Der Ökolöwe freut sich sehr darüber, dass die Stadtverwaltung mit dem wichtigen „Masterplan Grün Leipzig 2030“ endlich startet und begrüßt die geplante Beteiligung der Bürgerschaft und der Umweltvereine am Masterplan ausdrücklich. „Seit März 2017 fordern wir und schon über 12.800 Leipziger und Leipzigerinnen mit unserem Appell ‚Mehr Grün für Leipzig‘ von der Stadtverwaltung und dem Stadtrat, dass unser Stadtgrün besser geschützt wird“, sagt Friederike Lägel.

„Eine zentrale Forderung ist dabei ein Masterplan Grün für Leipzig, der zügig umgesetzt wird. So braucht Leipzig unter anderem Entscheidungen auf Quartiersebene, die in diesem Masterplan konkretisiert werden sollen. Gerade durch den erhöhten Wachstums- sowie Nutzungsdruck ist es wichtiger denn je, Grünflächen nach ihrem ökologischen, klimatischen und sozialen Wert für das jeweilige Stadtviertel zu prüfen. Flächen mit hohem Wert brauchen einen Schutzstatus. Jetzt muss schnell gehandelt werden. Umso länger Pläne geschmiedet werden, desto mehr Grün verschwindet aus unserer Stadt.“

„Die Leipziger und Leipzigerinnen machen sich Sorgen um die Grünflächen und Grünstrukturen in ihrem Wohnumfeld und wenden sich tagtäglich an uns“, so Friederike Lägel. „Eine Grünfläche hat nicht nur eine ökologische und klimatische Bedeutung. Wie sozial wertvoll Freiflächen für das jeweilige Quartier sind, lässt sich nur durch Bürgermitwirkung ermitteln.“

Eine intensive Bürgermitwirkung bei der Aufstellung des Masterplans ist nur eine von vielen Forderungen aus dem Ökolöwen-Positionspapier „Mehr Grün für Leipzig“.

Das Papier ist unter https://www.oekoloewe.de/mehrgruen.html zum Download verfügbar.

Bis 2020 soll Leipzig einen „Masterplan Grün“ bekommen

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