Rollstuhlfahrer ausgeraubt – Zeugen gesucht
Ort: Leipzig (Grünau), Stuttgarter Allee, Zeit: 27.03.2026, gegen 15:00 Uhr
Ein 70-jähriger Mann wurde am Freitagnachmittag in Grünau ausgeraubt. Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen. Der Rollstuhlfahrer war auf dem Heimweg und wurde von zwei unbekannten Männern angesprochen. Diese verfolgten ihn bis an seine Wohnanschrift in der Stuttgarter Allee und gingen mit ihm in den Fahrstuhl.
Hier wurde der Mann von einem der unbekannten Täter körperlich angegriffen und mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht. Dabei entwendeten die Täter das Portemonnaie und konnten unerkannt flüchten. Die Höhe des Stehlschadens ist derzeit noch nicht bezifferbar. Der 70-Jährige wurde dabei nicht verletzt.
Einer der unbekannten Täter kann wie folgt beschrieben werden:
- circa 1,60 Meter groß
- zwischen 15 und 25 Jahre alt
- schwarze Haare
- sehr schlank
- Kleidung: dunkler Trainingsanzug
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes aufgenommen.
Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.
Dooring Unfall in Borna
Ort: Borna, Roßmarktsche Straße / Grabenstraße, Zeit: 29.03.2026, 18:15 Uhr
Ein 50-jähriger Radfahrer wurde am Sonntagabend durch eine unachtsam geöffnete Autotür schwer verletzt, woraufhin er in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Die Fahrerin (18, deutsch) eines Fiat 500 fuhr die Roßmarktsche Straße in Borna in westliche, stadteinwärtige Richtung und hielt auf Höhe der Grabengasse an. Dort öffnete sie die Fahrertür, wobei sie den in gleiche Richtung fahrenden Radfahrer (50) übersah, welcher gegen die geöffnete Tür fuhr und stürzte. Eine Rettungsdienstbesatzung brachten den verletzten Radfahrer in ein Krankenhaus. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zum Unfall und wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die Autofahrerin aufgenommen.
Dooring – eine vermeidbare Gefahr für Radfahrende
Dooring bezeichnet Unfälle, die entstehen, wenn Autotüren plötzlich und unachtsam geöffnet werden – oft direkt in die Fahrbahn von Radfahrern. Diese haben dann meist keine Chance, rechtzeitig zu bremsen oder auszuweichen. Die Folgen sind häufig schwere Verletzungen.
Die einfachste und zugleich wirkungsvollste Maßnahme zur Vermeidung solcher Unfälle ist die Sensibilisierung von Autofahrenden. Ein kurzer Schulterblick vor dem Öffnen der Tür reicht oft aus, um herannahende Radfahrer rechtzeitig zu erkennen. Wichtig ist dabei auch, dass Fahrerinnen und Fahrer ihre Mitfahrenden aktiv darauf hinweisen, ebenfalls vorsichtig zu sein.
Der „Holländische Griff“ hilft dabei
Diese einfache Technik sorgt dafür, dass man den Schulterblick automatisch mitmacht:
Statt die Tür mit der linken Hand zu öffnen (wenn man auf der Fahrerseite sitzt), benutzt man die rechte Hand. Dadurch dreht sich der Oberkörper zur Seite, der Blick fällt automatisch in den Außenspiegel und über die Schulter – und Radfahrer werden besser wahrgenommen.
Zusätzlich gilt: Ein Blick in den Rückspiegel ist unerlässlich, um auch schnelle Radfahrer zu erkennen, die sich möglicherweise noch hinter dem Fahrzeug befinden.






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