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Für Schönschrift würde L. wohl niemals einen Preis bekommen. Grafik: L-IZ
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Herr L. ärgert gleich in früher Stunde ein paar Leute und steigt in staubige Ecken hinab

LeserclubUnd so landete L. unverhofft nach einer Stippvisite in den Katakomben des Rathauses in den staubigen Tiefen seines alten Aufhebeschrankes. Da lagerte er all seine vollgeschriebenen Notizbücher und ärgerte sich immer wieder, wenn er mal hinunter musste in diese Zeitmaschine, über seine eigene schreckliche Klaue. Die war schon damals schlecht, als der Vorfall mit dem Toten im Zoo die Stadt in Aufregung versetzte. - Wie man so sagt.

Jahrbuch 2015 / 2016 der Landesmedienanstalten. Foto: Ralf Julke
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Wenn Medienkompetenz immer nur als technische Modernisierung begriffen wird und nicht als Fähigkeit zum kritischen Denken

Auch an Sonntagen schicken emsige Landtagsfraktionen Meldungen und Stellungnahmen in die Welt. Sogar zu Themen, die eigentlich typische Montags- oder Dienstagsthemen, richtige Alltagsthemen sind. So wie das Thema Lehrerbildung. Ein ganz heißes Eisen. Denn von Lehrern in sächsischen Schulen wird so einiges erwartet, zum Beispiel auch die Vermittlung von Medienkompetenz.

„Regjo“-Heft 2 / 2016: Wissenstransfer. Foto: Ralf Julke
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Neues „Regjo“-Heft versucht sich am Mega-Thema Wissenstransfer

Wie kommt man nur raus aus diesen Schleifen? Mitteldeutschland ist eine Vision, eine mögliche Klammer für ein wirklich mutiges politisches Projekt. Die Wirtschaft würde es am Ende feiern, weil es einen ganzen Wirtschaftsraum endlich sinnvoll bündeln würde. Aber die mitteldeutsche Wirtschaft feiert sich lieber selbst. Und die „Regjo“-Autoren fassen in bunten Schaum und gezuckerte Watte.

In den tiefen Archiven der Verwaltungsburg. Grafik: L-IZ
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Herr L. in den Verliesen der Administration

LeserclubWelche Chance hat ein kleiner, ganz kleiner Zeilenschinder in L. eigentlich, noch heute herauszufinden, was eigentlich los ist mit der Akte zu jenem mal wieder für Wirbel sorgenden Grundstück, wo einmal die legendäre Soßenfabrik von Marinade-Heinrich stand? Eigentlich hat ein flinker Hase wie L. nur eine Chance: Er weiß, wer Verlieswächter ist im Rathaus. Und weiß auch, wann Frühstückspause ist.

Ein schönes Plätzchen - ohne Löwen. Grafik: L-IZ
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Den Löwen zum Fraß vorgeworfen …

LeserclubNatürlich erschien Herr L. nicht zur offiziellen Öffnungszeit am Haupteingang des Zoos. Er nahm auch nicht den Haupteingang, sondern eilte, kaum war er aus der Bahn gesprungen, zum Glaskäfig, wo für gewöhnlich der Pförtner gefangen saß. Nur heute nicht. Nicht um diese Zeit. Im Windschatten eines röhrenden Kühlwagens passierte L. die Schranke und entwischte dann - wer hätte das gedacht - seitwärts. Dem scharfen Geruch hinterher.

LZ Nr. 33: Abgerockte Engel. Foto: L-IZ
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Die neue Ausgabe der Leipziger Zeitung beschäftigt sich mit Rockern, Kreativen und den Abgründen der Selfie-Kultur

Wenn man nur dranbleibt, dann merkt man, wo es in unserer Gesellschaft krankt, kracht und knirscht. Selbst wenn man es so nicht plant und die Autoren der Leipziger Zeitung einfach aufmerksam bleiben in ihren Geschichten. Die neue LZ Nr. 33 liegt heute am Kiosk. Und wir hätten dick und fett drüber schreiben können: „Egoismus macht krank“. Ja, „Brexit“ kommt auch drin vor.

Wieder nichts gefunden? Foto: L-IZ
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Schnell mal was vermissen oder so?

Ist das schöööön. Da reagiert doch tatsächlich eine Frau S. auf meinen Abschiedsbeitrag an Frau R.. Ich nehme einfach mal an, es ist tatsächlich eine enervierte Dame, die sich da als Susi Sorglos gemeldet hat und schon glaubt, die L-IZ zu kennen, wenn sie einen Beitrag gelesen hat. Gnä Frau: Die L-IZ hat derzeit 31.000 Beiträge online. Alles hübsch gemischt.

Nicht nur der Mond schaut zu ... Grafik: L.IZ
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Irgendjemand hat Herrn L. zum Fressen gern

LeserclubDass er einen von Olegs kleinen Fischen abbekommen haben könnte, bezweifelt L. Auch wenn er in dieser mondhellen Nacht so unruhig schlief wie ein Heringsschwarm, hin und her jagend durch die unendliche Bläue des Kristalls, in dem sich das Licht von Mond und Sternen in vielen Funken brach, die immer wieder zurückschreckten, als würde da am Rand des Schwarms ein Raubfisch unterwegs sein.

„median“-Sommer-Ausgabe: Achtung Aufnahme. Foto: Ralf Julke
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Wenn Mitteldeutschland zukunftsfähig werden will, braucht es eine moderne Zuwanderungsstrategie

Ab dem 11. Juli kann man - wenn man es dicke hat - wieder mal 1. Klasse im ICE fahren. Egal, wohin. Dann hängt dort wieder das neue „median“-Magazin der Metropolregion Mitteldeutschland aus. 14 Tage lang. Der Titel führt mit einiger Absicht hübsch in die Irre: „Achtung Aufnahme“. Als wär’s das Achtungsschild an einem Aufnahmestudio. Aber um Medien geht es nicht.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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