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Ich will die Wahrheit: Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU), der Staat und wir

Von Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus
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    Mit der hochkarätig besetzten Diskussionsveranstaltung „Ich will die Wahrheit: Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU), der Staat und wir“ setzen die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus (BAG K+R) und die Ev. Akademie zu Berlin ihre Begleitung der parlamentarischen Aufklärungsbemühungen im NSU-Komplex am 26. Mai 2016 in Leipzig fort.

    Im „Zentrum Kirche und Rechtsextremismus“ diskutieren anlässlich des 100. Katholikentages u.a. Dorothea Marx (MdL/SPD, Vors. des NSU-Untersuchungsausschusses im Thüringer Landtag), Lars Rower (MdL/CDU, Vors. des NSU-Untersuchungsausschusses im Sächsischen Landtag), Kerstin Köditz (MdL/Linke, stellv. Vors. des NSU-Untersuchungsausschusses im Sächsischen Landtag) und Dirk Laabs (Journalist) über die aktuellen Erkenntnisse der Untersuchungsausschüsse in Thüringen und Sachsen und die Rolle von V-Leuten im Netzwerk der NSU-Unterstützer_innen.

    „Mit der Lesung und Podiumsdiskussion will die BAG K+R auch eine Diskussion über die Konsequenzen aus dem NSU-Komplex für den aktuellen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Umgang mit neonazistischen Terrorstrukturen in Sachsen und Thüringen anstoßen“, betont Dr. Christian Staffa, Studienleiter Demokratische Kultur und Kirche der Evangelischen Akademie zu Berlin und Sprecher der BAG K+R. „Viele Menschen, die sich in Chemnitz, Zwickau und Dresden für Flüchtlinge engagieren, sind damit konfrontiert, dass die rassistischen Mobilisierungen von Neonazis organisiert und unterstützt werden, die schon im NSU-Netzwerk aktiv waren“, so Staffa weiter. Deshalb sei es der BAG K+R ein besonderes Anliegen, mit der Diskussionsveranstaltung in Leipzig die Kontinuitätslinien zwischen aktuellen rassistischen Gewalttaten und dem NSU-Komplex aufzuzeigen. Die Lesung und Podiumsdiskussion werden von renommierten Organisationen wie der Amadeu Antonio Stiftung, der Evangelischen Akademie zu Berlin, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend und dem Bildungswerk Weiterdenken mit veranstaltet.

    Das Zentrum Kirche und Rechtextremismus findet am 26. – 28. Mai jeweils mit Abendveranstaltungen statt:

    Donnerstag, 26. 05. 2016, 19:00-21:00 Uhr:
    „Ich will die Wahrheit.“ Der Nationalsozialistische Untergrund, der Staat und Wir“
    Lesung „Heimatschutz“  mit Dirk Laabs, Journalist, Hamburg
    Podiumsdiskussion mit: Dirk Laabs; Dorothea Marx (SPD), Vors. NSU-Untersuchungsausschuss (NSU-UA) im Thüringer Landtag; Lars Rohwer (CDU), Vors. NSU-UA im Sächsischen Landtag; Kerstin Köditz (LINKE), stellv. Vors. NSU-UA Sachsen

    Moderation:  Heike Kleffner, Journalistin, Berlin

    Freitag, 27.05.2016; 19:30-21:00 Uhr:
    Werkstattabend „Christliche Verantwortung angesichts rassistischer Orientierungen und Montagsdemos“
    Impulsvortrag: Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, Kath. Hochschule für Sozialwesen, Berlin
    Diskussion mit: Christine Hoffmann, Generalsekr. pax christi Deutschland; Grit Hanneforth, BuVerb. Mobile Beratung; Thomas Borst, Evangelisch-Reformierte Kirche zu Leipzig; Dr. Christian Staffa, Ev. Akademie zu Berlin;

    Moderation: Lisi Maier, Vors. Bund der Deutschen Katholischen Jugend

    Samstag, 28.05.2016, 19:00-21:30 Uhr: Theateraufführung mit Diskussion „Sachsen – rechts unten“
    Asylmonologe: Bühne für Menschenrechte e.V., Berlin
    Diskussion mit:  Dr. Petra Schickert, Kulturbüro Sachsen, Susanne Löhne, Initiativkreis Menschenwürdig, Leipzig; Neamat Kanaan, AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
    Moderation: Pfarrer i.R. Dr. Christian Wolff

    Veranstaltungsort jeweils: Evangelisch Reformierte Kirche, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig (Tram: Goerdelerring, Linien: 1, 3, 4, 7, 9, 12, 14, 15)

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