und Briefe“ bei Rowohlt umfasst 22 Bände. Und das bei einem so kurzen Leben, das 1935 so tragisch im schwedischen Exil endete. Aber nicht ohne Grund hatte sich Tucholsky fünf Pseudonyme zugelegt. Ihm war es eine Grundbedürfnis, die Zeit zu spiegeln: bissig, ironisch, mit aufmerksamem Blick für die Fehlbarkeiten des Menschen, sich selbst nie ausgenommen.

Das Kleine Tucholsky-Büchlein ist ein besonderes geworden, weil Ulf Annel die wichtigsten Texte aus dem Erfurter Bühnenprogramm ins Zentrum gestellt hat, leicht anmoderiert, so wie auf der Bühne, um auch den Leser mitzunehmen in die unverwechselbare Weltsichtweise des „Weltbühne“-Autors, dem selbst das Häuslichste und Familiärste nicht zu klein war, um darüber zu schreiben und es wie ein Insektenforscher aufs Genaueste zu untersuchen – bis hin in die eigenartigen Gefühlswelten des deutschen Familienmitglieds, des von Liebe Träumenden und des nur allzu Kompromissbereiten hinein. Er wusste, dass alles Politische im Privaten wurzelt, in der sogenannten „kleinsten Zelle“ der Gesellschaft, in der sich die kleinen Möchtegernherrscher genauso ihr kleines Kaiserreich geschaffen haben wie die kleinen Untertanen ihre Schmollecke.

Wenn diese Texte, die praktisch alle zuerst in Zeitschriften und Satirebeilagen großer Zeitungen erschienen, auf der Bühne gespielt werden, kommt natürlich die dramatische Begabung Tucholskys besonders zum Tragen. Seine Beobachtungen sind so genau, dass seine Heldinnen und Helden tatsächlich reden und interagieren. So, wie es in wirklich guten Texten eben funktioniert. Aber man vergisst auch ein wenig, dass es eben Lese-Texte waren, manchmal auch solche, in denen Tucholsky direkt mit dem Leser plauderte, ihn wie einen Mitverschwörer behandelte und einlud, über das Gewöhnliche mal nicht gewöhnlich nachzudenken. Und dabei etwas zu entdecken. Den Menschen nämlich, in all seiner Narrheit, Verkleidung und Selbstglorifizierung.

Solche Texte sind die beste Medizin gegen alle Steifkragen- und Ordensträger. „Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenns ihm gut geht, und eine, wenns ihm schlecht geht. Die letztere heißt Religion“, heißt es in „Der Mensch“. Und hört damit nicht auf. Denn: „Der Mensch ist ein Wirbeltier und hat eine unsterbliche Seele, sowie auch ein Vaterland, damit er nicht zu übermütig wird.“

Geschrieben hat er das nicht als Szene mit Lehrer und Schülerinnen, wie es Ulf Annel, Katrin Heinke und Beatrice Thron in der „Arche“ vorspielen, sondern als Kaspar Hauser im Juni 1931 für die Weltbühne.

Das mit dem „Vaterland“ gilt bis heute. Aber das sieht man nur, wenn man mit Tucholskys Augen auf unsere heutigen Vaterländler schaut mit ihrer besessenen Art, anderen Leuten ständig Mauern einzureden, Verbote und und sonstige Untersagungen. Eben: „Damit der Mensch nicht übermütig wird.“

Das Gegenteil von übermütig ist gehorsam und untertänig.

Der Text ist gespickt mit solchen kleinen Ehrlichkeiten.

„Der Mensch ist ein politisches Geschöpf, das am liebsten zu Klumpen geballt sein Leben verbringt. Jeder Klumpen haßt die anderen Klumpen, weil sie die anderen sind, und haßt die eigenen, weil sie die eigenen sind. Den letzteren Hass nennt man Patriotismus.“

Annel ordnet die ausgewählten Texte mit kurzen Abrissen in das Leben des Berliner Jungen ein, der eigentlich Jurist hätte werden sollen, aber früh genug merkte, dass das Schreiben seine eigentliche Grundbegabung war. Fotos aus dem Leben Tucholskys und aus dem Programm der „Arche“ reichern den Band an. Auch ein paar Textparodien von Ulf Annel gibt es, denen man freilich anmerkt, dass der Thüringer Humor heute ein ganz anderer ist als der Berliner Humor in der „Weltbühne“, der auch damals schon ein besonderer war, aber kein abgehobener. Denn damals veröffentlichten selbst kleine und kleinste Zeitungen noch humorvolle Texte. Die Leipziger kennen es von der ebenso fleißigen Lene Voigt. Wir haben die Weimarer Zeit immer als eine grobklotzige vor Augen, eine, in der mit politischen Dreinschlagparolen politischer Journalismus gemacht wurde. Und trotzdem blieb überall Platz für kluge, ironische und menschenfreundliche Texte.

In der „Weltbühne“ natürlich besonders. „Wenn Kurt noch leben würde“, betitelt Annel eins der letzten Kapitelchen im Buch. Sein Werk würde noch genauso fleißig inszeniert, das stimmt. Aber er hat das Reich der Nazis nicht überlebt. Er ist seelisch daran kaputtgegangen. Gerade weil er wie kaum ein anderer die ganze Zeit dagegen angeschrieben hat. Aber welche Macht haben so kluge Sätze, wenn die Menschenfeinde die große Hassmaschine anwerfen? Eine nicht ganz unwichtige Frage. Und eine ganz und gar nicht antiquierte. Wir haben ja wieder mit solchen Patrioten zu tun. Solchen, die Missgunst wieder zur opportunen Ware gemacht haben.

Oder mit Tucholsky gesagt: „Der Mensch gönnt seiner Gattung nichts, daher hat er die Gesetze erfunden. Er darf nicht, also sollen die anderen auch nicht.“

So mögen die Nationaleltern („parente furore teutonico affecti“) ihr Kindsvolk, die ordentlich an „deutschen Werten“ ausgerichteten Minderjährigen und sonstig Unmündigen. Zu lesen in „Das Elternhaus“. Wo man dann schon mal merkt, dass Sowas immer von Sowas kommt und zuhause unterm väterlichen Tisch beginnt. Und dann meint, es müsse sich auch besorgt zu Wort melden und die Ungezogenen da draußen zur Raison bringen. Denn wie man sich richtig benimmt, hat man ja gelernt, das muss ja wohl mal gesagt werden dürfen.

Wer Hunger bekommen hat, kauft sich die 22 Bände von Rowohlt. Oder schaut, ob „,Guck mal, wie süß!‘ – Die Tucholsky-Revue“ in der „Arche“ mal wieder im Programm steht (am 20. September wieder). Oder liest sich hinein in die Tucholsky-Welt mit dieser kleinen Auswahl. Es gibt was zu entdecken. Und Ulf Annel hat recht: Das ist wirklich nur eine ganze kleine Auswahl aus einem großen menschlichen Werk.

Ulf Annel Kleines Tucholsky-Buch, Rhinoverlag, Ilmenau 2019, 5,95 Euro.

Das Untertan-Projekt – Die erstaunliche Begegnung von Kurt Tucholsky und Heinrich Mann im Jahr 1912

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