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Polizeibericht, 25. Oktober: Motorraddiebstahl, Propangasflaschen entwendet, Dosensuppe geklaut

In der Gräfestraße wurde auf bisher unbekannte Art und Weise das gesichert abgestellte weiße Motorrad gestohlen – die Polizei sucht nach Zeugen +++ Aus einer Firma in der Druckereistraße wurden sieben Propangasflaschen entwendet +++ Am Lindenauer Markt reagierte ein Dieb recht aggressiv auf den Ladendetektiv.

Diebstahl Motorrad

Unbekannte Täter entwendeten in der Gräfestraße in der Zeit von 23.10.2017, 20:00 Uhr – 24.10.2017, 08:30 Uhr auf bisher unbekannte Art und Weise das gesichert abgestellte weiße Motorrad BMW des 53-jährigen Halters in einem Wert von ca. 16.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden.

Propangasflaschen entwendet

In der Nacht zum Dienstag suchten Unbekannte eine Firma in der Druckereistraße heim. Sie schnitten den Zaun auf, gelangten so in das Grundstück und entwendeten sieben Flaschen mit Propangas, die in einem extra Verschlag eingeschlossen waren. Die Tür des Verschlages öffneten sie zuvor gewaltsam. Der Schaden liegt im mittleren dreistelligen Bereich.

Dosensuppe geklaut, Detektiv verletzt

Ein Ladendetektiv am Lindenauer Markt wurde gestern um die Mittagszeit auf zwei vermeintliche Kunden aufmerksam, als ein Mann seiner Begleiterin eine Dosensuppe zuwarf. Diese verschwand sogleich in der Jackeninnentasche der Frau. Beide bezahlten dann an der Kasse zwei Brötchen und zwei Flaschen Bier – die Dose „vergaßen“ sie. Nach Passieren der Kassenzone sprach der Detektiv (46) beide daraufhin an. Sofort wurde der Dieb aggressiv und verpasste dem Mitarbeiter zwei schmerzhafte „Kopfnüsse“, so dass der 46-Jährige leicht verletzt wurde. Danach rannte das Diebespaar in Richtung Ausgang. Noch im Einkaufsmarkt warf der Mann eine der Bierflaschen gegen den Detektiv, verfehlte ihn zum Glück. Anschließend flüchteten beide. Das Verkaufspersonal rief die Polizei. Die Beamten sichteten die Videoaufzeichnungen und hatten somit die Personenbeschreibung von Mann und Frau. Am Nachmittag bestreiften diese Polizisten den Lindenauer Markt und erkannten an der Straßenbahnhaltestelle die Ladendiebe. Die Beamten führten daraufhin eine Personenkontrolle durch. Der zum Ort gerufene Ladendetektiv konnte beide zweifelsfrei als Täter wiedererkennen. Aufgrund ihrer vorgelegten Personaldokumente handelte es um eine 37-Jährige Frau und einen 31-jährigen Mann. Beide haben sich wegen räuberischen Diebstahls zu verantworten.

Alarm im Keller

Wie kann ich meinen Keller und mein Eigentum darin schützen; besonders, wenn es sich um wertvolle und wichtige Gegenstände wie Fahrräder handelt? Das hatten sich Mieter in einem Mehrfamilienhaus in der Mockauer Straße gefragt. Dann hatten sie ein Überwachungssystem installiert, welches bei Einbruch einen Alarm auf das Smartphone sendet. Nachdem am Dienstagmittag so eine Alarmmeldung erschien, eilte die Mieterin in den Keller. Sie sah, dass die Tür der Kellerbox aufgebrochen war. Das Fahrrad ihres Freundes fehlte. Sie bekam noch mit, dass die Durchgangstür zum Kellergang des Nachbarhauses zufiel. Sie rannte dorthin und sah im Keller des anderen Hauses einen Unbekannten, der das Fahrrad wegschob. Sie schrie ihn an, er solle das Rad loslassen, was er auch tat. Dann flüchtete der Unbekannte durch das Treppenhaus in unbekannte Richtung. Sie schloss das Rad wieder ein und rief die Polizei. Die ermittelt nun wegen Einbruchdiebstahl.

Auseinandersetzung mit Pfefferspray

Polizeibeamte stellten während eines anderen Einsatzes gestern Abend zwei Männer auf der Wigandstraße fest, von denen einer dem anderen gerade Pfefferspray ins Gesicht sprühen wollte. Zuvor hatten beide wohl eine verbale Auseinandersetzung, in deren Folge der eine sein Pfefferspray zog. Er richtete dies auch gegen die Beamten, die den Mann daraufhin sofort festnahmen und das Sprühgerät sicherstellten. Bei der anschließenden Durchsuchung der Sachen des, wie sich herausstellte, polizeibekannten 24-Jährigen, fanden die Polizisten Betäubungsmittel (Cannabis). Da er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen heftig wehrte, wurde ihm eine Handfessel angelegt. Der andere Mann, ein 31-Jähriger, gab an, dass ihn sein Kontrahent mit Worten bedroht hatte und sogleich das Pfefferspray gegen ihn einsetzen wollte. Er wurde nach der Befragung entlassen. Während der Fahndungsüberprüfung über Funk beleidigte der 24-Jährige die Gesetzeshüter massiv und zeigte sich erneut aggressiv. Im Funkstreifenwagen schlug er mit seinem Kopf gegen den Sitz und versuchte zu spucken, was unterbunden werden konnte. Nach den Überprüfungsmaßnahmen wurde ihm die Handfessel wieder abgenommen und ein freiwilliger Atemalkohol- sowie Drugwipetest folgten. Der Vortest mit dem Alkomat ergab einen Wert von 2,10 Promille; der Drogentest verlief negativ. Gegen den Leipziger wird wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Seilschlösser bieten wenig Sicherheit

Dass Seilschlösser wenig Sicherheit gegen Diebstahl bieten, wissen offenbar die wenigsten Radler. Diese Erfahrung machte am Dienstagmittag ein 75-Jähriger in Borna, als er sein neues E-Bike an einem Einkaufsmarkt abstellte und mit dem besagten Seilschloss sicherte. Als er mit den Einkäufen bepackt den Markt verließ, war das Rad nicht mehr am Abstellort. Das Rad hatte einen vierstelligen Wert.

Zu bemerken ist, dass es nicht mal besonderer Technik bedarf, diese Schlösser zu knacken. Schon mit leichtem Werkzeug, lassen sie sich durchtrennen.

Informationen zur Sicherung gibt es hier: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/diebstahl-von-zweiraedern/sicherung-von-zweiraedern/

Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

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