Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Rettungskräfte und Feuerwehren bleiben vor Ort im Landkreis

Notrufe aus dem Landkreis gehen in Leipzig ein

Punkt 5:14 Uhr am 30.08.2017 traf der erste Notruf aus dem Landkreis Leipzig bei der Integrierten Regionalleitstelle (IRLS) Leipzig ein. Im Beisein von Landrat Henry Graichen, dem Leitenden Branddirektor der Stadt Leipzig, Peter Heitmann, dem Leiter der IRLS Leipzig Brandrat Sebastian Misch und Kreisbrandmeister Nils Adam wurde ein Notruf aus der Stadt Groitzsch angenommen das dringend benötigte Einsatzfahrzeug alarmiert.

Nachdem auch die Testanrufe aus Zwenkau Wurzen, Grimma und Geithain problemlos verliefen, konnte Peter Heitmann um 5:38 Uhr den erfolgreichen Vollzug der Integration der Leitstelle Grimma in die IRLS Leipzig bekanntgeben. Damit ist die technische Übergabe vollzogen und die Rettungsleitstelle in Grimma, die 21 Jahre lang die erste Anlaufstelle für Notrufe im Landkreis war, kann abgeschaltet werden. Landrat Henry Graichen bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit während der intensiven Vorbereitungen und wünschte weiterhin viel Erfolg.

Für die Hilfesuchenden wird diese technische Umschaltung nicht zu spüren sein. Die 112 ist nach wie vor die zentrale Notrufnummer, um Brände oder lebensbedrohlicher Situationen zu melden. Auch an den Standorten der 14 Rettungswachen im Landkreis Leipzig, an denen die Rettungstransportwagen, Notarzteinsatzfahrzeuge und Krankentransportwagen stationiert sind und ausrücken ändert sich nichts. Lediglich die Vorwahl zur Anmeldung von Krankentransporten wird an Leipzig angepasst und lautet künftig 0341 19222.

Rettungswachen und Feuerwehren im Landkreis Leipzig

Die Rettungswagen, Notärzte und Krankentransportwagen rücken weiterhin von den Rettungswachen in Wurzen, Machern, Grimma, Naunhof, Colditz, Geithain, Frohburg, Bad Lausick, Borna, Eula, Groitzsch, Markranstädt, Zwenkau und Wachau zu ihren Einsätzen aus. Diese   flächendeckende Stationierung ist notwendig, um die kurzen Hilfsfristen einzuhalten.

Auch die Feuerwehren der Städte und Gemeinden bleiben an ihren bekannten Standorten. Auch der Rettungszweckverband wird wie bisher seine Aufgaben weiter von Grimma aus erledigen, da die Leitstelle ein Bruchteil seiner Gesamtaufgaben war.

In Kürze

Notruf 112 für die Meldung von Bränden oder lebensbedrohlicher Situationen

Anmeldungen der Krankentransporte: 0341 19222

Rettungswachen: Wurzen, Machern, Grimma, Naunhof, Colditz, Geithain, Frohburg, Bad Lausick, Borna, Eula, Groitzsch, Makranstädt, Zwenkau und Wachau

Feuerwehren: Städte und Gemeinden

Hintergrund: Intensive Vorarbeiten: Seit 2002 wurde über ein neues Leitstellennetz in Sachsen diskutiert. In 2006 wurde die gesetzliche Grundlage für die gemeinsame Rettungsleitstelle für die Stadt Leipzig und die Landkreise Nordsachsen und Leipzig geschaffen. Nach der Fertigstellung des Neubaus in der Leipziger Gerhard-Ellrodt-Straße startete die Integrierte Rettungsleitstelle (IRLS) im Januar 2016 zunächst für die Stadt Leipzig. Im Juni 2016 wurde die Delitzscher Leitstelle integriert. Da die Leitstelle in Grimma auch die Region Döbeln betreute, musste die Übergabe der Region Döbeln zur IRLS Chemnitz (Landkreis Mittelsachsen) organisiert werden. Dieser Schritt konnte am 29.08.2017 erfolgreich abgeschlossen werden.

Menschen und Computer lernen… Seit September 2016 wurde die Überleitung der Leitstelle Grimma nach Leipzig und nach Chemnitz intensiv vorbereitet. Das Personal der IRLS Leipzig und Chemnitz war zu den Besonderheiten der neuen Versorgungsgebiete zu schulen, Abstimmungen mit Feuerwehren und Rettungsdiensten zu treffen und die technischen Voraussetzungen für eine sichere Alarmierung und Kommunikation aller an der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr Beteiligten zu schaffen. Dazu wurden u.a. auch  tausende von Datensätzen in die Computer eingespeist. Von den Alarmierungsadressen der rund 3.600 Feuerwehrkameraden, Kontaktdaten der Bürgermeister und Straßenmeistereien, über die Organisationsstrukturen bis hin zu den Plänen von rund 300 Brandmeldeanlagen und einiges anderes ist nun im System der IRLS gespeichert und kann im Notfall schnell abgerufen werden.

Einsätze 2016: Über die Rettungsleitstelle Grimma waren 2016 63.128 rettungsdienstliche Einsätze im Landkreis Leipzig zu managen. Darunter waren 31.095 Einsätze der Notfallrettung mit Rettungswagen, 13.224 Einsätze der Notfallrettung mit Notarztwagen und 18.809 Einsätze im Krankentransport. Die Hilfsfristen in der Notfallrettung (Rettungswagen/Notarztfahrzeuge) konnte 2016 in 90,9 % eingehalten werden.

Hinzu kamen 1.731 Einsätze der Feuerwehren zu Bränden, technischen Hilfeleistungen, sonstigen Schadensereignissen und Übungen im Landkreis Leipzig.

In der Integrierten Regionalleitstelle Leipzig, die bis heute die Stadt Leipzig und den Landkreis Nordsachsen betreute, wurden bislang jährlich etwa 270.000 Einsätze eingeleitet.

In eigener Sache: Abo-Sommerauktion & Spendenaktion „Zahl doch, was Du willst“

MelderNotruf
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Informations- und Annahmestellen der Finanzämter wieder geöffnet
Mehr Platz fürs Fahrrad – Demo zum Europäischen Tag des Fahrrades
Zum Weltkindertag: Kinderrechte in Leipzig konsequent umsetzen!
Fahrplanabweichungen vom 4., am 12. und am 14. Juni 2020 im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn
100-Tage Countdown zum 1. bundesweiten Warntag läuft an
Einladung zur digitalen Bürgersprechstunde am 4. Juni 2020
Polizeibericht 2. Juni: Brandstiftung, Pkw gegen Moped, Raub nach Glücksspielgewinn
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Freiheit und Freisein: Ein Gespräch zwischen Thomas Rühmann und Konstanze Caysa, Teil 1
Schauspieler und Musiker Thomas Rühmann im langen Interview über Freiheit, Freisein und Selbstbestimmung. Foto: Theater am Rand / Rudolf K. Wernicke

Foto: Theater am Rand / Rudolf K. Wernicke

Für alle LeserDer Leipziger TV- und Theaterschauspieler und Musiker Thomas Rühmann sagt, er habe sich überreden lassen. Von Konstanze Caysa, Philosophin und auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, was eigentlich Freiheit ist. Kein leichtes Thema und wie zufällig gerät das Gespräch der beiden auch noch in die „Corona-Zeit“, in die Monate begrenzter Freiheiten hinein. In Teil 1 beginnt es mit einem vorsichtigen Herantasten an den Begriff und Leipziger Interpretationen von „Freiheit“ seit 1989.
Probstheidaer Baustellen-Report: Traum von der 3. Liga stellt den 1. FC Lok vor neue bauliche Herausforderungen
Die Sanierungsarbeiten für die geschichtsträchtige Tribüne im Bruno-Plache-Stadion haben gerade begonnen. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 79, seit 29. Mai im HandelIm Jahr 2015 ist das Bruno-Plache-Stadion in Leipzig-Probstheida ein Abziehbild der 1980er Jahre. An der Westseite des Geländes stand mehr ein metallener Flickenteppich als ein Zaun, von der Tribünenwand fiel der Putz, die Mannschaften trainierten im Winter auf dem Hartplatz, in der Halle war der Bodenbelag schon fünfmal abgespielt, und laut Sächsischer Versammlungsstättenordnung war das Stadion nur noch für 4.999 Zuschauer zugelassen.
Grüne beantragen ein bisschen mehr Transparenz für die Fachausschüsse des Leipziger Stadtrates
Treppenhaus im Neuen Rathaus. Foto: Ralf

Foto: Ralf

Für alle LeserMühsam nährt sich ja das Eichhörnchen. Eigentlich wissen alle, dass eine transparente Politik auch bei den Bürgern Vertrauen schafft. Und trotzdem verschwindet nicht nur der größte Teil der Verwaltungsarbeit hinter dicken Mauern, verschlossenen Türen und in abgeschotteten Gremien. Auch ein Großteil der Stadtratsarbeit findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das ist nur zum Teil begründbar, stellt die Grünen-Fraktion jetzt in einem Antrag fest.
Sächsische Bildungsempfehlungen erzählen noch immer von Benachteiligung nach Wohnort und Herkunft
Wohin mit dem Knaben? Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAn Schulen, die wirklich die Bildung und die Förderung von Kindern zum Ziel hätten, gäbe es keine Bildungsempfehlungen. Jedenfalls nicht solche wie in Sachsen, wo auch die Entschärfung der alten Sortierregeln nicht wirklich etwas am System der Auslese geändert haben. Auch wenn das Kultusministerium am 10. März stolz meldete: „Von rund 31.400 Grundschülern der 4. Klassen an öffentlichen Schulen haben 48 Prozent (14.959 Schüler) in diesem Jahr eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium und 51 Prozent (16.147 Schüler) für die Oberschule erhalten.“
Das Fördernäpfchen für Sportstätten in Sachsens Kommunen war schon am 1. Januar leer und eine Ballsporthalle sorgt für Erstaunen
Alte Messe: Viel Platz für eine Ballsporthalle? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWarum wird die geplante Schwimmhalle auf dem Otto-Runki-Platz vom Freistaat nicht gefördert? Der Aufschrei war ja groß in Leipzig, als die Ablehnung des Förderantrags bekannt wurde. Und im Landtag hat der Abgeordnete der Linksfraktion Franz Sodann extra nachgefragt, woran das liegt. „Der Freistaat lehnt eine Bezuschussung durch Landesmittel, die in Höhe von 6,255 Mio. € beantragt wurden, ebenso ab, wie eine Förderung aller weiterer von der Stadt Leipzig geplanter kommunaler Sportbauten“, stellte er fest.
Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #32
Nachwachsender Rohstoff - Holz. Foto: Gernot Borriss

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEs scheint eine kleine Ironie der großen Geschichte zu sein, dass ausgerechnet während der Präsidentschaft von Donald-The-Ol'-King-Coal-Trump der Kohleverbrauch der USA unter den der erneuerbaren Energien gefallen ist. Zum ersten Mal seit 135 Jahren. Der Blick auf die Verbrauchsstatistik zeigt die Wachablösung in Form von zwei Graphen – und beschreibt dabei einen fast schon romantischen Moment.
Herrlichstes Kopftheater: Zum 300. gibt es die Münchhausen-Geschichten mit den phantasievollen Zeichnungen von Thomas M. Müller
Gottfried August Bürger: Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDieses Geburtstagsfest fiel gründlich ins Wasser, oder besser: dem Corona-Ausnahmezustand zum Opfer. Am 11. Mai hätte Bodenwerder so gern den 300. Geburtstag seines berühmtesten Einwohners gefeiert. Aber die Feier musste ausfallen. Vielleicht wird sie im Herbst noch nachgeholt. Dafür hat sich der Leipziger Verleger Michael Faber einen großen Wunsch erfüllt: Er hat die Geschichten des Lügenbarons von Thomas M. Müller illustrieren lassen.
„Reiß‘ dich zusammen und suche dir Hilfe!“ – Kampf gegen Essstörungen, für Melanie Apitzsch der härteste Langstreckenlauf
Melanie Apitzsch: „Es ist kein Schritt zurück, sondern ich nehme nur Anlauf.“ Foto: Daniel Halangk

Foto: Daniel Halangk

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 79, seit 29. Mai im HandelAuf den Tag genau vor fünf Jahren erschien mit der 1. Ausgabe der LEIPZIGER ZEITUNG (LZ) auch meine erste große Sportgeschichte. Es war die Geschichte der Leistungssportlerin Melanie Apitzsch, die zuvor als großes Leipziger Talent auf den langen Laufstrecken und über 3.000 Meter Hindernis galt. Doch der härteste Wettkampf fand für sie nicht auf der Rundbahn statt, sondern es war der Kampf mit sich selbst, der Kampf gegen Essstörungen.
Auch Leipziger Wasserwerke schaffen ihr Jahresziel und ärgern sich trotzdem über sparsame Leipziger
Klärwerk im Rosental. Foto: KWL

Foto: KWL

Für alle LeserAuch die Kommunalen Wasserwerke Leipzig haben das Geschäftsjahr 2019 mit einem deutlichen Plus abgeschlossen. Auch wenn die Wasserwerker damit hadern, dass die Leipziger immer noch so wenig Wasser pro Kopf verbrauchen. Obwohl dieses Hadern überhaupt keinen Grund hat, denn auch das ziemlich wasserarme Jahr 2019 hat gezeigt, dass auch die Wasserwerke Leipzig die Wasserbereitstellung nicht einfach mal so aus der Hüfte erhöhen können.
Sächsische Arbeitsagentur versucht, Folgen der Umstellung auf E-Auto-Bau zu modellieren
Pkw-Produktion in Deutschland und weltweit. Grafik: Arbeitsagentur Sachsen / IAB

Grafik: Arbeitsagentur Sachsen / IAB

Für alle LeserEin paar Klicks genügen, und man ist mitten in den sächsischen Debatten um eine Krisenindustrie, die gerade die größte Transformation ihrer Geschichte vor sich hat: die Automobilindustrie. Im Januar und Februar diskutierten Wirtschaftskammern und Politiker heftig darüber, wie man den Strukturwandel im Automobilbau auffangen könnte. Da war von irgendwelchen Corona-Einschränkungen noch gar keine Rede. Die Autobauer sind nicht erst mit dem Export-Einbruch durch Corona in schweres Fahrwasser geraten.
Stadtwerke Leipzig haben 2019 ihr Ergebnis überraschend stark auf 67 Milionen Euro gesteigert
Das Kraftwerk der Stadtwerke Leipzig an der Eutritzscher Straße. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSo optimistisch klang ein Geschäftsbericht der Stadtwerke Leipzig seit Jahren nicht mehr. Nirgendwo war die Bremserpolitik einer von Fossilkonzernen getriebenen Bundes-Anti-Klimapolitik stärker zu spüren als in den Stadtwerken der Bundesrepublik. Viele hatten sich darauf verlassen, dass auch die Merkel-Regierungen die von Rot/Grün eingeleitete Energiewende fortsetzen würde, hatten sogar extra noch eigene Gaskraftwerke gebaut. Auch die Leipziger Stadtwerke wurden von dieser Politik für Kohlekonzerne ausgebremst.
Hot Club d’Allemagne legt nach zehn Jahren eine neue CD vor: Hot Club d’Allemagne
Hot Club d'Allemagne: Hot Club d'Allemagne. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDanach haben sich auch viele gesehnt im Corona-Shutdown: Einfach mal wieder abends in einer Bar sitzen dürfen, Gläschen oder Tässchen auf dem Tisch, entspannt zurückgelehnt und der Musik lauschen, die vier ambitionierte Herren im gedimmten Scheinwerferlicht machen – locker, zuweilen überschwänglich, herrlich beswingt und dennoch so, als würden sie so nebenbei ein paar fröhliche Lebensgeschichten erzählen. Das kann man jetzt tatsächlich haben – sogar daheim, abends, wenn man den Tag von sich abfließen lassen möchte.
QualityLand 1.1: Der erste Teil des Erfolgsromans von Marc-Uwe Kling als mitreißende Graphic Novel
Marc-Uwe Kling, Zachary Tallent: QualityLand, Band 1.1. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist eigentlich das Jahr von Marc-Uwe Kling. Aber dann kam Corona. Als die Verfilmung seiner „Känguru-Chroniken“ ins Kino kommen sollte, schlossen die Kinos. Und nicht nur die Känguru-Chroniken machen Furore (und finden auch trotz Corona zu Zuschauern und Lesern), sondern auch sein 2017 veröffentlichter Roman „QualityLand“, für den Kling just 2020 den Folgeband angekündigt hat. Wer „QualityLand“ noch nicht kennt, dem hilft jetzt der erste Comic dazu auf die Sprünge.
These #19: Der „aktivierende Sozialstaat“ grenzt insbesondere benachteiligte Menschen aus.
Kalender-These #19 – Juni 2020. Foto: MJA Leipzig e.V.

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserDamit gerade junge Menschen nicht am Verwaltungsdruck zerbrechen, brauchen sie Sicherheit und Förderung – um Selbsthilfepotenziale entdecken und nutzen zu können.
Interview: Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ erklärt seinen Protest gegen die Corona-Demos
Als Gegenprotest am 18. Mai 2020 auf dem Nikolaikirchhof versammelt - Leipzig nimmt Platz mit einer angemeldeten Kundgebung. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 79, seit 29. Mai im HandelSie kritisieren die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus, wähnen sich in einer Diktatur oder verbreiten antisemitische Verschwörungstheorie: Die auch in Leipzig seit Wochen andauernden Demonstrationen beinhalten viel Problematisches. Auch sind immer mehr Personen aus dem rechtsradikalen Spektrum dort anzutreffen. Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft deshalb mittlerweile regelmäßig zum Protest gegen diese Veranstaltungen auf.