Gegen den Klimawandel kann eine Stadt wie Leipzig wenig ausrichten. Was sie und ihre Einwohner*innen aber machen können: sich auf die Auswirkungen vorzubereiten. Am Donnerstag, dem 11. Juni, findet der bundesweite Hitzeaktionstag statt. An diesem Tag möchte auch die Stadt Leipzig über Gesundheitsrisiken durch extreme Temperaturen informieren.

Länger anhaltende Hitzeperioden mit Tagestemperaturen von mehr als 30 Grad Celsius stellen nicht nur für den Körper eine große Belastung dar, sondern auch für die Psyche. Auf www.leipzig.de/hitzetipps wird mit der Erfrischungskarte über kühle Orte innerhalb des Stadtgebiets und über nahegelegene Trinkbrunnen informiert. Tipps gibt es unter anderem auch für Eltern mit Babys, für Senior*innen sowie für Freizeitsportler*innen.

Weil die durch den Klimawandel bedingten Hitzewellen in Deutschland weiter zunehmen, sind auch die Kommunen aufgefordert, ihre Bewohner*innen zu schützen. Der Stadtrat hatte deshalb im April 2025 den aktuellen Hitzeaktionsplan beschlossen. An der Umsetzung des Plans arbeitet die Stadt aktuell. Dazu gehört die umfassende Aufklärung.

So veröffentlichen das Gesundheitsamt und das Amt für Umweltschutz gemeinsam zum Sommerstart 2026 wieder die benannten hilfreichen Tipps zum richtigen Umgang mit Hitze auf www.leipzig.de/hitzetipps.

Am Stand des Amtes für Umweltschutz auf der Ökofete am 14. Juni, ab 12 Uhr, im Clara-Zetkin-Park wird mit der Kampagne „Hitzestress? Leipzig bleibt cool!“ zum Thema Hitzeschutz informiert. Das Umweltinformationszentrum präsentiert an seinem Stand eine vielfältige Auswahl an kostenfreien Bildungsmaterialien und Mitmachangeboten.

Kinder und Erwachsene werden unter anderem dazu eingeladen, ihr Wissen bei einem Quiz zu testen oder ihrer Kreativität beim Basteln freien Lauf zu lassen. Neben nützlichen Fakten gibt es außerdem „coole Hilfsmittel“ zu gewinnen, mit denen die heißen Tage etwas erträglicher werden.

Am 20. Juni besteht beim Bunten Mockauer Sommer die Chance, sich mit Mitarbeiter*innen des Bereiches Stadtökologie im Amt für Umweltschutz detailliert zum Hitzeaktionsplan, der Stadtklimaanalyse sowie den mobilen Trinkbrunnen auszutauschen. Einer dieser Brunnen wird am 20. Juni in Mockau stehen und vor Ort für Erfrischung sorgen.

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