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#nurmitkultur – Aktionstag für den Erhalt der Leipziger Kultur am 20. Juni 2020

Die Covid19-Pandemie stellt uns vor die Frage, was wichtig ist für unser Zusammenleben. Was ist verzichtbar, was ist lebensnotwendig für den Erhalt einer aufgeklärten Gesellschaft? Wie wollen wir leben im Angesicht einer Bedrohung, wie der durch das Corona-Virus? Wir sagen: nur mit Kultur!

Kultur als Lebensnotwendigkeit

Kultur ist die Grundlage einer aufgeklärten Gesellschaft. Sie verbindet, erinnert, gibt Denkanstöße und uns die Möglichkeit, uns ästhetisch und menschlich weiter zu entwickeln. Kultur ist Begleiterin, Initiatorin und Katalysator gesellschaftlicher Prozesse. Doch in der aktuellen Situation zeigt sich auch, dass der Stellenwert der Kultur im Vergleich zu ökonomischen Zusammenhängen nachgelagert ist.

Dabei braucht es gerade jetzt eine Kultur, die Raum schafft, sich zu verständigen und auszutauschen, die das Gemeinsame in der Veränderung betont, die zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt.

Kultur in Gefahr

Die Kultureinrichtungen und die Menschen, die für sie und in ihnen arbeiten, sind in dieser Krise besonders hart betroffen. Das betrifft kulturelle städtische Eigenbetriebe ebenso wie Clubs, freie Spielstätten mit und ohne öffentliche Förderung, freie Kulturinitiativen und ehrenamtlich strukturierte Vereinen, Soloselbständige in Kultur- und Kreativwirtschaft.

Wir alle haben zum Wohl der Gemeinschaft verzichtet, unsere Arbeit ruhen lassen, unsere Häuser geschlossen gehalten, sind unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht geworden. Jetzt schwinden unsere Kräfte, unsere Rücklagen, unsere finanzielle Liquidität.

Angekündigte Hilfsmaßnahmen

Knapp 1 Mrd. Euro wurden vom Bund für das Programm „NEUSTART KULTUR“ angekündigt. Mittel, die überwiegend der Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur dienen sowie für die Schaffung weiterer digitaler Angebote und pandemiebedingte Investitionen eingesetzt werden sollen.

Darüber hinaus sollen Überbrückungshilfen in Höhe von 25 Mrd. Euro an kleine und mittelständische Unternehmen ausgezahlt werden, um Umsatzausfälle kompensieren zu können und Existenzen zu sichern. Inwiefern davon auch gemeinnützige Kultureinrichtungen profitieren können, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar.

Des Weiteren kündigte der Freistaat Sachsen Anfang Juni ein Kulturhilfspaket in Höhe von 67,8 Mio. Euro an, wovon rund 21 Mio. an die sächsischen Kulturstaatsbetriebe gehen. 7 Mio. Euro gehen davon in die Kulturstiftung des Freistaates für Stipendienprogramme sächsischer Solo-Künstler:innen und neue Formate und Konzepte der Veranstaltungsbranche.

Der größte Teil – 30 Mio. werden an die freien Kultureinrichtungen und -vereine des Freistaates verteilt, was immerhin eine Hilfe für die bisher entstandenen Liquiditätsprobleme in Aussicht stellt – so lange die Mittel reichen (maximal 10.000 €/Einrichtung, in Ausnahmefällen max. 50.000/ Einrichtung).

Bekenntnis zur Kultur

Wir danken Bund und Freistaat für das Erkennen unserer Problemlage. Eine nachhaltige Perspektive für unsere Zukunft ist in den Ankündigungen aber leider nur schemenhaft erkennbar. Ist Kultur in Krisenzeiten nicht wichtig genug? Ist sie „nur das Sahnehäubchen“, nur ein „nice to have“ für unser gesellschaftliches Zusammenleben? Dieser Eindruck drängt sich auf und kann doch falscher nicht sein.

Wir fordern ein klares Bekenntnis aller politisch Handelnden für den Erhalt unserer kulturellen Infrastruktur! Dazu gehören staatliche und kommunale Eigenbetriebe ebenso wie die freien Kulturinitiativen, Vereine, Spielstätten und Clubs. Wir fordern eine nachhaltige Unterstützung von Künstler:innen, Kultur- und Kreativschaffenden, solange ihre Arbeitsmöglichkeiten durch die Pandemiefolgen eingeschränkt bleiben müssen.

Perspektiven und Lösungsansätze mit Beteiligung der Kulturpraktiker

Wir brauchen klare und verlässliche Perspektiven, wie es weitergehen kann. Können öffentliche Orte und Brachflächen als temporäre Kulturorte mit einer höheren Zuschauerkapazität eine Alternative sein? Wie sollen in Zukunft Veranstaltungen mit Musiker/-innen, Schauspieler/-innen und Tänzer/-innen durchgeführt werden, die 1,5 Abstand halten müssen? Wie können Menschen zusammenkommen, um in Zeiten der Pandemie gesellschaftliches Miteinander zu gestalten? Wo soll gesellschaftlicher und kultureller Austausch stattfinden, wenn die Orte dafür zu verschwinden drohen?

Wir können unsere Häuser wieder öffnen, aber nur für einen Bruchteil unseres Publikums. Wir stehen vor dem Problem, dass wir mit jeder Veranstaltung vor halbleeren Zuschauerrängen ein Defizit erwirtschaften werden, das unsere Rücklagen zusätzlich belasten wird. Unter den aktuellen Umständen ist für den Fortbestand unserer Einrichtungen sicherer, wenn wir geschlossen bleiben, als wenn wir teilweise wieder öffnen.

Für dieses strukturell-betriebswirtschaftliche Problem muss eine konkrete, passgenaue, wirksame, nachhaltige Lösung gefunden werden und dies mit Beteiligung der Betroffenen, denen aus der Praxis und aus den Kultureinrichtungen, nicht der Lobbyisten. Die angekündigten Hilfsmaßnahmen müssen so ausgestaltet werden, dass sie insbesondere dieser Herausforderung gerecht werden.

Drohender Verlust an Kultur = immense Folgen für lokale Wirtschaft und Steuereinnahmen

Machen wir uns klar, dass mit dem Verlust von Spielstätten, Konzerthäusern und Clubs nicht nur die Kultur stirbt, sondern auch die Grundlage unseres Zusammenlebens erodiert. Der drohende Verlust an kultureller Infrastruktur wird auch schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben. Für Tourismus, Marketing, Gastronomie- und Hotelgewerbe und den Einzelhandel setzen Kulturveranstaltungen lebenswichtige ökonomische Impulse.

Umso mehr machen wir deutlich, dass es #nurmitkultur geht, dass es Kultur braucht. Gerade jetzt, gerade hier!

Kulturstadt Leipzig ohne Kultur?

Leipzig ist zur Boomtown geworden. Auch wenn man Wortgestalten wie „Cool Kids Town“, „Hypezig“ und „Place to be“ mit Argwohn gegenübersteht, so steht fest, dass Leipzig eine enorme Anziehungskraft weit über die Stadtgrenzen hinaus bis in alle Welt entwickelt hat. Ohne Kultur, ohne die Verbindung zwischen städtischen Kulturbetrieben, freier Szene, Kultur- und Kreativwirtschaft und Clubs, die sich einander bedingen, gäbe es keine „Cool Kid Town“; kein „Place to be“, wäre Leipzig nicht der Standort, der es heute ist mit seinen positiven und lebenswerten Auswirkungen auf alle Teile der Gesellschaft.

Deswegen sagen wir laut und deutlich #nurmitkultur und rufen zum Aktionstag am 20. Juni auf, um deutlich zu machen, was Kultur bedeutet und was auf dem Spiel steht, wenn Kultur stirbt.

Leipzig + Kultur | LiveKommbinat Leipzig | Kreatives Leipzig | Eigenbetriebe Kultur der Stadt Leipzig
Unterstützt durch die Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig.

Aktionstag #nurmitkultur / 20.06.2020
Zeitplan:
16:00-17:30 Uhr Aktionen in den Stadtteilen, den Kultureinrichtungen und Clubs
17:30-18:00 Alles zieht zum Augustusplatz
18:00 Abschlussaktion auf dem Augustusplatz

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Leipzig-Gohlis: Ordnungsamt macht heute endlich eine Sicherheitsbefahrung in der Krochsiedlung
Querparker in der Krochsiedlung. Foto: Alexander John

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Für alle LeserÄrger um die zugeparkten engen Straßen in der Krochsiedlung in Gohlis-Nord gab es schon länger. Denn dafür waren diese Straßen ursprünglich nicht gebaut. Im Gegenteil: Die Siedlung war sogar so gebaut, dass in den ruhigen Innenbereichen überhaupt keine Autos fahren sollten. Doch in den letzten Jahren zogen immer mehr Familien hin, die auf das Auto nicht verzichten wollen. Ergebnis: ein selbst für Rettungsfahrzeuge völlig verstopftes Stadtquartier.
Mittwoch, der 21. Oktober 2020: Corona zwingt Leipzig zu weiteren Einschränkungen
Zum Bundesliga-Auftakt der DHfK-Handballer kamen 1.917 Zuschauer in die Arena Leipzig. Am Donnerstagabend dürfen nur 999 rein. Archivfoto: L-IZ.de

Archivfoto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenLeipzig hat am Mittwoch den Inzidenzwert von 20 erreicht. Das bedeutet unter anderem, dass das Handball-Spiel des SC DHfK morgen nur vor 999 Zuschauer/-innen stattfinden darf. Auch für Verwaltung, Messe und ein anderes Sportevent gibt es Konsequenzen. Außerdem: Nach dem tödlichen Angriff auf Touristen in Dresden ermittelt nun der Generalbundesanwalt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 21. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Festtage Leipziger Romantik 2020
Paulinum der Universität Leipzig. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Nachdem die Festtage Leipziger Romantik auf Grund der Corona-Einschränkungen nicht wie geplant vom 10. bis zum 22. Mai 2020 stattfinden konnten, sollen sie nun in verkleinerter Form am 5., 6. und 7. November und in Kooperation mit der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung nachgeholt werden. Da das Platzangebot nach wie vor beschränkt ist, werden die Konzerte mehrfach aufgeführt.
SC DHFK: Das wird am Spieltag anders + Update
Karsten Günther, SC DHfK-Geschäftsführer und Initiator von „Teamsport Sachsen“ - derzeit eher mit Absprachen mit dem Gesundheitsamt beschäftigt. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserWegen der steigenden Infektionszahlen im Einzugsgebiet gelten beim Spiel des SC DHfK am Donnerstag, 22.10. gegen Göppingen andere Regeln für Zuschauer. Die Stadt Leipzig ist mit einer Rate von knapp 18 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen (7 Tage-Inzidenz) noch eines der weniger betroffenen Gebiete. Im Landkreis Nordsachsen mit 37,4 Neuansteckungen sieht es schon anders aus.