Satire

·Leben·Satire

Tiefschlag der Woche (3): Anmache mit Backfischen

Letzte Woche dachte ich noch dran. Da war das kurz Thema im Stadtrat. Der "Leipziger Runde Tisch gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen" hatte im März eine Petition aufgesetzt und dem zuständigen Petitionsausschuss im Stadtrat übersandt: "Schluss mit sexistischer Werbung in Leipzig". Jawoll. Wär' ich Stadtrat, hätte ich sofort mit "Ja!" gestimmt. Oder besser mit: "Ja!!!! - Irgendwann hat man einfach die Nase voll von der öffentlichen Anmache.

·Mediathek·Karikaturen·Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Phantomschmerz

Die Welt bricht zusammen. Alles erodiert, Pestkranke schleichen um die Häuser, welche sich selbst auf einer Säule hinkend, am Abgrund gebaut, todessehnsüchtig gen Tiefe neigen. Die Zeitungen sterben! Was einst mit vier Freigaben durch die Alliierten begann, in der medialen Verteilung des Ostens seine Fortsetzung und Machterweiterung fand, geht am Stock. Springer, Burda, Bertelsmann und - lokaler Einschuss - so ein bisschen Madsack-Clan mit einem alten Mann an der Spitze bekommt nach Jahrzehnten des Gelddruckens Probleme.

·Mediathek·Karikaturen·Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Dunkeldeutschland

Überall Faschisten in Dunkeldeutschland - ich hab's doch gewusst, auch ohne neue Studie. Diese stöckelnde Gans beim Arzt, die immer so scheel schaut, wenn man die Karte nicht pronto auf den Tresen hämmert - eine klare Privatkassenrassistin! Der Kontroll-Otti in der Bimmel, wenn er den Schnippel vor der nächsten Haltestelle sehen will - ein Zeitschwein! Von diesen ganzen Orks um mich herum ganz zu schweigen. Apropos Schweigen. Das wird man ja wohl nochmal sagen dürfen: Ihr seid alle, alle Alltags-Nazis!

·Mediathek·Karikaturen·Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Netze

Oben, unten, meine, Deine. Ja wem gehört denn nun was? Wem ist das Elektron zu Diensten? Wär ja schön gewesen, wenn irgendjemand verstanden hätte, dass große Energieversorger vor allem eines wollen. Nichts abgeben vom Profit und die Altlasten dahin kippen, wo Onkel Frieder seinen Garten geplant hat. Verständlich - wenn man bedenkt, dass sie Quartalsdresche bekommen für fehlende Schlafsandumsätze im Atombereich und bei wirklich neuen Ideen der Energiegewinnung so flexibel sind, wie ein vom Himmel fallender Amboss.

·Mediathek·Karikaturen·Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Pssst

Warum da noch lange Worte machen? Ein bisschen Budenzauber, nichts gelöst, aber ein Auge schon in der Wahlurne. Das andere im Portemonnaie der Verbraucher. Danke also für die Blumen, also dieses gemeuchelte Gestrüpp, das verwelkt, noch ehe man es gesehen. Wenn es keine Intelligenzbeleidigung wär, hätte man sich fast geschmeichelt fühlen können. Bei so vielen Geschenken. Hat bloß keiner nach gerufen - außer bei der Abschaffung der Praxisgebühr. Aber das war ja eine Forderung der Linken - also pssst.

·Mediathek·Karikaturen·Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Muttiland

Es mag ja viele geben, die hassen ihren einst meist kaum anwesenden Vater. Aber wer schafft es eigentlich wirklich für eine längere Zeit die eigene Mutter wenigstens zu ignorieren? Von Hass ganz zu schweigen? Nun Männer bestimmt nicht - die Brust von ehedem bleibt ein Leben lang im Gesicht. Rund 50 Prozent hat die eingewanderte Ostpomeranze also immer fast sicher. 70 Prozent Zustimmung nennt sie immer wieder mal ihr Eigen. Bei rund 66 Prozent Ablehnung des koalitionären Dauerhalloweens. Es bleibt also konstant: der Deutsche verbindet seine "Führer" nicht mit dem Elend.

·Mediathek·Karikaturen·Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Paradox

Hey - nur so unter uns. Die haben gar kein eigenes Geld. Wirklich nicht. Der Kaiser ist nackt. 7,5 Prozent eigene Kohle - das hält nicht lang vor, wenns brennt. Auch so ein Grund, sich eigentlich jeden Morgen erstmal sein Geld zeigen zu lassen. Sofern man welches hat. Die Banken jedenfalls haben eigentlich keines. Sie tun einfach nur so. Immer wenn jemand einen Kredit will, beginnt das große Schubsen von Nullen und Einsen. Und dann heißt es - es werde Geld! Natürlich dadurch, dass man ihnen das bringen soll, wenn man zurückzahlt, was sie nie hatten. Paradox, oder? Denkt halt nur keiner drüber nach. Über die "Systemischen".

·Mediathek·Karikaturen·Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Rom II

Alle Welt steht still, wenn Dein starker Arme es will. Klingt doch hübsch. Ist halt oft kein Kopf zum Arm. Bekanntermaßen der Wortstamm von Armer. Wie nennt man so ein Stadion eigentlich in der Sozialwissenschaft? "Entladungsfläche"? Ihr armen Irren da mit Eurem beknackten Fußball. Aber ok - jeder Staat braucht ja bekanntlich Sklaven und die entsprechenden Illusionsräume. Obwohl - wenn sich soziale Fragen noch deutlicher im Stadion austragen, wird's vielleicht unbezahlbar und Ihr seid der Anfang von Veränderung?

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Scroll Up