Wettbewerb um das Gaggaudebbchen 2017

Jetzt braucht es tapfere Lehrer, die wieder Sächsisch unterrichten

Für alle LeserEinmal im Jahr wird in Leipzig sächsisch gesprochen. Na gut, zwei Mal. Vielleicht auch ein bisschen öfter. Aber tatsächlich viel zu selten. Die Leipziger haben es verlernt. Ein Idiom geht so langsam verloren. Und das in einem Land, in dem die Regierenden immerfort von Heimat schwadronieren. Aber Heimat fängt mit Sprache an. Das wusste schon Luther. Also auch diesmal Mäuschen spielen beim „Gaggaudebbchen“ in der Sanftwut.

Zum 17. Mal hat die Lene-Voigt-Gesellschaft am Dienstag, 23. Mai, dazu eingeladen. Das „Gaggaudebbchen“ ist ein Vortragswettbewerb für Schüler, quasi die Junior-Olympiade für Leipziger Sächsisch, das die Dichterin Lene Voigt so genial in Gedichte und Prosatexte verwandelt hat, dass die Bändchen mit ihren Texten heute noch hinter Glas bei vielen älteren Leipzigern stehen. Wenn sie diese Texte hören, kommen sie ins Schwärmen, dann leuchten Augen. Und wenn Leipziger Kabaretts ein Lene-Voigt-Programm auflegen, ist die Bude voll.

Vielleicht nicht mehr lange.

Denn das Idiom ist am Aussterben, wie ja der Leipziger Sprachprofessor Beat Siebenhaar feststellte. Die Lebenswelten verschwinden, in denen es einmal in aller seiner Schönheit zu Hause war. Und Kinder und Jugendliche kommen mit dieser Mundart kaum noch in Berührung. Was unverständlich ist – siehe oben: Wie kann eine ganze Landesregierung fortwährend über Heimat reden, wenn nicht einmal die heimatliche Mundart in den Schulen ein Plätzchen hat? Wenigstens ein kleines?

Die Lene-Voigt-Gesellschaft hat nun über 20 Jahre ihre Erfahrungen gesammelt. Aber es ist kein Hineinkommen in Schulen und Schulstunden, wenn sich nicht engagierte Lehrerinnen finden, die mit den Kindern Theater-, Literatur- und Sächsisch-Kurse entwickeln und ihnen mit Lene Voigts Texten nicht nur die Schönheit des Leipziger Idioms erschließen. Schon das eine Bärenaufgabe, denn oft genug verwechselt man Sächsisch mit dem Gemäre, das einige sprachfaule Zeitgenossen dafür halten, wenn sie die Vokale dehnen und ab und zu „mei Gudsde“ einstreuen. Was schon viel ist.

Denn Sächsisch ist keine Bauernsprache, das Leipziger Sächsisch (Südwestosterländisch) erst recht nicht. Es ist eine ganze und reiche Sprache, die in der literarischen Verarbeitung auch alle ihre Finessen, Doppelbödigkeiten und Augenzwinkereien zeigt. Davon vieles, was auf Hochdeutsch so gar nicht auszudrücken ist. Es geht eine Menge verloren, wenn die Idiome verloren gehen. Auch ein ganzes Stück Charakter, eine Lebenshaltung, die sich über die Jahrhunderte im Idiom geformt hat. Und das Südwestosterländisch ist kein mäkliges oder gar provinzielles Idiom, sondern ein neugieriges, weltoffenes, forsches.

Was man bei einigen Wettbewerben um das Gaggaudebbchen der vergangenen Jahre auch hören konnte. Der Wettbewerb war gerade dabei, sich zur wirklichen Olympiade zu mausern, weil sich Lehrerinnen an vier Schulen daran wagten, ihre Schüler die Schönheit von Lene-Voigt-Texten erleben zu lassen. Man wird mutig dabei, wenn man erst mal gemerkt hat, was in diesen scheinbar so simplen Texten steckt. Und kluge Deutschlehrer nehmen Voigtsche Texte auch, wenn sie ihren Schülern die blödsinnige Ehrfurcht vor den Klassikern nehmen wollen. Egal, ob Schiller, Goethe oder Heine: Vor keinem hatte die Dichterin Respekt.

Und trotzdem glühen ihre Adaptionen, sitzt der Schalk drin, das, was die Sachsen früher mal auszeichnete, bevor sie lieber grämliche Bürger ohne Sprachwitz wurden.

Aber wenn die tapferen Lehrerinnen aufhören – manchmal aus Altersgründen, oft aus Zeitgründen – dann erlischt das Flämmchen. Dann gehen die Talente verloren. Und es gab Talente in den Leipziger Schulen, die haben selbst den erwachsenen Lene-Voigt-Freunden gezeigt, was Schmackes ist.

Deswegen fielen diesmal gleich zwei Schulen aus – und das fiel auf: die Delitzscher reisten nicht an und die Markkleeberger hatten keine Zeit. Und an der Louise-Peters-Schule waren auch noch Prüfungen, so dass die älteren Schülerinnen und Schüler nicht konnten. So wurde ein kleiner Wettbewerb der Kleinen draus, der Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse, die ja gerade erst hineinschnuppern in diese Welt und dieses Idiom, das zu Hause keiner mehr spricht.

Entsprechend traurig klang dann am Ende auch eine Einschätzung der Jury: „Das Sächsische sitzt noch nicht so gut.“ Die Kinder lernen es nicht mehr mit Oma und Nachbarskindern. Es ist wie eine Fremdsprache. In die man sich in der 5. und 6. Klasse erst hineintastet. Wie klingen diese Worte? Wie funktionieren sie? Das Vertraute fehlt noch. Da klingen dann auch die kinderfreundlichsten Gedichte eher wie auswendig gelernt, noch nicht so selbstverständlich, dass man merkt: Das Kind ist genauso lebenslustig wie der Text. Die Ansätze sind da, aber da fehlt noch das Hineinwachsen.

Was daraus werden kann, wenn Lust und Übung und Souveränität zusammenkommen, das zeigte dann Lisa Behr, die nun schon zum dritten Mal dabei war und mit einer Sicherheit das „Sächsische Winteridyll“ vortrug, dass am Ende gar kein Zweifel war: Ja, so muss man Lene Voigts Texte vortragen, da steckt die ganze Aufmüpfigkeit der Dichterin drin – und damit auch die der Vortragenden. Das hat Klasse. Das war natürlich ein Gaggaudebbchen wert, das es bei diesem Wettbewerb tatsächlich gibt: eine liebevoll gestaltete Tasse samt Kakao dazu, damit man es sich an Winterabenden so gemütlichen machen kann, nebenbei etliche Bemmen futternd, eben weil’s gemiedlich ist.

Schwieriger war die Kür der Zweit- und Drittplatzierten. Denn wie gesagt: Man merkte schon, dass die Texte eifrig gelernt waren, nur das Sächsisch …

Die Jury entschied sich dann für Linda Kleinschmidt, die „De Bliemchenrache“ sehr effektvoll (und mit lauter echten falschen Blumen) vorgeführt hatte, und Hannah Rothnauer, die allerlei Küchengeschirr mit auf die Bühne geschleppt hatte, um „Mei ärschter Abbelkuchen“ vorzuführen, bekanntlich ein Kuchen, bei dem am Ende nur noch die Äbbel übrig sind. Immer wieder gern vorgetragen. Und wohl die ideale Gelegenheit für Kinder, mit dem Sächsischen auch gleich noch das Backen zu lernen.

Aber eigentlich kann’s so nicht bleiben. Da war schon mehr drin, befand auch Klaus Petermann, Moderator des kleinen Wettbewerbs und Vorsitzender der Lene-Voigt-Gesellschaft. Er will weiter versuchen, die Schulen in der Leipziger Region für das Sächsische und Lene Voigt zu begeistern. „Am liebsten würde ich Unterrichtsstunden geben“, sagt er. Aber der Marathonlauf hat erst begonnen. Denn die Schulen, bei denen er angefragt hat, haben ihn mit der üblichen Absage beglückt: Brauchen wir nicht, passt nicht rein.

Sachsens Schulen sind verschlossene Truhen. Die Dinge kommen tatsächlich erst in Bewegung, wenn Lehrerinnen und Lehrer sich nicht entmutigen lassen und selbst etwas auf die Beine stellen und die Kinder begeistern. Und Sächsisch, so Petermann, gehört in die sächsischen Schulen. „Was denn sonst?“

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

SächsischLene-Voigt-GesellschaftGaggaudebbchen
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
Ein Kommentar


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Das zunehmende Unbehagen der wirklich „Kleinen Leute“
Wozu reicht das Geld in diesem Monat noch? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWas wurde gerätselt und orakelt über die „Gelbwesten“ in Frankreich. Sind die nun rechts, links oder was? Gleich sollten sie politisch einvernahmt werden. Und warum rebellieren sie ausgerechnet gegen diesen tollen Reform-Präsidenten Macron? War er nicht ihr Präsident? Einer, der alles anders machen wollte? Zwei schöne Beiträge auf Zeit Online machen deutlicher, worum es eigentlich geht.
Das Alte Leipzig: Mit Alberto Schwarz durch 300 Jahre Leipziger Baugeschichte
Alberto Schwarz: Das Alte Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich ist es kein Postkartenbuch. Obwohl der Titel „Das Alte Leipzig“ an einst beliebte Leipziger Postkarten-Serien erinnert. Die waren deshalb so beliebt, weil sie die längst als „romantisch“ empfundenen Reste mittelalterlicher Bebauung zu einer Zeit festhielten, als Leipzigs Architektur sich in rasendem Tempo modernisierte. Das Ergebnis ist: Von historischen Bauepochen ist in Leipzig fast nichts mehr zu finden. Also macht sich Alberto Schwarz auf die Suche.
Nach Besuch beim Roten Stern Leipzig: „Red Aces“ von RB Leipzig-Verantwortlichen verfolgt
Die „Red Aces" - bei RB Leipzig unterwegs. Foto: Red Aces

Foto: Red Aces

Für alle LeserNoch ist kein Statement der Verantwortlichen von RB Leipzig bekannt, doch die Vorwürfe der RB-Fangruppierung „Red Aces“ stehen vorerst im Raum. Nach einem Solidaritätsbesuch am 9.12.2018 bei einer Partie der Frauenmannschaften von Roter Stern Leipzig und RB Leipzig II, gehen laut „Red Aces“ Fanbeauftragte des Clubs mit Fotos der Beteiligten herum. Von vereinseigener Strafverfolgung ist die Rede und fehlendem Datenschutz bei RB Leipzig. Erste Stadionverbote sollen ausgesprochen worden sein, weshalb rund 120 Personen das Spiel RB Leipzig gehen Mainz 05 (4:1) am 16.12. mit Anpfiff verließen.
Lok-Trainer Björn Joppe: „Ich habe charakterlich eine super Truppe erwischt“ + Video
Der neue Lok-Trainer Björn Joppe hat wieder eine klare Linie für die Mannschaft gefunden. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserEigentlich wollte er nie Cheftrainer im Profibereich werden, nun hat Björn Joppe in den letzten drei Monaten den 1. FC Lok aus dem Keller der Regionalliga ins Mittelfeld geführt. Am vergangenen Samstag besiegte er mit seinem Team den Ortsrivalen BSG Chemie und Lok zog damit ins Landespokal-Halbfinale ein. Mit der LEIPZIGER ZEITUNG sprach Joppe über das Derby, den anstehenden Urlaub und die ersten Monate als Lok-Trainer.
Wegen Foto der getöteten Sophia Lösche: Staatsanwaltschaft Chemnitz darf gegen Höcke ermitteln
Pro Chemnitz und AfD gemeinsam am 1. September 2018 in Chemnitz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserNach dem Tod der damals 28-jährigen Studentin Sophia Lösche im Sommer dieses Jahres hatten zahlreiche Rechtsradikale den Fall für ihre Zwecke missbraucht. Sie verwiesen darauf, dass sich die junge Frau für Geflüchtete engagiert hatte und damit selbst eine Verantwortung trage. Auf der Pro-Chemnitz/Pegida/AfD-Demonstration am 1. September 2018 in Chemnitz war ihr Foto zu sehen. Danach hatten Familienangehörige unter anderem Anzeige gegen Björn Höcke erstattet. Der Justizausschuss des Thüringer Landtages hat nun Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Chemnitz ermöglicht.
Änderungen im Flüchtlingsaufnahmegesetz beschlossen – mehr Geld für Landkreise und Städte
Albrecht Pallas (MdL, SPD) Foto: Götz Schleser

Albrecht Pallas (MdL, SPD) Foto: Götz Schleser

Für alle LeserDer sächsische Landtag hat am Dienstag, den 11. Dezember, einige Änderungen im Flüchtlingsaufnahmegesetz beschlossen. Die Landkreise und kreisfreien Städte sollen noch in diesem Jahr mehr Geld vom Freistaat Sachsen erhalten. Zudem müssen Asylbewerber mit „geringer Bleibeperspektive“ nun bis zu zwei Jahre in einer Erstaufnahmeeinrichtung bleiben.
Sachsen erreichte im September einen neuen Höchststand bei der Beschäftigung
Beschäftigungsentwicklung in Sachsen. Grafik: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Grafik: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Für alle LeserUm rund 24.000 Personen (1,2 Prozent) erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen im dritten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahr, meldet das Statistische Landesamt. Damit setzte sich der positive Trend seit Anfang 2016 weiter fort. Während die Zahl der Arbeitnehmer einen deutlichen Anstieg verzeichnete, ging die Zahl der Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen leicht zurück.
Der BUND nach Durchforsten der Nachhaltigkeitsstrategie 2018
Waldweg, noch mit Waldesgrün. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm 27. November veröffentlichte die sächsische Staatsregierung ihre neue „Nachhaltigkeitsstrategie 2018“. Die plumpste irgendwie ins Wasser. Eigentlich interessierte sich kein Mensch dafür. Nur beim BUND Sachsen tat man sich das Papierchen an und fand – passend zum heißen Sommer 2018 – viel heiße Luft und keine konkreten Taten.
Wer den Klimawandel ignoriert, wird auch den sächsischen Wald nicht retten
Holzeinschlag im Leipziger Auwald. Foto: Gernot Borriss

Foto: Gernot Borriss

Für alle LeserSchon am 26. November versuchte Agrarminister Schmidt das Desaster in den sächsischen Wäldern in diesem Jahr mit Zahlen auf den Punkt zu bringen. Am 14. Dezember gab es dann eine Landtagsdebatte, in der ihm gehörig der Kopf gewaschen wurde – nicht für seine Waldpolitik, sondern für seine völlig fehlende Klimaschutzpolitik. Denn beides gehört zusammen. So ein Jahr wie 2018 kann sich in Sachsens Wald jederzeit wiederholen.
Man kann nicht das Existenzrecht Israels verteidigen und das eines eigenständigen Palästina vergessen
Die Ratsversammlung im Leipziger Neuen Rathaus. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSeit November läuft ein Antrag durchs Verfahren im Stadtrat, den gleich drei Fraktionen zusammen eingereicht haben: CDU, SPD und Grüne. Und den man – vom Sinn her – sofort unterschreiben könnte: „Gegen jeden Antisemitismus“. Aber drei Stadträt/-innen meinen: Da fehlt noch was. Und sie haben ebenfalls recht.
ReMembering Leipzig kann seit November besucht werden
Die Karte von ReMembering. Screenshot: L-IZ

Screenshot: L-IZ

Für alle LeserEin ereignisreiches Jahr liegt hinter Jane Wegewitz und Tom Pürschel vom Team „ReMembering Leipzig“: Nach vier Workshops, dem Netzwerktag, der Überarbeitung der Datenbank sowie mit einigem Auf und Ab – unter anderem im Bemühen, ihr Projekt zu finanzieren – verabschiedeten sie sich erst einmal in eine Pause. So schnell kann’s gehen. Aber ihr Projekt steht im Netz. Und es ist wichtig.
Buchmesse antwortet auf Offenen Brief von „Leipzig nimmt Platz“
Götz Kubitschek (Antaios Verlag und „Institut für Staatspolitik“) und Jürgen Elsässer (Compact Magazin) auf der Leipziger Buchmesse. Foto: Luca Henze

Foto: Luca Henze

Für alle LeserIn den vergangenen Jahren hatten die Auseinandersetzungen mit den rechten Verlagen einen großen Teil der Berichterstattung über die Leipziger Buchmesse dominiert: Es gab Protest vor Ort, auf einer Kundgebung und sogar im Stadtrat, wo die Linksfraktion auf ein Verbot der Teilnahme der Verlage abzielte. Im Vorfeld der Buchmesse 2019 geht nun das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ in die Offensive und fordert einen eigenen Stand für antirassistische Initiativen und Verlage. Das Problem aus Sicht der Aktivisten: Die Buchmesse verlangt dafür die üblichen Standgebühren.
BSG Chemie Leipzig vs. 1. FC Lok Leipzig 0:1 – Zwei Meinungen zu einem Spiel + Video
Siegtreffer: Matthias Steinborn (Lok) bejubelt sein entscheidendes Tor. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserVideoDer 1. FC Lok Leipzig hat das Ortsderby bei der BSG Chemie mit 1:0 (0:0) gewonnen. Vor 4.500 Zuschauern erzielte Matthias Steinborn das entscheidene Tor nach 74 Minuten und ebnete Lok damit den Weg ins Halbfinale des sächsischen Landespokals. Dort trifft Lok im März auf den Chemnitzer FC. Chemnitz-Trainer David Bergner sprach von einem verdienten Lok-Erfolg, dem widersprach Chemie-Interimscoach Christian Sobottka.
Ticketverlosung: Am 21. Januar im Gewandhaus – The Best Of Ennio Morricone
Best Of Ennio Morricine PR

Best Of Ennio Morricine PR

Für alle LeserVerlosungDer weltbekannte Filmkomponist Ennio Morricone hat legendäre Filmmusik geschaffen. Seinen neuesten Oscar bekam er im Februar 2016 für Tarantino‘s „The Hateful 8“. Unsterblich machte sich Morricone bereits vor fast 50 Jahren mit seiner Musik zu „Spiel mir das Lied vom Tod“. Im Januar 2019 können seine Fans die unvergesslichen Werke Morricones nun live in 30 ausgesuchten Städten erleben. Freikäufer (Leserclub-Mitglieder) haben die Möglichkeit, hier 2x2 Konzertkarten zu gewinnen.
Mit einer falschen Ausstiegszahl versucht der Ministerpräsident, seine Kohlepolitik zu begründen
Das Kraftwerk Boxberg in der Lausitz. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm Freitag, 14. Dezember, musste Ministerpräsident Michael Kretschmer im Sächsischen Landtag erklären, warum er gemeinsam mit den Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt und Brandenburg die Arbeit der Kohlekommission ausgebremst hat. Aber das Motiv war dasselbe, mit dem Sachsen seit Jahren jede Diskussion über den Kohleausstieg abwürgt: Erst neue Arbeitsplätze, dann vielleicht Ausstieg – irgendwann um 2050.