Auf dem Weg zum Lichtfest 2019

Lichtstudio im Museum der bildenden Künste Leipzig gibt einen Vorgeschmack auf das Lichtfest-Projekt von Victoria Coeln

Für alle LeserDas Leipziger Lichtfest wird tatsächlich wieder mehr zum Licht-Fest. Zumindest zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution im Herbst 2019, wenn das Lichtfest auch wieder den Ring in Anspruch nehmen darf und namhafte Licht-Künstler zeigen, was man mit Licht alles machen kann. Als vorgelagertes Projekt des Lichtfestes 2019 lädt das neue Lichtstudio im Museum der bildenden Künste Leipzig vom 3. Mai bis 31. Juli 2019 ein.

Es dient der Wiener Künstlerin Victoria Coeln als Arbeits- und Begegnungsort. Die Besucher können ihr bei ihrer Arbeit – der Vorbereitung der Lichträume und des Lichtfestes – zuschauen. Im Fokus stehen Interviews mit Zeitzeugen, die in unterschiedlichen Lichtsituationen stattfinden. Dabei entstehen kaleidoskopartige Schatten und Bewegungen, die gefilmt, fotografiert und anschließend bearbeitet werden.

Dieses Material wird zum Lichtfest 2019 an Fassaden entlang des Leipziger Innenstadtringes projiziert. Insgesamt beinhaltet das Konzept drei wesentliche Elemente: Das Lichtstudio, sechs verschiedene Lichträume, die zum Lichtfest hinführen, bei dem dann die historische Demonstrationsstrecke von ’89, der Innenstadtring, zum Lichtring wird.

Die im Zusammenhang mit dem Lichtstudio gezeigte Ausstellung beginnt mit einem Rückblick auf bereits realisierte Projekte von Victoria Coeln und verändert sich stetig durch neues Bildmaterial, das exklusiv für Leipzig entwickelt wird. Sie endet mit einem Ausblick auf das Kommende und vermittelt einen ersten Einblick davon, was die Leipziger zum diesjährigen Lichtfest erwartet. Ergänzend zur Ausstellung bietet das Lichtstudio Raum für unterschiedliche Veranstaltungen und Begegnungen, ist offen für Diskurs und gesellschaftlichen Austausch.

Volker Bremer (LTM GmbH), Victoria Coeln (Lichtkünstlerin) und Dr. Alfred Weidinger (Museum der bildenden Künste Leipzig) eröffneten am 3. Mai 2019 das Lichtstudio im Museum der bildenden Künste Leipzig. Tänzerinnen der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ brachten ihre Schatten tänzerisch in das Lichtprojekt ein. Foto: LTM / PUNCTUM Alexander Schmidt

Volker Bremer (LTM GmbH), Victoria Coeln (Lichtkünstlerin) und Dr. Alfred Weidinger (Museum der bildenden Künste Leipzig) eröffneten am 3. Mai 2019 das Lichtstudio im Museum der bildenden Künste Leipzig. Tänzerinnen der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ brachten ihre Schatten tänzerisch in das Lichtprojekt ein. Foto: LTM / PUNCTUM Alexander Schmidt

Die Veranstaltungsreihe begann mit der Eröffnung des Lichtstudios im Museum der bildenden Künste Leipzig am 3. Mai 2019. Zur Begrüßung sprachen Victoria Coeln, Dr. Alfred Weidinger (Direktor des Museums der bildenden Künste Leipzig) und Volker Bremer (Geschäftsführer der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH). Im Anschluss daran produzierten acht Tänzerinnen der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ (Fachbereich Tanz, Choreographie: Beate Gehrisch und Cordula Ege) im Lichtstudio als Erste kaleidoskopartige Schatten und Bewegungen. Diese wurden gefilmt und finden Eingang in das Bildmaterial für den diesjährigen 9. Oktober.

Unter dem Thema „30 Jahre Friedliche Revolution“ lädt das Lichtstudio am 5. Juni um 17 Uhr zum Zeitzeugengespräch. Weiterhin stellt Victoria Coeln am 3. Juli um 17 Uhr die von ihr fotografierten Schlüsselorte der Friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR vor, die ebenfalls Eingang in die Projektionen der Lichträume und des Lichtfestes finden.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung von „Point of No Return – Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst“ gibt es am 22. Juli um 18 Uhr eine Sonderveranstaltung im Lichtstudio. Das Lichtstudio kann während der regulären Öffnungszeiten im Museum der bildenden Künste besucht werden. Ein Tagesticket inklusive Besuch des Lichtstudios kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Am 1. Mittwoch im Monat oder zu den o. g. Sonderveranstaltungen des Lichtstudios ist der Eintritt frei.

Lichtfest Leipzig – Herbst ’89 Aufbruch zur Demokratie

Das Lichtstudio gibt einen Vorgeschmack auf das, was Victoria Coeln dann ab September im öffentlichen Raum zeigen wird: Über einen Zeitraum von fünf Wochen entwickelt Victoria Coeln entlang des Innenstadtringes sechs verschiedene Lichträume. Diese nehmen Bezug auf prägnante Forderungen und Lösungen von 1989. Beginnend am 4. September in der Nikolaikirche wird an den darauffolgenden Montagen Lichtraum für Lichtraum eröffnet. Das Fortschreiten des Lichtes symbolisiert dabei auch das Fortschreiten der Ereignisse ‘89. Verschiedene Performances und Bürgerprojekte, die an den Montagen stattfinden, zeigen die Lichträume als partizipative Impulsorte.

Schattenprojektion im Lichtraum. Foto: LTM / PUNCTUM Alexander Schmidt

Schattenprojektion im Lichtraum. Foto: LTM / PUNCTUM Alexander Schmidt

Victoria Coeln konzentriert sich in ihrer Licht- und Bildsprache auf vier wesentliche Elemente: Raster, Lichtlinien, Farbflächen sowie Licht- und Schattenprojektionen. Alle Elemente werden am 9. Oktober 2019 zum Lichtfest Leipzig in Projektionen an Fassaden, in Parks und auf Straßenflächen zu finden sein. Während die Raster relevante Orte von ‘89 aufgreifen, verweisen die Lichtlinien auf unsichtbare Spuren, die die Demonstrierenden damals gezeichnet haben. Die Farbflächen zeigen die Vielfalt der Gesellschaft, ergänzt durch die im Lichtstudio produzierten Schattenprojektionen. Schließlich vollenden und verändern die Teilnehmer des Lichtfestes mit ihren eigenen, flüchtigen Schatten das Gesamtbild.

Die zu erwartenden Lichträume

Lichtraum 1 steht unter dem Motto „Wir sind das Volk“ – „Offen für alle“. Er wird am 4. September 2019 im Innenraum der Nikolaikirche ab 19:30 Uhr eröffnet.

Darauf folgt Lichtraum 2 „Wir wollen raus!“ – „Wir bleiben hier!“ am Montag, den 9. September im Nikolaikirchhof, ebenfalls ab 19:30 Uhr.

Lichtraum 3 „Schließt euch an!“ wird am Montag, 16. September, ab 19:30 Uhr den Schwanenteich am Opernhaus beleuchten.

Lichtraum 4 interpretiert am 23. September um 19:30 Uhr die Botschaft „Keine Gewalt“ an der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“, dem ehemaligen Sitz der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit in Leipzig.

Unter dem Thema „Jetzt oder nie – Demokratie“ erstrahlt Lichtraum 5 am Montag darauf, dem 30. September ab 19:30 Uhr am Goerdeler-Denkmal vor dem Neuen Rathaus. Zu guter Letzt öffnet Lichtraum 6: „Für ein offenes Land mit freien Menschen“ am Schillerpark in der Lenné-Anlage am Montag, den 7. Oktober ab 19:30 Uhr.

Als Abschluss und zugleich Höhepunkt wird am 9. Oktober neben den sechs entstandenen Lichträumen auch der Innenstadtring in Licht getaucht. Damit wird die historische Demonstrationsstrecke von ‘89 in einen „Lichtring“ verwandelt. Zusätzlich wird auf dem Augustusplatz wieder die traditionelle „Kerzen-89“ durch die Besucher zum Leuchten gebracht, ergänzt durch den Schriftzug „LEIPZIG“.

Für sein Lichtprojekt braucht der Lichtkünstler Philippe Morvan noch 500 alte Taschenlampen

 

Lichtfest
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Eine Lichtsatzung für Leipzig ist rechtlich nicht möglich, aber einen Lichtmasterplan soll es geben
Georg-Schumann-Straße bei Nacht. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Insektensterben, das wir weltweit erleben, hat viele Ursachen. Auch die immense Flutung der modernen Städte und Straßen mit Unmengen von Licht gehört dazu. Selbst Menschen kommen aus dem Rhythmus, wenn es in ihrer Stadt nie dunkel wird. Lichtverschmutzung nennt man das Phänomen. Und selbst private Hausbesitzer rüsten ihre Häuser mit blendenden LED-Lampen auf. Leipzig braucht eine Lichtsatzung! Nö, sagt die Stadt.
Child in Time: Josef Haslingers Spurensuche in den Erinnerungswelten seiner Jugend
Josef Haslinger: Child in Time. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist mutig, was Michael Faber mit dem Neustart des Verlags Faber & Faber unternommen hat. In einer Zeit, da immer mehr Menschen sich im Geschnatter der neuen Medien verlieren, bringt er wieder Bücher für Bücherfreunde heraus. Bücher für Menschen, die wissen, dass Zeit etwas sehr Variables ist. Ein Ort zum Aufblättern. Bei Haslinger sowieso.
Protest in der Leipziger Innenstadt: Jugendliche wollen wählen dürfen
Jugendliche mit verklebten Mündern fordern ein Wahlrecht für Menschen unter 18. Foto: Tobias Möritz

Foto: Tobias Möritz

Für alle LeserWer einmal im Jahr die Tagesschau guckt und sich ansonsten nicht für Politik interessiert, darf in Sachsen wählen. Wer regelmäßig bei „Fridays for Future“ demonstriert und das politische Geschehen verfolgt, aber minderjährig ist, darf es nicht. Das wirkt ungerecht. Rund 40 Jugendliche sind am Samstag, den 17. August, in Leipzig auf die Straße gegangen, um ein Wahlrecht für Menschen unter 18 Jahren zu fordern.
SPD-Fraktion fordert die Schaffung eines Radschnellwegs von Lindenau in die Innenstadt
Der Unfallschwerpunkt Cottaweg / Jahnallee. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit eine ganze Reihe schwerer Unfälle mit Radfahrer/-innen in der Inneren Jahnallee auch die Verkehrsunfallkommission auf den Plan gerufen hat, reißen die Forderungen, auf der Jahnallee endlich sichere Radwege anzulegen, nicht ab. Regelmäßig gibt es Aktionen für dieses Anliegen in der Straße. Aber längst ist auch klar: Das Problem beschränkt sich nicht nur auf den Abschnitt zwischen Waldplatz und Leibnizstraße. Die SPD-Fraktion fordert eine Komplett-Lösung.
Jetzt hofft das Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“ auf eine Mehrheit für die Gemeinschaftsschule im Landtag
Dr. Matthias Rößler und Doreen Taubert, Vertrauensperson des Volksantrags „Längeres gemeinsames Lernen in Sachsen“. Foto: Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“

Foto: Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“

Für alle LeserSeit dem Volksbegehren zum Sparkassenentscheid vor über 15 Jahren gab es keine so erfolgreiche Unterschriftensammlung mehr in Sachsen wie jetzt für den Volksantrag des Bündnisses „Gemeinschaftsschule in Sachsen – Länger gemeinsam Lernen“, das am Freitag, 16. August, insgesamt 133 Aktenordner mit 12.298 Unterschriftenbögen für den Volksantrag an den Präsidenten des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler, übergab.
Dunja Hayali: Auf Tour durch’s Haymatland – Lesung am 5. Oktober im Kupfersaal
Foto: Jennifer Fey

Foto: Jennifer Fey

Dunja Hayali, geboren in Datteln als Tochter irakischer Eltern, präsentiert seit 2010 als Hauptmoderatorin das ZDF morgenmagazin, zuvor war sie Co-Moderatorin in heute journal und heute. Seit 2015 moderiert sie zudem das Talk-Magazin dunja hayali sowie seit 2018 das ZDF sportstudio. Sie unterstützt den Verein Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland, ist Mitglied im Aufsichtsrat von Save the children und engagiert sie sich für VITA e.V., der Menschen mit körperlicher Behinderung mit Assistenzhunden zu mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität verhilft.
Wochenprogramm Cinémathèque Leipzig vom 22. bis 28. August
Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Neben MID90s, Jonah Hills wunderbar nostalgischer Hommage an die 90er-Jahre, zeigen wir gemeinsam mit dem AK Geschichtsversessen einen Dokumentarfilm über die militante Frauengruppe „Rote Zora“. Die Filmvorführung wird von einer Einführung durch den AK Geschichtsversessen begleitet.
Am 30. August in der Moritzbastei: Nick Cave Live Drawing Concert
Moritzbastei. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Reinhard Kleist gehört zu den international bekanntesten deutschen Comic-Autoren. Seine graphic novels wurden in viele Sprachen übersetzt, besonders seine gezeichneten Biographien von Johnny Cash, den jüdischen Boxer Herzko Haft oder die Leichtathletin Samia Yusuf Omar, die auf der Flucht nach Europa im Mittelmeer ertrank, erhielten neben großer Aufmerksamkeit auch viele renommierte Preise.
Unternehmen des ostdeutschen Maschinenbaus kritisieren: Das Problem der nicht ausbildbaren Schulabgänger nimmt wieder zu
Gründe für die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. Grafik: VDMA Ost

Grafik: VDMA Ost

Für alle LeserVielleicht war es Zufall, dass die ostdeutschen Maschinenbauer am Donnerstag, 15. August, parallel zum „Bildungsmonitor“ der INSM ihre Meldung zum Start des neuen Ausbildungsjahres veröffentlichten. Denn während die INSM beklagte, die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss sei wieder gestiegen und den Freistaat Sachsen mal wieder als Klassenprimus lobte, stellten die Maschinenbauer etwas anderes fest: Viele Schulabgänger mit Zeugnis sind gar nicht ausbildbar. Ihnen fehlt das wichtigste Rüstzeug.
Kernkraft-Blasen dümpeln durch den sächsischen Landtagswahlkampf
Aus AfD-Sicht könnte da auch ein Kernkraftwerk rumstehen. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserOft genug hat man in der letzten Zeit das seltsame Gefühl, dass etliche Politiker/-innen ein völlig anders Schulsystem in einem völlig anderen Land besucht haben, in dem es weder Mathematik- noch Physikunterricht gibt, dafür so eine Art Phantastik-Unterricht mit den Schnapsideen der 1950er Jahre. Denn einige leugnen nicht nur hemdsärmelig den Klimawandel, etliche wollen mit aller Macht den Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen verhindern und versuchen, den Sachsen Kernkraft als tolle Idee anzudrehen.
Im Wahlbezirk 8329 in Lindenthal soll jetzt am 27. Oktober noch einmal gewählt werden
Gehöft in Lindenthal. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass jener eine, nicht wahlberechtigte Wähler, den die Landesdirektion in Lindenthal gefunden hat, ausgerechnet die Grünen gewählt hat? Sodass die Entscheidung, ob die Grünen oder die CDU den Sitz im Ortschaftsrat bekommen, an diesem einen Bürger hängt, der unbedingt wählen wollte, obwohl er in Lindenthal nicht wahlberechtigt war? Jedenfalls muss in einem Lindenthaler Wahlbezirk jetzt nachgewählt werden.
Kalender für 2020: Durch Großzschocher spazieren mit dem Kopf im Nacken
Der Kalender „Großzschocher 2020“. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGeschichte passiert ständig. Direkt vor unserer Nase, auch wenn wir es nicht merken und meinen, dazu brauche es ordentliche Schlachten, Regierungspaläste, Könige oder Revolutionen wie 1989. Aber dass man direkt dabei war bei jeder Menge „anderer“ Geschichte, das merkt man meist erst, wenn man alt wird und den Enkeln versucht zu erzählen, wie es früher in der eigenen Straße aussah. Und Werner Franke in Großzschocher hat jede Menge zu erzählen.
Sächsisches Verfassungsgericht: AfD darf nur mit 30 Listenkandidaten antreten
AfD-Kundgebung in Naunhof. Foto: René Loch

AfD-Kundgebung in Naunhof. Foto: René Loch

Für alle LeserDie AfD darf zur Landtagswahl am 1. September nur mit 30 Listenkandidaten antreten. Dies hat der Sächsische Verfassungsgerichtshof am Freitag in Leipzig entschieden. Für die Rechtspopulisten ist das Urteil ein Teilerfolg. Der Landeswahlausschuss hatte ihre Liste wegen formaler Mängel ursprünglich auf 18 Bewerber zusammengekürzt.
11. Platz bei der Schulabbrecherquote: Sachsens Bildungssystem ist weder erfolgreich noch sozial gerecht
Warum scheitern so viele Kinder im sächsischen Bildungssystem? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZumindest einer jubelte am Donnerstag, 15. August, über den von der wirtschaftsnahen „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) vorgestellten „Bildungsmonitor 2019“: Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU): „Diese Ergebnisse zeigen: Sachsen hat nicht nur das leistungsfähigste Bildungssystem in Deutschland, sondern auch das sozial gerechteste.“ Da dürften sich nicht nur viele Eltern gefragt haben: In welchem Land ist Piwarz eigentlich Minister?
Lehreroffensive zeigt in Sachsen endlich ein bisschen Wirkung
Nicht nur Knaben haben so ihre Probleme mit Sachsens Schulen. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm Donnerstag, 15. August, sah Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) endlich „Licht am Ende des Tunnels“. Die vielen Änderungen bei der Werbung um neue Lehrer/-innen für Sachsen tragen erste Früchte. Auch wenn es zum Schuljahresstart noch nicht reicht, um alle ausgeschriebenen Stellen zu besetzen.