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Predigerin der Meisterklasse spricht in evangelischem Gottesdienst über Zweifel

Kathrin Oxen hält die siebte „Leipziger Kanzelrede“ zum Thema „Hoffnung und Anfechtung“

Die evangelisch-lutherische Michaelis-Friedens-Kirchgemeinde erwartet am 18. Juni um 10 Uhr zum Gottesdienst in der Michaeliskirche die Wittenberger Theologin Kathrin Oxen. Sie ist die siebte prominente Rednerin, die der Einladung zur diesjährigen Vortragsreihe unter dem Motto „Die Reformation geht weiter!“ folgt. Oxen spricht zum Thema „Zwischen Hoffnung und Anfechtung“ mit Bezug zu einem biblischen Text und einem Lutherzitat. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit zur offenen Diskussion.

„Ich schätze die Kreativität und die ansprechende Rhetorik von Frau Oxen“, so Dr. Ralf Günther, Pfarrer der Kirchgemeinde. „Außerdem hat es das Thema in sich. Glaubenskrisen lassen sich nicht mit einem Achselzucken oder allgemeinen Wahrheiten wegwischen, nicht in der Kirche und nicht im Leben eines Einzelnen. Die Frage nach dem Warum ist eine tiefe Frage des Glaubens und sucht nach Antwort. Diese Suche kann bedrohlich und schwer sein, setzt aber oft auch Kräfte zur inneren Erneuerung frei.“

Oxen leitet seit 2012 das Zentrum für evangelische Predigtkultur in Wittenberg. Es ist eines der vier Reformzentren der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). 2008 bis 2010 absolvierte sie die „Meisterklasse Predigt“ im Atelier Sprache e.V. in Braunschweig und erhielt 2009 den Predigtpreis des Verlags für die Deutsche Wirtschaft. Von 2004 bis 2012 war sie als Pastorin für die evangelisch-reformierte Kirche in Mecklenburg tätig.

Die Kirchgemeinde rechnet mit einer breiten Beteiligung aus ganz Leipzig. Bis Oktober werden jeden Monat weitere Redner erwartet, unter ihnen Heiner Geißler und Heinrich Bedford-Strohm. Zur nächsten Kanzelrede in der Michaeliskirche am 30.07.2017 spricht Peter Hahne zum Thema „Der Wahrheit dienen“.

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Freizeitaktivitäten in Coronazeiten: 15 Kilometer Umkreis laut OVG Bautzen
Das alles bestimmende Thema der letzten Wochen - als Graffiti in Leipzig verewigt. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

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