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EXA IceFighters Leipzig – Pleite im Derby

Nein, es war nicht der Tag unserer EXA IceFighters. Dabei war alles angerichtet für einen perfekten Derbyabend, den ersten der Geschichte im Kohlrabizirkus. Seit Wochen ausverkauft, mit Spannung erwartet, angeheizt durch beide Fanlager und Differenzen zwischen beiden Organisationen im Vorfeld, versprach das Derby an die „guten alten Zeiten“ anzuknüpfen. Doch speziell im ersten Drittel war davon nicht viel zu sehen. Beide Mannschaften neutralisierten sich zumeist. Dabei wirkten unsere Mannen ungewohnt nervös.

„Da kam kein Pass an, wir haben zu lange gebraucht, um umzuschalten und uns gegenseitig im Weg gestanden – das war gar nichts“ befand Coach Sven Gerike auf der abschließenden Pressekonferenz. In den ersten beiden Powerplaysituationen nach 6 und nach 10 Minute passierte so gut wie nichts. In der 19. Minute ließen wir dann zu viel Platz und waren nicht nah genug am Gegner. Und Jannik Striepeke nutzte das eiskalt aus. So ging es mit 0 – 1 in die erste Pause.

Im zweiten Drittel stiegen dann das Tempo und die Intensität. Gleich in der 25. Minute gab es aber erst einmal die nächste kalte Dusche. Max Schaludek erhöhte auf 2 – 0 für die Gäste. Danach, auch bedingt durch viele Strafen auf beiden Seiten, blieb das Spiel zerfahren und unrhythmisch. Dabei war es bezeichnend, dass wir in Unterzahl bessere Chancen hatten ein Tor zu erzielen, als bei 5 gegen 5 bis dahin.

Dimitri Komnik fasste sich ein Herz und setzte sich sehenswert durch. Leider fehlte der passende Abschluss. Auch 3 gegen 5 überstanden unsere Eiskämpfer und damit ging gefühlt auch ein Ruck durch die Mannschaft. Die ganz große Erleichterung ließ aber bis zur 39. Minute auf sich warten. Michal Velecky erzielte im Powerplay endlich das erste Tor für die IceFighters an diesem Abend. Mit 1 – 2 und gestiegener Hoffnung ging es in die zweite Pause.

Für den ersten Aufreger im Schlussabschnitt sorgten die Gäste mit einer Riesenchance, die Keke Roßberg aber entschärfen konnte. Für Stimmung sorgte dann eine Boxeinlage zwischen Leon Lilik und Jannik Striepeke. Danach hatte unsere Mannschaft das Zepter wieder in der Hand. Allerdings ohne dabei wirklich durchschlagskräftig genug zu sein. „Bei 5 gegen 5 war das heute absolut zu wenig. Da muss mehr kommen“, zeigte sich Gerike unzufrieden.

Trotzdem gelang in der 49. Minute der verdiente Ausgleich. Nach aus gesprochener Strafe gegen Halle nahmen die Hausherren eine Auszeit, um der Topreihe noch eine Verschnaufpause zu gönnen. Und das klappte perfekt. Michal Velecky traf zum zweiten Mal und erneut in Überzahl. Jetzt war die Stimmung endlich sehr gut und der Zirkus bebte.

„In dieser Phase müssen wir dann das dritte Tor nachlegen. Aber das ist uns nicht gelungen“ sagte der enttäuschte Coach. Eine Strafe gegen Marvin Miethke nahm ein wenig den Schwung weg. Das Penaltykilling war aber wieder stark und blieb an diesem Abend fehlerfrei. Ganz im Gegensatz zur 58. Minute. Hier sorgte erneut eine Unachtsamkeit für die Entscheidung zu gunsten der Gäste.

Jannik Striepeke war es, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend für Stimmung im Gästeblock sorgte. Natürlich versuchte unser Coach noch einmal alles und nahm den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Leider ohne Erfolg. Halle traf durch Nathan Robinson ins leere Tor und gewann das Derby am Ende mit 4 – 2. Für unser Team heißt es jetzt volle Konzentration und gute Vorbereitung für das nächste Wochenende.

Niemand geringeres als das Führungsduo der Liga wartet auf das junge Team. Am Freitag sind die Tilburg Trappers und am Sonntag daheim die Hannover Scorpions die nächsten schweren Aufgaben.

Eine Muntermacher-LZ Nr. 61 für aufmerksame Zeitgenossen

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Wolfram Günther lädt eine Delegation der Bauern schon mal ins Umweltministerium ein
Nicht allen sächsischen Kühen geht es so gut und sie kommen - wie diese hier - auch mal ins Grüne. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserAm Freitag, 17. Februar, brachen auch sächsische Bauern mit ihren Traktoren zur Sternfahrt nach Berlin auf. Um sie zu verabschieden, hatte der sächsische Staatsministers für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft Wolfram Günther zwar keinen Termin mehr frei. Aber sein Grußwort verlas dafür Dr. Gerd Lippold, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft. Und das hat es in sich. Denn im Umgang der Staatsregierung mit den Bauern wird sich jetzt etwas ändern.