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Dienstag, der 26. Mai 2020: Sachsen will große Familienfeiern und Busreisen wieder erlauben

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    Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, Kontaktverbote und Maskenpflicht bis Ende Juni zu verlängern. Ob es wirklich so kommt, entscheidet aber jedes Bundesland für sich. In Sachsen dürfte es auf die verabredete Linie hinauslaufen, jedoch sind Lockerungen in anderen Bereichen geplant. Neuigkeiten gibt‘s auch zum Schutzschirm für Kommunen und den „Identitären“ in Halle. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 26. Mai 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.

    Bund und Länder wollen die Kontaktverbote und die Maskenpflicht mindestens bis zum 29. Juni verlängern. Das berichtet unter anderem die tagesschau. Allerdings entscheidet jedes Bundesland für sich, ob diese Regeln zur Anwendung kommen. In Thüringen wurde in den vergangenen Tagen über deutliche Lockerungen spekuliert, die auch Kontaktverbote und Maskenpflicht betreffen würden.

    In Sachsen hingegen zeichnet sich ab, dass diese Maßnahmen auch weiterhin gelten sollen. Ab dem 6. Juni könnten jedoch größere Familienfeiern und Busreisen wieder möglich sein. Wichtig sei vor allem, dass nachvollziehbar ist, welche Personen an solch größeren Veranstaltungen teilgenommen haben, um im Ernstfall die Infektionswege nachvollziehen zu können. (via MDR)

    40.000 Euro für ausländische Studierende

    Halbwegs gute Nachrichten gab es heute für die sächsischen Kommunen und Student/-innen aus dem Ausland, die gerade an Leipziger Hochschulen eingeschrieben sind. Für letztere wurden im Rahmen einer Spendenaktion bislang 40.000 Euro eingesammelt, nachdem mehrere Hochschulen vor einem Monat einen entsprechenden Aufruf veröffentlicht hatten. Bisher habe es Geld für 15 Studierende gegeben; die Anträge weiterer 15 Personen sollen aktuell beraten werden.

    Zudem hat das sächsische Kabinett heute den Schutzschirm für die Kommunen beschlossen. Dieser soll einen Umfang von 750 Millionen Euro haben und ist eine Reaktion auf die Steuerverluste vieler Kommunen in der Coronakrise. Der Landtag muss noch über den Gesetzentwurf abstimmen.

    Identitäre verlassen offenbar Hausprojekt in Halle

    Was heute außerdem wichtig war: Die Aktivist/-innen der rechtsradikalen „Identitären Bewegung“ haben ihr Hausprojekt in Halle offenbar endgültig aufgegeben. Die antifaschistische Organisation „Kick them out!“ berichtete heute auf Twitter vom Auszug, der sich wohl bereits angedeutet hatte. Die „Identitären“ hatten sich vor drei Jahren niedergelassen. Seitdem gab es zahlreiche Infoveranstaltungen, Demonstrationen und Farbanschläge gegen das Hausprojekt.

    Massive Umsatzeinbrüche bei sächsischen Einzelhändlern und deutliche Zuwächse bei Supermärkten und Online-Handel

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