18.2°СLeipzig

Fälle & Unfälle

- Anzeige -
Amtsgericht Leipzig. Foto: Martin Schöler

Klamauk für Nichts: Container-Aktivisten lassen ersten Prozessversuch platzen

Am Mittwoch musste Amtsrichterin Gabriele Schulz den Strafprozess wegen „Containerns“ gegen einen Polit-Aktivisten vorzeitig abbrechen. Die Staatsanwaltschaft legt Raoul M. (34) versuchten Diebstahl geringwertiger Sachen zur Last. Der Oberreichenbacher hatte überraschend beantragt, einen Freund als seinen Wahlverteidiger zuzulassen.

Robin P. und Verteidiger Peter Fricke vor dem Amtsgericht. Foto: Martin Schöler

Angriff auf Connewitz: Robin P. will einen Freispruch

Der schwere Landfriedensbruch am 11. Januar 2016 in Leipzig-Connewitz wird an den Leipziger Gerichten derzeit im Wochentakt verhandelt. Am Dienstag, 9. Juli 2019, begann der Prozess gegen Robin P. Der Fachlagerist zog es vor, zu den Vorwürfen zu schweigen.

Freispruch aus Mangel an Beweisen: Thomas K. (32, M.) mit seinern Verteidigern Curt-Matthias Engel (l.) und Mario Thomas. Foto: Lucas Böhme

Säure-Angriff auf Ministerwohnung: Landgericht spricht Angeklagten frei

Es sei bitter, aber nicht zu ändern, so der Richter: Aus seiner Sicht reichten die Beweise nicht aus, um den massiv Vorbestraften der Täterschaft zu überführen. Mehr als dreieinhalb Jahre nach dem Säure-Angriff auf die Wohnung des sächsischen Justizministers steht die juristische Bilanz bei null Verurteilungen und die Hintergründe bleiben unklar.

Das Gebäude des 5. Strafsenats des BGH in der Karl-Heine Straße. Foto: Lucas Böhme

Sterbehilfe: Bundesgerichtshof spricht in Leipzig wegweisendes Urteil

Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in Leipzig hat am Mittwoch zwei Ärzte freigesprochen, die ihre Patienten beim Sterben begleitet hatten. Die Sterbewilligen hatten die tödlichen Medikamentendosen selbst eingenommen. Die Staatsanwaltschaft hatte die Mediziner wegen Tötungsdelikten und unterlassener Hilfeleistung angeklagt. Sterbehelfer sprechen von einer „epochalen“ Entscheidung. In der Ärzteschaft regt sich Kritik.

Amtsgericht Leipzig. Foto: Lucas Böhme

Angriff auf Connewitz: Knappes Geständnis, keine Reue und 17 Monate auf Bewährung

Das Amtsgericht Leipzig hat zwei Rechtsradikale, die am 11. Januar 2016 am Angriff auf Connewitz beteiligt waren, zu Freiheitsstrafen von einem Jahr und fünf Monaten auf Bewährung verurteilt. Im Vorfeld hatten sich die Prozessbeteiligten auf einen Deal verständigt. Die dafür nötigen Aussagen fielen jedoch knapp aus und brachten keine neuen Erkenntnisse.

- Anzeige -
Scroll Up