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Beschäftigte am Lausitzer Seenland Klinikum GmbH in Hoyerswerda zu aktiver Mittagspause aufgerufen

ver.di erhöht Druck vor 3. Verhandlungsrunde mit der Sana Kliniken AG – Heute Bundesweiter Aktionstag

Am 23. Mai 2019 wird die dritte Verhandlungsrunde zwischen ver.di und der Sana Kliniken AG über den Neuabschluss des gekündigten Sana Konzerntarifvertrages in Berlin stattfinden. Der Sana Konzerntarifvertrag findet bundesweit für ca. 10.000 Beschäftigte in 20 Kliniken Anwendung. Nach zwei Verhandlungsrunden gab es bislang kein Angebot der Arbeitgeberseite in Bezug auf die geforderte Entgelterhöhung (7 %).

In den Verhandlungen wird auch über eine mögliche Arbeitszeitangleichung zwischen Ost und West diskutiert. In den neuen Bundesländern wird mit 39,5 Stunden immer noch eine Stunde länger als in den alten Bundesländern gearbeitet.

Auch die Beschäftigten des Lausitzer Seenland Klinikums in Hoyerswerda werden unter dem Motto „Wir sind es wert“, eine aktive Mittagspause einlegen um damit zwei Tage vor der dritten Verhandlungsrunde Druck auf den Arbeitgeber aufzubauen.

Ort und Zeit der aktiven Pause:

Hoyerswerda, Maria-Grollmuß-Straße, gegenüber der Apotheke am Klinikum, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr

Das Lausitzer Seenlandklinikum hat mit der Gewerkschaft ver.di einen Haustarifvertrag auf der Basis des Konzerntarifvertrages geschlossen. Damit haben die aktuellen Tarifverhandlungen im Konzern direkte Auswirkungen, u.a. bei den Fragen der Arbeitszeit und für die kommenden Haustarifverhandlungen im nächsten Jahr.

„Die Beschäftigten fordern seit langem die Überleitung in den Konzerntarifvertrag, denn es ist heute überhaupt nicht mehr nachvollziehbar, warum das Lausitzer Seenlandklinikum das einzige Sana Klinikum in Sachsen und in der Region bleiben soll, in dem der Konzerntarifvertrag immer noch nicht in vollem Umfang zur Anwendung kommt“, sagt Sabine Baron, zuständige Gewerkschaftssekretärin für die Region.

„Die positive Konzernentwicklung ist der Verdienst aller Beschäftigten, deshalb müssen auch alle davon profitieren,“ fordert die Gewerkschafterin.

MelderTarifverhandlungen
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