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Deutschlands Rolle in der europäischen Energiewende – Fachtagung und Podiumsdiskussion an der HTWK Leipzig

Das Schlagwort „Energiewende“ wird mittlerweile so inflationär verwendet, dass der Eindruck einstehen mag, die Herausforderung sei längst gelöst. Aber stimmt das auch? Und welchen Beitrag dazu kann ein anderes, viel beschworenes Schlagwort, die „Digitalisierung“ leisten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die 11. Fachtagung „Energie + Gebäudetechnik“ am 30. und 31. Mai 2018 an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig).

Mehr als 200 Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft werden zu der zweitägigen Konferenz erwartet.

„In der Diskussion um die Energiewende ist mittlerweile klar: Nicht nur der Stromsektor muss sich verändern – Wärmemarkt, Strom- und Gasnetz, dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung und Energieeffizienz in Gebäuden sind weitere wichtige Handlungsfelder. Wir sprechen hier mit Recht von einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe! Auf der diesjährigen Fachtagung wird es vor allem darum gehen, wie die Vernetzung diese Veränderungsprozesse vorantreiben kann“, so Prof. Michael Kubessa, wissenschaftlicher Leiter der Tagung.

Eröffnet wird die Veranstaltung am 30. Mai mit einem Plenarprogramm zur Energiewende in Europa und dem Beitrag Deutschlands. Ab 16.30 Uhr diskutieren Vertreter der europäischen und nationalen Energiepolitik sowie der mitteldeutschen Wirtschaft gemeinsam aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und erprobte Lösungsansätze im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion.

Am zweiten Tag der Fachtagung werden in zwei parallelen Sektionen aktuelle Ergebnisse zur Gas- und Wärmeversorgung und zur energieeffizienten Gebäudesanierung vorgestellt. In einer begleitenden Ausstellung stellen mehr als 30 Partner zukunftsweisende Lösungen aus den Bereichen Energieversorgung und Gebäudetechnik vor.

Programmauszug: Plenarprogramm am 30. Mai

15.30 Uhr – „Die Energiewende im europäischen Kontext“
Jan Papsch, Rechts- und Politikreferent bei der Europäischen Kommission, Generaldirektion Energie

16.00 Uhr – „Wie wird Deutschland wieder zum Vorreiter in Europa?“
Stefan Kapferer, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums im Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW)

16.30 Uhr – Podiumsdiskussion (Moderation: Dr. Heiko Lohmann, Journalist für Energiethemen)
Jan Papsch, Rechts- und Politikreferent bei der Europäischen Kommission, Generaldirektion Energie
Stefan Kapferer, Mitglied der Geschäftsführung und des Präsidiums des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
Dr. Johannes Kleinsorg, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Leipzig GmbH
Hans-Joachim Polk, Vorstandsmitglied der VNG – Verbundnetz Gas AG
Kristian Kirpal, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig
Manfred Greis, Generalbevollmächtigter der Viessmann Werke GmbH & Co. KG

Die Tagung findet im Nieper-Bau der HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße 134, 04277 Leipzig statt. Das komplette Programm finden Sie hier als PDF.

EnergiewendeMelder
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GlobaLE Kino diese Woche in Grünau, Gohlis & Lindenau
Plakat zum GlobaLE Filmfestival 2020. Grafik: GlobaLE

Grafik: GlobaLE

Diese Woche lädt das Leipziger GlobaLE Filmfestival die Leipzigerinnen und Leipziger wieder an drei Abenden zu Dokumentarfilmen und Diskussionen ein. Diesmal ist die Reihe in Gohlis, Grünau und Lindenau zu Gast und zeigt Dokumentarfilme aus aller Welt im Neuen Schauspiel, im Heizhaus sowie im Garten des Hausprojekts „Goase“.
Der Stadtrat tagte: Grüne, Linke und SPD setzen ihren Änderungsantrag zur neuen Stadtwerke-Zentrale durch + Video
Tim Elschner (B90/Die Grünen) im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAuch diese Angelegenheit beschäftigt uns nun schon seit neun Monaten. Ende 2019 kündigten die Leipziger Stadtwerke an, ihre neue Zentrale auf dem ihr gehörenden Gelände zwischen Richard-Lehmann-Straße und Arno-Nitzsche-Straße ansiedeln zu wollen. Seither purzelten etliche Änderungsanträge auf die Tische des Stadtrats. Am Mittwoch, 16. September, ging es in der Ratsversammlung dann munter in die Debatte.