In Dresden wurde der neue Präsident des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen feierlich ins Amt eingeführt. Außerdem: Kassenärztechef Andreas Gassen spricht dafür aus, zukünftig freiwillige Leistungen der Krankenkassen zu kürzen und in Mexiko wurde der Chef eines der mächtigsten Drogenkartelle des Landes getötet. Die LZ fasst zusammen, was am Montag, dem 23. Februar 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Neuer Präsident des Landeskriminalamts Sachsen
Dirk Lichtenberger, bisher Präsident der Polizeidirektion Zwickau, ist der neue Chef des Landeskriminalamtes Sachsen. Am heutigen Montag wurde der 51-Jährige im Neuen Dresdner Rathaus feierlich ins Amt eingeführt. Vor ihm hatte Sonja Penzel das LKA Sachsen geleitet, welche seit dem 1. Februar Landespolizeipräsidentin des Freistaates Sachsen ist.
Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) ist von der Personalie überzeugt: „Mit Polizeipräsident Dirk Lichtenberger übernimmt einer der Spitzenführungskräfte der sächsischen Polizei die Leitung des Landeskriminalamtes Sachsen. Er bringt die notwendige Expertise mit, um die anstehenden Aufgaben des LKA in einer Zeit hoher sicherheitspolitischer Herausforderungen konsequent voranzubringen.“
Kürzung freiwilliger Krankenkassen-Leistungen?
Wenn es nach Kassenärztechef Andreas Gassen geht, sollten Krankenkassen künftig freiwillige Leistungen, wie Zahnreinigungen oder Gesundheitskurse, nicht mehr finanzieren. Dadurch könnte laut Gassen knapp eine Milliarde Euro pro Jahr eingespart werden.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kündigte für den Sommer ein milliardenschweres Sparpaket an. Hintergrund der Debatte sind unter anderem massive Defizite der gesetzlichen Krankenkassen.
Olympia, intakte Umwelt und Göttergeschichten
Worüber die LZ heute berichtet hat:
Astrologica: In farbenfrohen Bildern die Göttergeschichten am Himmel entdecken
Intakte Umwelt und Sicherheit, ein Gastkommentar: Wir brauchen einen gefahrenübergreifenden Ansatz
LVB und ver.di: Ein Brief und die verhärteten Fronten im Tarifkonflikt
Tod von mexikanischem Drogenboss und 95. Geburtstag von „Täve“
Was heute außerdem wichtig war: In Mexiko wurde “El Mencho”, Führer eines der mächtigsten Drogenkartelle Mexikos, in einem Militäreinsatz getötet. Die Mitglieder des Kartells reagierten prompt und sperrten in mehreren Bundesstaaten, darunter in Jalisco, Michoacán, Aguascalientes, Tamaulipas und Guanajuato, Straßen mit brennenden Autos, Lastwagen und Bussen. Einwohnende sind dazu angehalten, sich in Sicherheit zu bringen.
Bei dem Militäreinsatz wurden sechs weitere Bandenmitglieder getötet, zwei wurden festgenommen.
Der zweimalige Radport-Weltmeister Gustav-Adolf Schur, vielen bekannt unter dem Namen “Täve”, feierte am heutigen Montag seinen 95. Geburtstag. Der Sportler aus Sachsen-Anhalt wurde Weltmeister 1958 und 1959, holte bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne und 1960 in Rom Bronze und Silber im Mannschaftsfahren und wurde ab 1953 neun Mal in Folge zum Sportler des Jahres in der DDR gewählt.
Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine
Was morgen passieren wird: Am morgigen Dienstag, dem 24. Februar 2026, jährt sich der Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine zum vierten Mal. Anlässlich dessen wird vor dem Neuen Rathaus die ukrainische Flagge gehisst. Verschiedene Veranstaltungen in der Stadt erinnern an den Tag und die Opfer des Krieges. Unter dem Titel „Save Ukraine. Save Europe. Für eine konsequente Verteidigung Europas vor dem russischen Faschismus!“ findet um 17.30 Uhr eine Kundgebung auf dem Richard-Wagner-Platz statt.
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