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Veranstaltungsreihe von „Wir zusammen“ und Handelsblatt fördert den Dialog über die Integration von Flüchtlingen

Von Wir zusammen – Integrations-Initiativen der deutschen Wirtschaft

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    Mit der fünften Auflage von „Wir zusammen schaffen Zukunft“ am 31. August 2017 in Leipzig konnte „Wir zusammen“ erneut zahlreiche Unternehmen erreichen und zum Dialog über die Integration von Flüchtlingen anregen. Nach München, Hamburg, Frankfurt und Essen hatte das Netzwerk „Wir zusammen“ gemeinsam mit dem Handelsblatt diesmal in die Da Capo Eventhalle in Leipzig eingeladen. Rund 120 Gäste lauschten den Beiträgen von Vertretern von Behörden, dem Land Sachsen und „Wir zusammen“ Mitgliedsunternehmen, die in Vorträgen und Diskussionsrunden sowie durch Best Practice Beispiele über den aktuellen Stand der Integration von Flüchtlingen informierten.

    Die rege Teilnahme sowohl während der Veranstaltung als auch der persönliche Austausch im Anschluss an den offiziellen Teil zeigte, welchen hohen Stellenwert das Thema für die Anwesenden hat.

    „Indem sie Flüchtlingen Arbeitsplätze anbieten, geben Unternehmen ihnen nicht nur eine wirtschaftliche Perspektive für ihr Leben in Deutschland, sondern leisten auch einen entscheidenden Beitrag zu ihrer gesellschaftlichen Eingliederung“, erläutert Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Durch diese Dialogreihe haben wir eine neue Plattform für das wichtige Thema ‚Integration in Arbeit‘ geschaffen, um Rahmenbedingungen und Möglichkeiten unternehmerischen Engagements zu diskutieren. So tragen wir den Erfahrungsaustausch auch über unser Netzwerk hinaus.“

    Auf dem Podium mit dabei war unter anderem Dennis Hoenig-Ohnsorg, Leiter CR & Nachhaltigkeit bei Zalando. Er ist überzeugt davon, dass ein breites Engagement für die gesamte Belegschaft unerlässlich ist, um eine erfolgreiche Eingliederung neuer Kollegen zu ermöglichen: „Alleine dadurch, dass Unternehmen Flüchtlinge in Arbeit bringen, ist noch keine Integration passiert. Um den gesellschaftlichen Integrationsprozess zu unterstützen, sollten sie sich auch darüber hinaus für ihre Mitarbeiter einsetzen.“

    Andreas von Bismarck, Managing Director bei Terrot, betonte ebenfalls, wie wichtig der persönliche Aspekt in der aktuellen Situation ist: „Integration ist keine Einbahnstraße. Integration schafft man auch nicht mit Gesetzen oder Bescheiden, sondern mit Begegnungen von Menschen.“ Oliver Munzel, Geschäftsführender Gesellschafter der All Service Gebäudedienste GmbH, berichtete darüber hinaus über die positiven Auswirkungen des Engagements für Flüchtlinge auf die Atmosphäre in seinem Unternehmen: „Der Zuspruch aus meiner Belegschaft für die Mitgliedschaft beim Netzwerk ‚Wir zusammen‘ war grandios und daher wird unsere Firmenphilosophie ‚Integration ist für uns kein Fremdwort‘ von uns allen jeden Tag gelebt.“

    Als Vertreter von Politik und Behörden diskutierten unter anderem Stefan Brangs, Staatssekretar im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Sachsen, Dr. Uta Dauke, Vizepräsidentin im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie Reinhilde Willems, Geschäftsführerin Operativ der Regionaldirektion Sachsen bei der Bundesagentur für Arbeit mit. Durch den Abend führte Moderator Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor beim Handelsblatt. Im Anschluss an Vorträge und Diskussionsrunden tauschten sich die Teilnehmer noch intensiv untereinander aus und knüpften neue Kontakte.

    Mit den vier bisherigen Ausgaben der Reihe konnten „Wir zusammen“ und das Handelsblatt bereits rund 550 interessierte Unternehmen auf dem Weg zu einer eigenen Initiative für die Integration von Flüchtlingen umfassend informieren. Die nächste Veranstaltung findet am 14. September 2017 im Verlagshaus des Tagesspiegels in Berlin statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.wir-zusammen.de/events.

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