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Sachsen stärkt Mittelstand mit 85 Millionen Euro

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hat heute im Kabinett den »Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen III« (WMS) vorgestellt. Er unterstützt den sächsischen Mittelstand bei der Finanzierung von Wachstum, Unternehmenszukäufen, dem Ausbau der internationalen Präsenz sowie bei der Unternehmensnachfolge.

Außerdem soll die Innovationsfähigkeit mittelständischer Unternehmen gestärkt werden. Der Fonds hat seine Arbeit mit Beginn dieses Jahres aufgenommen und wird bis Ende 2025 Beteiligungen an Unternehmen eingehen. Das Volumen des dritten Wachstumsfonds umfasst 85 Millionen Euro.

»Ich freue mich über die bisher größte Beteiligung von Investoren an einem vom Freistaat Sachsen initiierten Wachstumsfonds. Mit der dritten Auflage dieses Fonds dokumentiert der Freistaat sein nachhaltiges Engagement, dem sächsischen Mittelstand ein professionelles Eigenkapitalangebot auch in Zusammenarbeit mit regionalen Finanzinstituten zur Verfügung zu stellen«, sagt Minister Dulig.

Investoren sind der Freistaat Sachsen, die Sächsische Aufbaubank, die Sparkassen Leipzig und Chemnitz, die Ostsächsische Sparkasse Dresden, die Sparkasse Mittelsachsen, die Bürgschaftsbank Sachsen, die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG) und die CFH Management GmbH.

Der WMS richtet sich an mittelständische Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte im Freistaat Sachsen, die ein starkes Wachstum erkennen lassen oder innovative Produkte, Dienstleistungen oder Produktionsverfahren im Bereich neuer Technologien anbieten. Angesprochen sind Unternehmen aller Branchen mit Fokus auf dem verarbeitenden Gewerbe sowie unternehmensnahe Dienstleister mit überregionaler Marktausrichtung und hohem Struktureffekt.

Martin Dulig weiter: »Unsere überwiegend kleinen und mittleren Unternehmen stehen vor der Herausforderung, mit begrenzten Ressourcen – etwa für Forschung und Entwicklung – wettbewerbsfähig zu agieren und Wachstumschancen zu nutzen. Gleichzeitig sind in Sachsen viele Unternehmen bei der Unternehmensnachfolge gefordert.

Mehr Eigenkapital erschließt den Unternehmen bei Bedarf auch weitere Finanzierungsquellen wie Bankkredite und erweitert so den finanziellen Spielraum über die Beteiligung des Wachstumsfonds hinaus. In Verbindung mit anderen Programmen, wie dem Technologiegründerfonds Sachsen, den Angeboten der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft mbH oder der MBG Sachsen, steht somit Beteiligungskapital für Unternehmen in allen Größenordnungen und Reifephasen zur Verfügung.«

Hintergrund

Der Wachstumsfonds Sachsen bietet dem sächsischen Mittelstand seit 2005 ein Angebot an Eigenkapitallösungen. Das Volumen der ersten beiden Fondsgenerationen betrug zusammen 75 Millionen Euro. Hiermit wurden über 30 Unternehmen in ihrem Wachstum begleitet, darunter bekannte Firmen wie die Dr. Födisch Umweltmesstechnik AG aus Markranstädt (Sachsens Unternehmer des Jahres 2019), die Gett Gerätetechnik GmbH aus Treuen (Preisträger Sächsischer Meilenstein 2018 – Preis für erfolgreiche Unternehmensnachfolge), die Intelligente Sensorsysteme Dresden GmbH oder die Cotesa GmbH aus Mittweida.

Insgesamt repräsentieren die Portfoliounternehmen der Fonds eine Größenordnung von rund 500 Millionen Euro Umsatz und rund 5.000 Mitarbeitern. Die erste Fondsgeneration des WMS wurde im vergangenen Jahr abgerechnet und war auch für die Investoren sehr erfolgreich. Die Kontinuität im Fondsmanagement mit seinen regionalen Strukturen sichert einen großen Erfahrungsschatz und gewährleistet eine qualitativ hochwertige Betreuung vor Ort.

Für das Management des Fonds sind wie bisher die Beteiligungsgesellschaften der Sparkassen (SC-Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH-Chemnitz, SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH-Dresden und S-Beteiligungsmanagement Leipzig mbH) als regionale Ansprechpartner sowie die CFH Management GmbH als Beteiligungsmanager mit auch überregionalem Wirkungskreis und vor allem Netzwerk verantwortlich. Die CFH hat diesen Fonds wiederum strukturiert und die Interessen aller Beteiligten erfolgreich zusammengeführt.

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SPD-Fraktion beantragt jetzt einen konkreten Zeitplan für den Umbau der Windmühlenstraße
Windmühlenstraße. Foto: Ralf Julke

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