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Polyloid Filmfest im Leipziger Osten

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    Vom 26.08.-31.08.2017 findet im Leipziger Osten das Filmfest Polyloid statt. Eine Woche lang präsentiert der Veranstalter Pöge-Haus e.V. an verschiedenen Orten im Viertel persönliche Wunschfilme der Anwohner und Anwohnerinnen und kuratierte Filme aus insgesamt 15 Ländern. Mit dem Filmfest will der Pöge-Haus e.V. das Zugehörigkeitsgefühl im Quartier durch gemeinsame Filmerlebnisse und den Austausch darüber stärken.

    Der namensgebenden Vielfalt wird das Polyloid nicht nur durch seine kulturelle und örtliche Bandbreite gerecht, sondern auch durch den Programm-Mix aus allen Genres, Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen sowie künstlerischen Ansätzen. Den Auftakt und zugleich Abschluss des Festivals bildet der türkisch-deutsche preisgekrönte Dokumentarfilm „The Others“, der einfühlsam und wertneutral die Geschichte des Genozids der Armenier beleuchtet.

    Ihm schließt sich ein Programm mit einer großen inhaltlichen Vielfalt an. Von Gender- und Geschlechterfragen über politische und soziale bis hin zu kulturübergreifenden existenziellen Themen, wie die Liebe, reicht die Palette: So geht es im kanadischen Drama „Laurence Anyways“ um Transsexualität, den Kampf gegen gesellschaftliche Vorurteile und innere Zweifel, während sich die unglücklich verliebte „Wajma“ in dem gleichnamigen afghanischen Drama der Gefahr gesellschaftlicher Ächtung ausgesetzt sieht.

    Die vorgeführten Wunschfilme spiegeln persönliche Vorlieben und kulturell sowie historisch geprägte Erfahrungen mit Filmen wider. Neben erfolgreichen DOK Leipzig Filmen von 2016 über „Milana“, die mit ihrer Mutter am Rande der Zivilisation in Kasachstan im Wald lebt und „Zwischen den Stühlen“ über drei angehende Lehrer und Lehrerinnen laufen unter dieser Programmlinie u. a. der sowjetische Kultfilm „Marathon im Herbst“ und der DEFA-Klassiker „Die Legende von Paul und Paula“.

    Auch die Filmgespräche mit internationalen Filmschaffenden und der Leipzigerin Gabriele Sergel sind im Sinne unserer Leitidee von identitätsstiftender Vielfalt für das Stadtviertel. Es ist uns gelungen, den Regisseur Koutaiba Al-Janabi und die Co-Produzentin Hannah Heffner einzuladen, die über das irakische Roadmovie „Leaving Baghdad“ über einen fiktiven Kameramann von Saddam Hussein sprechen werden. Außerdem wird die leidenschaftliche Kinoretterin Sergel im Gespräch ihren Kurzfilm „Kino der Jugend“ zum Anlass nehmen, um über die Arbeit der Interessengemeinschaft IG Fortuna zu berichten.

    Aufführungsorte des Filmfestes werden neben dem Pöge-Haus beliebte Treffpunkte im Quartier, wie das Japanische Haus, das Hausprojekt LU99 sowie das Rabet und die Brache an der Eisenbahnstraße 103/105 als Open-Air-Spielorte sein.

    Der Pöge-Haus e.V. wird bei der Durchführung des Filmfestes durch den Initiativfonds 2017 im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie „Leipzig. Ort der Vielfalt“ der Stadt Leipzig im Rahmen der Förderprogramme des Bundes „Demokratie leben!“ des Landespräventionsrates Sachsen und der Stadt Leipzig gefördert.

    Informationen zum Pöge-Haus und dem Filmfest Polyloid unter:

    http://verein.pöge-haus.de/polyloid.html

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