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Zeitreise in den Leipziger Westen (Teil 4): Es brennt, die Buchdrucker streiken und ein Freizeitsport wird wissenschaftlich beraten

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    LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 39Doch zuerst einmal geht es wieder um Geld. In Plagwitz müssen endlich neue Schulen gebaut werden, vor allem an „höheren Schulen“ – hier sind noch Realschulen gemeint – ist Mangel. Für manchen Buchdrucker wird im Streik die Luft langsam dünn, doch längst tritt man im Arbeitskampf organisiert auf. Während der Vorläufer der LVB die monatlichen Beförderungszahlen mitteilt, entwickelt es sich rasant – das Postwesen. Und die Kriminalität blüht.

    In Plagwitz haben sich durch das Wachstum der letzten, man muss schon sagen, Jahrzehnte Bedürfnisse aufgetan. „Eine außerordentlich brennende Frage für unsere westlichen Vororte ist der Mangel einer höheren Schule; besonders schmerzlich wird es empfunden, daß das Bedürfnis nach einer Realschule bis jetzt noch keine Befriedigung gefunden. Die weiten Schulwege sind tagtäglich nicht nur eine große Last für Kinder, sie nehmen denselben auch einen großen Teil der freien Zeit. Recht drückend wird der Mangel einer Realschule im Winterhalbjahre empfunden und läßt in den Eltern der geplagten Kinder den lebhaften Wunsch entstehen, daß diesem Mangel wenigstens zu Ostern durch Gründung einer Filiale in L.- Plagwitz, dem Centrum der westlichen Vororte, abgeholfen wird.“

    Damals wie heute machen die Eltern Druck auf die Kommune. „Von hochgeschätzter Seite ist man bereits an maßgebender Stelle in diesem Sinne vorstellig geworden. Wie wir hören, sollen entsprechende Schritte auch seitens der Eltern der betr. Schüler in allernächster Zeit unternommen werden und bleibt nur zu wünschen, daß alle diese Bemühungen zum Segen unseres Stadtteiles geneigtes Gehör finden mögen.“

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    In Leipziger streiken die Buchdrucker – und das schon eine ganze Weile. Manch einen bringt das in finanzielle Notlagen. „Leipzig. In einer Buchdruckerversammlung, die am Mittwoch in den „Drei Mohren“ abgehalten wurde, wurde der Antrag der Streikkommission, die Unterstützung der streikenden Familienväter um 50 Pf. Pro Woche und Kind (bis zu 14 Jahren) zu erhöhen, genehmigt. Der „Wähler“ giebt die Zahl der zur Zeit Streikenden in Leipzig auf 750 Verheiratete mit ca. 1.500 Kindern an.“

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    Spektakuläres Ende einer kurzen Irrfahrt. „In der Wurznerstraße zu Sellerhausen wurden gestern Vormittag die Pferde eines Reudnitzer Spediteurs plötzlich scheu, jagten mit dem leichten Kutschgeschirr davon und prallten mit der Deichsel in das Fenster einer Restauration dasselbe zertrümmernd. Die beiden Insassen wurden herausgeschleudert und überfahren, erlitten jedoch außer einigen Hautabschürfungen weitere Verletzungen nicht.“

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    „Vor einigen Tagen betraf ein Schutzmann in der Kurprinzstraße um Mitternacht einen Mann mit einem schweren Sacke auf dem Rücken und brachte ihn auf die Wache. Hier wurde nun gefunden, daß die Last aus Zink von Dachverkleidungen bestand, die der Mann in einem Grundstücke im Brühl gestohlen hatte. Außerdem hatte er daselbst noch ein großes Stück eines Transmissionstreibriemens abgeschnitten und ebenfalls als gute Beute mitgehen heißen. Der Dieb ist ein 31jähriger Klempner aus Laubstädt.“

    So ist wohl die Zeit der Industrialisierung wohl auch der Beginn des bis heute bekannten Buntmetalldiebstahls …

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    Dass Kinder oft sich selbst überlassen werden, wissen wir schon aus der letzten Zeitreise und auch aus den Verhältnissen im Osten aus dem Jahr 1886. Aber nicht, was es auch für Folgen haben kann – mitunter tödliche. „Lindenau. Laut Bericht der Feuerpolizei, wie wir einer Notitz des „Leipz. Tagebl.“ entnehmen, sind in diesem Jahre bis zum 15. Oktober in Leipzig nicht weniger als 24 Brandunfälle vorgekommen, bei welchen nachweislich unvorsichtiges Gebaren mit Streichzündhölzchen die Brandursache gebildet hat. 20 von diesen Bränden sind durch Kinder, die zumeist sich selbst überlassen waren und mit Zündhölzchen gespielt hatten, verursacht worden. Außerdem ist in noch 5 weiteren Brandfällen, deren einer in der Wettiner Straße (heute Erich-Köhn-Straße) zu Leipzig-Lindenau den Tod dreier Kinder zur Folge gehabt hat, dieselbe Brandursache zu vermuten.“

    So kann es nicht weitergehen, deshalb versucht man es mittels einer Warnung über die Schulen der Stadt: „Die städtische Schulbehörde hat deshalb an die Schulen die Weisung ergeben lassen, Schüler und Schülerinnen auf die durch unvorsichtiges Gebaren mit Streichhölzern und fahrlässigen Gebrauch von Feuer und Licht entstehende Gefahr aufmerksam zu machen und zu warnen.“

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    Plagwitz prosperiert, die innerstädtischen Handelsstrecken werden schneller und der Personenverkehr steigt Jahr um Jahr. Noch ziehen vorrangig Pferde auf Schienen Waggons hinter sich her, doch bald wird die „Bimmel“ mit elektrischem Strom betrieben werden.

    Wie stark der Verkehr auf der Pferdebahnlinie Plagwitz-Volkmarsdorf im Jahr 1891 bereits ist, geht aus den Zahlen hervor, welche monatlich über die gesamte Frequenz der Leipziger Pferdebahn veröffentlicht werden. „Danach haben in dem abgelaufenen Monat November nicht weniger als 358.663 Personen die Pferdebahn auf der Plagwitz-Volkmarsdorfer Linie benutzt, was für die Gesellschaft eine Einnahme von 39.121 Mark 95 Pfennige bedeutet. Auch in dem Monat November steht diese Linie sowohl hinsichtlich der beförderten Personen als der Einnahme unter sämtlichen Linien der Leipziger Pferdebahn obenan.“

    Fahrpreiserhöhungen sind fürs Erste nicht bekannt.

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    Am Wochenende schon was vor? „Gosenschlösschen Plagwitz: Sonnabend Schlachtfest, Sonntag Peckkuchen. Große Auswahl warmer und kalter Speisen, Naumann’sches Lagerbier, Bayerisch und piekfeine Döllnitzer Gose, á Flasche 25 Pfg., Ragout-Fin.“ Verrückt, dass schon damals Ragout Fin serviert wird. Es wird einem doch immer wieder mal von Unwissenden weißgemacht, dass das Würzfleisch ein Klassiker der DDR-Küche sei.

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    Was Mariechen Hanke wohl gefehlt haben mag? Ob es heute zu kurieren ginge? „Todes-Anzeige: Heute Morgen 8 Uhr verschied sanft und ruhig unser herzengutes Mariechen, im Alter von 7 Jahren, 6 Monaten. Dies zeigen schmerzerfüllt hierdurch an, Lindenau, den 7. Dezember 1891. Die trauernde Familie Hanke. Die Beerdigung findet Sonntag statt.“

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    Noch 20 Tage bis Weihnachten. Zeit, mal für Kunden die Spielregeln festzulegen. Immerhin ist auch für die Postmitarbeiter bald Weihnachten. „Das Reichs-Postamt richtet auch in diesem Jahre an das Publikum das Ersuchen mit den Weihnachtsversendungen bald zu beginnen, damit die Packetmassen sich nicht in den letzten Tagen vor dem Feste zu sehr zusammendrängen, wodurch die Pünktlichkeit in der Beförderung leidet. Die Packete sind dauerhaft zu bepacken. Dünne Pappkasten, schwache Schachteln, Cigarrenkisten etc. sind nicht zu benutzen. Die Aufschrift der Packete muss deutlich, vollständig und haltbar hergestellt sein. […]“

    Dabei gilt es auch zu beachten, dass bestimmte Sendungen auch gewisser Vorkehrungen bedürfen. „Bei Fleischsendungen und solchen Gegenständen in Leinwand-Verpackung, welche Feuchtigkeit, Fett, Blut, etc. absetzen, darf sich die Aufschrift nicht auf die Umhüllung geklebt werden. […] Das Porto für Pakete ohne angegebenen Wert nach Orten des deutschen Reichs-Postgebietes beträgt bis zum Gewicht von 5 kg 25 Pf. Auf Entfernungen bis 75 km (10 Meilen), 50 Pf. auf weitere Entfernungen.“

    Wenige Ausgaben der Westend-Zeitung wird am 5. Dezember übrigens das Ausmaß der bereits damals in der Messestadt verschickten Pakete, Päckchen und Briefe deutlich. Leipzig steht nicht nur bei den Einwohnerzahlen nach Berlin und Hamburg mittlerweile an dritter Stelle im Kaiserreich. Sondern auch beim Postverkehr. „Die Zahl der eingegangen Briefe betrug (im Jahr 1890/Anm. d. Autors) 36.287.800 Stück, die Zahl der Packete […] 1.989.051. Aufgegeben wurden 56 476 600 Briefe, Postkarten, Drucksachen und Warenproben, 3.890.089 Packete.

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    Westend-Zeitung“ vom 5. Dezember 1891: Das geht ja schnell voran mit der Schule. Keine zwei Tage nach den Forderungen nach einer neuen Realschule in Plagwitz melden sich „mehrere Interessenten“ erneut zu Wort. Der Druck auf die Stadt dürfte da bereits richtig hoch sein, denn nun geht es um den Beweis, dass die Schule gebraucht wird. Jetzt – nicht irgendwann. Bereits zu Ostern 1892 will man starten.

    „Anmeldung zur Realschul-Sexta für Leipzig-Plagwitz betreffend. Behufs Feststellung des Bedürfnisses einer Realschul-Filiale für die westlichen Vororte werden alle Eltern und Pfleger der Ortsteile Lindenau, Plagwitz, Kleinzschocher und Schleußig freundlichst gebeten, die Namen derjenigen Knaben, welche Ostern 1892 in die Sexta eintreten sollen, in eine der Herrn Buchbinder Jungmann, L.-Plagwitz, Zschochersche Straße, ausliegende Liste bis Donnerstag, den 10. Dezember d. J. Gefälligst einzutragen. Gez. Mehrere Interessenten“

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    Da hat jemand ein besonderes Merkmal für sein Produkt ausgemacht. Oder anders gesagt – heute würde die Werbung wohl Bioeier aus ökologischer Tierhaltung lauten: „Eier, gesunde, ganz frische; ausgezeichnet große Landeier mit dunkelgelben großen Dottern, F.E. Krüger, Königsplatz 8, Kolonnadenstraße 17“

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    Es gibt angenehme und spannende Reisen zurück in die Zeit und es gibt Dinge, über die man eigentlich nicht nachdenken möchte … “Zahnärztl. Institut Plagwitz, Zschochersche Straße 7b, gegenüber der Apotheke: Einsetzen künstlicher Zähne mit Platte aus Kautschuk, Viktoria-Metall oder Gold. Umarbeitungen, Reparaturen, Stiftzähne. Garantert wird guter Sitz u. Haltbarkeit. Plomben in Gold, Amalgam, Cement. Reinigen. Zahnziehen, auf Wunsch schmerzlos in der Bromaethyl-Narkose. Sprechstunden, auch Sonntags, von 8-12 und 2-7 Uhr. Borbein, prakt. Zahnarzt“

    Ein Glück, es gelten wenigstens „mässige Preise.“, das angepriesene Narkoseverfahren jedenfalls war noch bei Weitem nicht so ausgereift wie heute. Erst seit 1844 befanden sich verschiedene Narkoseverfahren in der Anwendung, in der Zahnmedizin wurde bevorzugt Lachgas eingesetzt, vorrangig zur örtlichen Betäubung. Dabei fliegen die Zahnärzte 1891 noch weitgehend blind: Erst im November 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen die später nach ihm benannten Röntgenstrahlen, womit vor größeren Zahnoperationen auch der Kiefer untersucht werden kann.

    Blick auf Leipzig-Plagwitz. Das Geviert ist begrenzt von der Gießerstraße, rechts von der Markranstädter Straße und unten von der Zschocherschen Straße. Der Hallenkomplex in der Mitte des Bildes gehört der Kammgarnspinnerei Stöhr & Co.. Foto: Fotoatelier Hermann Walter / Gemeinfrei
    Blick auf Leipzig-Plagwitz. Das Geviert ist begrenzt von der Gießerstraße, rechts von der Markranstädter Straße und unten von der Zschocherschen Straße. Der Hallenkomplex in der Mitte des Bildes gehört der Kammgarnspinnerei Stöhr & Co.. Foto: Fotoatelier Hermann Walter / Gemeinfrei

    Trotz massiven Zuzugs gibt es noch einen umfangreichen Wohnungsmarkt im Westen. Die Westend-Zeitung ist regelmäßig voll mit Anzeigen wie diesen: „Gleisstrasse 14 in Plagwitz sind zwei kleine gutvorgerichtete Wohnungen mit Doppelfenstern, im Preise von 210 u. 234 M. Sofort oder später zu vermieten.“. Oder: „Zwei Wohnungen im Preise von 135 M. Mit Wasserleitung, sind sofort zu vermieten. Lindenau, Gemeindeamtsstr. 5“ Wie bereits in den vorangegangenen Teilen der Zeitreise in den Westen Leipzigs beschrieben: es wird gebaut in dieser Zeit – der Wohnungsmarkt scheint also wenigstens mengenmäßig mit dem Bevölkerungswachstum Schritt halten zu können.

    Doch gleichzeitig wohnt der normale Leipziger auf weniger Fläche als heute.

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    Hobby- und Profiläufer aufgepasst: Was mancher sich heute (an)tut, hätte er damals lieber nicht tun sollen. So zumindest Professor Koch aus Braunschweig, welcher 1891 in die „Hygiene des Laufens“ einführt. Ganz im Sinne dieser Zeit: Körperliche Ertüchtigung wird zunehmend großgeschrieben, die Jugend soll fitgemacht werden. Allerdings bringt schon der erste Tipp von Dr. Koch einen kleinen Einblick wofür man lauffreudige Landeskinder auch in Sachsen benötigen könnte. So mancher 1891 Geborene wird also das Training 1914 noch brauchen …

    „Nicht minder wird heuzutage von jedem Soldaten in unserem Heere verlangt, daß er ordentlichen laufen kann. Es ist daher sicherlich zu empfehlen, wenn auch in unserer Jugend das Laufen in rechter Weise gepflegt wird. In Anbetracht dessen hat Prof. Koch aus Braunschweig Vorschriften vorgestellt, deren Befolgung vor etwaigen Schäden und Nachteilen, welche das Laufen im Gefolge haben könnte, behüten und bewahren.“

    So komisch diese Lektüre anmuten könnte, viele der Tipps dürfte man auch heute noch als Laufeleve beherzigen. Hier ein Auszug aus den Lauftipps des Braunschweiger Professors.

    Wer soll laufen? Jeder gesund Knabe, nur die herzkranken nicht. Auch wer gerade am Husten und Schnupfen leidet, mag sich während dieser Zeit davon fernhalten. Nur mit Vorsicht dürfen diejenigen laufen, die an Blutandrang nach dem Kopfe, an Nasenbluten und Kopfschmerzen oder Seitenstechen leiden, ebenso die Bleichsüchtigen und Schwachbrüstigen. Uebermäßig soll überhaupt niemand laufen.

    Wann soll gelaufen werden? Nie nach einer stärken Mahlzeit, besonders nicht, wenn dabei schwer verdauliche Speise genossen sind. Am besten eignen sich die Abendstunden kühler, windstiller Tage mit reiner Luft im Herbst und Frühlinge; auch mäßige Winterkälte schadet nicht. Bei rauhem Ost- und Nordwind soll immer mit dem Winde gelaufen werden, nie gegen denselben. […]

    Die Kleidung darf Hals und Brust nicht einengen und besonders am Halse nicht zu eng anschließen. Hut oder Mütze werden vor dem Laufen weggelegt, vor längerem auch Jacke und Rock. Nach dem Laufen ist die Kleidung wieder zu ordnen, auch sind bei kälterer Witterung gleich die Ueberkleider anzulegen. […]

    Das ruhige Atmen beim Laufen zu erlernen, ist die Hauptsache. Man vermeide alles schnelle Amten und atme beim Üben von vornherein ruhig bei geschlossenem Mund durch die Nase. Da beim Schnelllaufe auf kurze Strecken viel darauf ankommt, möglichst selten zu atmen, so hole man vor demselben noch einmal tief Atem.

    Der Dauerlauf. Nur durch langsames unausgesetztes Gewöhnen kann die Jugend es erreichen, eine ganze Stunde lang laufen zu können. Man übe anfangs nie mehr als 2-3 Minuten hintereinander und laufe nie zu rausch, 100 m in der Minute genügt. Fehlt es an einer Laufbahn, so richte man sich nach den Kilometersteinen, die je 100 m von einander entfernt stehen.. Einen Kilometer in 8 Minuten zu laufen, ist fürs erste rasch genug. Wer es lange aushält, macht so in einer Stunde eine ganze Weile.

    Wann soll im Dauerlauf aufgehört werden? Bis zur Erschöpfung übe man nie, denn andernfalls würde dies leicht schaden. Bei heftigem Herzklopfen, bei keuchendem Atem und bei stärkerer Erhitzung lasse man nach. Gleich aufhören soll aber ein jeder, der anfängt den Mund aufzusperren. Ein geübter Dauerläufer bleibt auch bei anhaltemdem Laufe kühl, atmet regelmäßig und sein Herz schlägt kaum schneller. Fühlt man jedoch nur Müdigkeit der Muskeln in Schenkeln und Waden, so hat dies nichts zu sagen. Solches muß überwunden werden.

    Nach dem Laufe soll man nicht gleich hastig trinken, auch nicht stillstehen oder sich hinsetzen oder gar auf den Boden strecken. Man lege sofort die Kleider an, gehe langsam umher, bis eine hinreichende Abkühlung erfolgt ist.

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    Leipzig steht nicht nur bei den Einwohnerzahlen nach Berlin und Hamburg an dritter Stelle im Reich. Sondern auch beim Postverkehr. „Die Zahl der eingegangen Briefe betrug (im Jahr 1890/Anm. d. Autors) 36.287.800 Stück, die Zahl der Packete […] 1.989.051. Aufgegeben wurden 56 476 600 Briefe, Postkarten, Drucksachen und Warenproben, 3.890.089 Packete.“

    Bereits erschienene Zeitreisen durch Leipzig auf L-IZ.de

    Der Leipziger Osten im Jahr 1886

    Der Leipziger Westen im Jahr 1886

    Leipzig am Vorabend des I. Weltkrieges 1914

    Einblicke in die Jüdische Geschichte Leipzigs 1880 bis 1938

    Alle Zeitreisen auf einen Blick

    Zeitreise in den Leipziger Westen (Teil 3): Leipzig will mehr Macht in Sachsen

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