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Sächsisch

So isser dor Saggse! oder warum Ordnung, Fleiß und Bedrahchn das Maß aller Dinge sind

Es waren zwar die Sachsen, die in letzter Zeit medial so unangenehm auffielen. Aber gestern haben ja nun alle den Tag der Deutschen Einheit in gemeinsamem Missmut gefeiert. Jana Hensel, das derzeitige ostdeutsche Starlet aus Leipzig/Ostberlin, hat ja schon via „Zeit“ die Abschaffung dieses ungeliebten Feiertages gefordert. Aber warum sind da gerade die Sachsen so besonders renitent?

Jetzt braucht es tapfere Lehrer, die wieder Sächsisch unterrichten

Einmal im Jahr wird in Leipzig sächsisch gesprochen. Na gut, zwei Mal. Vielleicht auch ein bisschen öfter. Aber tatsächlich viel zu selten. Die Leipziger haben es verlernt. Ein Idiom geht so langsam verloren. Und das in einem Land, in dem die Regierenden immerfort von Heimat schwadronieren. Aber Heimat fängt mit Sprache an. Das wusste schon Luther. Also auch diesmal Mäuschen spielen beim „Gaggaudebbchen“ in der Sanftwut.

Acht Mal Vortragsfreude mit Lene Voigt und die stille Freude des Nadelbäumchens

Wie weiter mit Lene und ihrer Gesellschaft? Die Frage schwebte natürlich auch am Dienstag, 31. Mai, wieder im Saal der „Sanftwut“, wo die Lene-Voigt-Gesellschaft seit Jahren gern zu Gast ist, wenn sie ihre Wettbewerbe austrägt. Am Dienstag war wieder der Wettbewerb der Jüngsten dran - der um das Gaggaudebbchen, der kleinste seit Jahren. Aber einer, der es in sich hatte.

Wenn Silvia Sachse alte Märchen auf Sächsisch nachdichtet – mit echten sächsischen Prinzessinnen drin

Ist Schneewittchen eigentlich eine kesse Schaglien aus Sachsen? Und auch König Drosselbart nur ein sächsischer Prinz, mit dem die Lillys, Schagliens und Brigiddes erst mal nix anfangen können? Kann sein. Ist wohl so. Zumindest, wenn man nun dieses zweite Märchenbuch von Silvia Sachse gelesen hat, in dem es hintenweg ein wenig drunter und drüber geht.

Lene-Voigt-Gesellschaft lädt junge Sprachtalente zum nächsten Wettbewerb ums Gaggaudebbchen ein

Die Lene-Voigt-Gesellschaft hat einen neuen Vorsitzenden und kann - Aufatmen im Rund - weitermachen. Klaus Petermann heißt der Tapfere, der jetzt die Nachfolge der 2014 verstorbenen Edelgard Langer angetreten hat. Und so kann auch der Mundartwettbewerb für die Schüler - der Wettbewerb ums Gaggaudebbchen - 2015 nun wieder stattfinden.

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