Nach dem Ministeriumskrimi kommt der Kanzleramtskrimi: „Einigkeit und Recht und Rache“ (Haymon Verlag) heißt der neue Roman von Wolfgang Ainetter. Erster Satz: „Diese Geschichte ist ebenso wahr wie die Wahlversprechen von Friedrich Merz.“ Tatort ist diesmal das Berliner Hotel Adlon. Kommissar André Heidergott, gebürtiger Wiener mit reichlich Schmäh in deutschen Diensten, muss mit seiner Chefin Emily Schippmann beim Bundespresseball ermitteln. Zwei Gläser Champagner haben den Bundeskanzler und seinen Finanzminister ins Jenseits befördert.
Wer steckt hinter dem Anschlag auf die Politiker – militante Islamisten? Putins Killerkommando? Oder intrigante Parteifeinde? Am Ende bezahlt André Heidergott seinen Einsatz beinahe mit dem Leben. Und eine schillernde Medienmilliardärin raubt ihm den letzten Nerv. Der Kanzleramtskrimi erschien am 5. März.
Zwei Lesungen zur Leipziger Buchmesse
Am Donnerstag, dem 19. März, um 10.30 Uhr, lädt der Haymon Verlag zur Lesung mit Wolfgang Ainetter in das Forum Literaturlandschaft auf dem Leipziger Messegelände (Halle 4, C205). Der Autor nimmt die Zuhörer mit auf der Spurensuche zwischen Bundestag und Borchardt. Polit-Insider Ainetter lässt die Schatten der Ampel-Regierung mit feinem Augenzwinkern weiterleben und führt durch das Dickicht aus Eitelkeiten, das Politik und Medienbranche bestimmt.
Am Abend desselben Tages können Krimi-Fans die spannende Geschichte aus dem Herzen der Macht bei einem Glas Wein genießen. Ab 20 Uhr ist Jacques’ Wein-Depot Leipzig-Ost in der Bernhard-Göring-Straße 31 im Rahmen von „Leipzig liest“ Schauplatz für Kommissar Heidergott und seine Ermittlungen im politischen Berlin.
Politkrimi aus dem Herzen der Macht – Erste Stimmen
Wie in seinem ersten Krimi „Geheimnisse, Lügen und andere Währungen. Ein Ministeriums-Krimi“ (Haymon Verlag, 2024) zeichnet Ainetter ein bitterböses Sittenbild der Macht.
Helge Fuhst, Vorsitzender der Chefredaktionen der PREMIUM-Gruppe bei Axel Springer und Chefredakteur der „Welt“-Gruppe, sagt: „In seinem zweiten Politkrimi seziert Wolfgang Ainetter genüsslich mit seiner Insider-Kenntnis das Berliner Regierungsviertel. Spannend, bissig und erfreulich respektlos gegenüber den Mächtigen: Beste Unterhaltung für alle, die hinter die Kulissen der Hauptstadt schauen wollen.“
Lorenz Maroldt, Herausgeber des „Tagesspiegels“, verspricht: „In dieser Krimi-Satire voll feiner Anspielungen, Details und Anekdoten, erzählt mit Wiener Schmäh, meint man nahezu allen zu begegnen, die im politisch-medialen Berlin etwas zu sagen oder auch zu verschweigen haben. Schon der Prolog ist grandios … Ein herrliches Vergnügen für Kenner des Hauptstadtbetriebs – und für alle, die es werden wollen.“
Die Journalistin Tanit Koch schreibt: „Diese unterhaltsame Melange aus Berliner Boshaftigkeit und Wiener Lebensfreude schlürft sich genüsslich weg.“
Und Florian Klenk, Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung „Falter“, meint: „Wer Ainetters Krimis liest, erfährt dort exklusiv über die Unterwelt der Oberschicht.“
Der Autor
Wolfgang Ainetter war als Ministersprecher und Kommunikationschef in einem deutschen Bundesministerium der Wiener, dem die Mächtigen Deutschlands vertrauten. Davor sorgte er als Chefredakteur des österreichischen Nachrichtenmagazins „News“ und als Nachrichtenchef bei „Bild“ für Schlagzeilen.
Mit seinem Debüt „Geheimnisse, Lügen und andere Währungen“ (Haymon Verlag 2024) – unverkennbar inspiriert von seinem früheren Berufsalltag – gelang ihm ein Bestseller.
Empfohlen auf LZ
So können Sie die Berichterstattung der Leipziger Zeitung unterstützen:















Keine Kommentare bisher